Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.

Versprechen im Check

  • Testosteron ↑

    Einzelbefund, unbestätigt

    Testosteron & Hormone · gesund · Mensch, randomisiert

    Eine herstellergeförderte RCT an gesunden Männern zwischen 45 und 55 Jahren fand höheres Gesamt- und freies Testosteron sowie DHEA-S [3]; ein Review stuft den Extrakt als möglicherweise wirksam bei Altershypogonadismus ein [5]. Eine unabhängige Bestätigung fehlt; die Fallzahl ist im Abstract nicht angegeben.

  • Bessere Spermienqualität

    Einzelbefund, unbestätigt

    Libido & Sexualfunktion · Patienten: Oligospermie · Mensch, nicht randomisiert kleine StudienJede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

    Bei 28 Männern mit Oligospermie stiegen Spermienzahl (+61,4 %), Beweglichkeit und Testosteron (+23,5 %), allerdings ohne Kontrollgruppe [4].

  • Mehr Kraft und weniger Erschöpfung

    Einzelbefund, unbestätigt

    Muskel & Leistung · gesund · Mensch, randomisiert kleine StudienJede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

    In einer herstellerfinanzierten RCT mit 63 Männern zeigte sich ein Effekt nur in einer nachträglich gebildeten Teilgruppe mit hoher Ausgangskraft und nur unter der höheren Dosis [2]. Eine offene Studie ohne Kontrollgruppe mit 25 Männern berichtete Verbesserungen, die keinen Wirknachweis erlauben [8].

  • Stärkere Knochen

    Einzelbefund, unbestätigt

    Regeneration & Heilung · Patienten: postmenopausale Frauen mit Osteopenie · Mensch, randomisiert kleine StudienJede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

    In einer RCT mit 60 Frauen blieb die Knochendichte an Lendenwirbelsäule und Schenkelhals unter Shilajit-Extrakt besser erhalten, Knochenabbaumarker sanken [7]. Eine Bestätigung durch weitere Studien fehlt.

kleine Studien: Jede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

Wirkweise

Evidenzkarte: Shilajit

Jede Linie steht für einen publizierten Befund; Linienstil und Farbe zeigen, woher er stammt. Der Filter blendet schwächere Evidenzstufen aus. Quellen: siehe Referenzen.

Shilajit ist ein Naturstoffgemisch, dessen Entstehung und Zusammensetzung nicht sicher bekannt sind; je nach Region besteht es zu über 80 % aus Huminstoffen und zu rund 20 % aus Calcium, Kalium und Magnesium, dazu kommen Aminosäuren, Fettsäuren, Phenolsäuren und Metalle [1]. Der in Studien am häufigsten verwendete gereinigte Markenextrakt ist auf mindestens 50 % Fulvosäuren sowie auf Dibenzo-α-pyrone standardisiert [2]. Ein spezifischer molekularer Angriffspunkt ist in den geprüften Quellen nicht beschrieben.

Das Hauptversprechen ist ein höherer Testosteronspiegel. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie an gesunden Männern zwischen 45 und 55 Jahren stiegen nach 90 Tagen Gesamt- und freies Testosteron sowie DHEA-S, LH und FSH blieben unverändert; die Studie wurde vom Hersteller des Extrakts gefördert [3]. Bei 28 Männern mit Oligospermie stiegen in einer unkontrollierten Studie Spermienzahl, Beweglichkeit und Testosteron [4]. Ein systematischer Review stuft den gereinigten Extrakt deshalb als möglicherweise wirksam bei Männern mit Altershypogonadismus ein [5]. In einer Rattenstudie, deren Erstautor ein Shilajit-Unternehmen leitet, stiegen Gesamt- und freies Testosteron mit zwei von mehreren Proben deutlich; zugleich zeigten Leber und Nieren leichte bis mäßige degenerative Veränderungen [6].

Für Leistung und Knochen gibt es ebenfalls nur Einzelstudien. In einer vom Hersteller finanzierten RCT mit 63 Männern verlor nur eine Teilgruppe mit hoher Ausgangskraft unter der höheren Dosis weniger Kraft nach Ermüdung [2]. Bei 60 postmenopausalen Frauen mit Osteopenie blieb die Knochendichte unter Shilajit-Extrakt über 48 Wochen besser erhalten als unter Placebo [7]. Eine offene Studie ohne Kontrollgruppe berichtete mehr Kraft und weniger Erschöpfung [8]. Auf der Risikoseite stehen Schwermetalle: Eine Übersicht nennt rund 65 Metalle im Shilajit, darunter Blei, Arsen, Cadmium und Quecksilber, meist unter den Grenzwerten, in einzelnen Studien aber darüber [9]; eine Analyse indischer und pakistanischer Proben fand Blei, Arsen und Quecksilber über den zulässigen Werten [10], eine weitere Thallium in Rohware und Präparaten [11]. Eine Analyse von zwölf Proben unterschiedlicher Herkunft fand toxische Metalle dagegen unter den Grenzwerten [12].

Angriffspunkte

ZielTypWirkungKennwertEvidenz
Gonadenachse (Testosteron, DHEA-S)HormonachseAktivatorLH und FSH unverändert Mensch, randomisiert[3][6]

Wirkprofil

Welche Botenstoffsysteme die Substanz nach heutiger Datenlage beeinflusst. ↑ verstärkt, ↓ gedämpft, ≈ moduliert, ○ kein Effekt; Punkte = Evidenzstufe.

  • Dopaminkeine Daten
  • Noradrenalinkeine Daten
  • Serotoninkeine Daten
  • Acetylcholinkeine Daten
  • Glutamat · AMPAkeine Daten
  • Glutamat · NMDAkeine Daten
  • GABAkeine Daten
  • Histaminkeine Daten
  • Orexinkeine Daten
  • Adenosinkeine Daten
  • Opioidekeine Daten
  • Melatoninkeine Daten
  • Neurotrophinekeine Daten
  • Durchblutungkeine Daten
  • Stickstoffmonoxidkeine Daten
  • Energiestoffwechselkeine Daten
  • Insulin · Glukosekeine Daten
  • Entzündung · oxidativ↓ · MDA und hsCRP sanken, Glutathion stieg bei postmenopausalen Frauen (eine RCT)[7]
  • Stressachsekeine Daten
  • Testosteron-Achse↑ · Gesamt- und freies Testosteron in einer herstellergeförderten RCT erhöht, LH und FSH unverändert; Anstieg auch bei Ratten[3][4][6]
  • Endocannabinoidekeine Daten
  • Autophagie · Seneszenzkeine Daten
  • Immunsystemkeine Daten
  • Lipidstoffwechselkeine Daten
  • Gerinnung · Fibrinolysekeine Daten
  • Methylierungkeine Daten

Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit

Wie viel eines Wirkstoffs im Blut oder Zielgewebe ankommt, hängt vom Weg in den Körper und von der Darreichungsform ab. Alle Aufnahmewege erklärt

  • Oral (geschluckt) · gereinigter, standardisierter Extrakt

    Der in den meisten RCTs verwendete Extrakt ist auf mindestens 50 % Fulvosäuren und auf Dibenzo-α-pyrone standardisiert [2]. Nach Einnahme eines verarbeiteten Extrakts wurden Bestandteile per HPLC im Sperma nachgewiesen [4]; quantitative Bioverfügbarkeitsdaten fehlen.

    Mensch, nicht randomisiert

  • Oral (geschluckt) · Rohharz

    Die Zusammensetzung schwankt stark nach Herkunft [1][12]; die meisten Metalle liegen in niedermolekularen Komplexen unter 10 kDa vor, entsprechend Huminsäure-Metall-Komplexen [12]. Kontrollierte Studien mit Rohharz fehlen, es gibt nur eine offene Pilotstudie [8].[1]

    Mensch, nicht randomisiert

Studien am Menschen

  • Testosteron bei Männern mittleren Alters

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert, vom Hersteller gefördert · gesund (Männer, 45–55 Jahre) · 90 Tage

    Gemessen: Gesamt- und freies Testosteron, DHEA-S, LH, FSH

    Ergebnis: Gesamt- und freies Testosteron sowie DHEA-S gegenüber Placebo erhöht; LH und FSH unverändert.[3]

    Mensch, randomisiert

  • Oligospermie

    unkontrollierte Interventionsstudie · Patienten: Oligospermie · n = 28 · 90 Tage

    Gemessen: Spermiogramm, Testosteron, LH, FSH, MDA im Sperma

    Ergebnis: Spermienzahl +61,4 %, Testosteron +23,5 %, FSH +9,4 %, MDA im Sperma −18,7 %; Leber- und Nierenwerte unverändert.[4]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Kraft nach Ermüdung

    RCT, placebokontrolliert, drei Arme, herstellerfinanziert · gesund (freizeitaktive Männer, um 21 Jahre) · n = 63 · 8 Wochen

    Gemessen: Maximalkraft, Kraftabfall nach Ermüdung, Hydroxyprolin

    Ergebnis: Nur in der Teilgruppe mit hoher Ausgangskraft unter der höheren Dosis weniger Kraftverlust und niedrigeres Hydroxyprolin.[2]

    Mensch, randomisiert

  • Knochendichte bei Osteopenie

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert, drei Arme · Patienten: postmenopausale Frauen mit Osteopenie · n = 60 · 48 Wochen

    Gemessen: Knochendichte, Knochenumsatz-, Oxidations- und Entzündungsmarker

    Ergebnis: Knochendichte besser erhalten, CTX-1, RANKL, MDA und hsCRP gesunken.[7]

    Mensch, randomisiert

  • Offene Pilotstudie mit Rohharz

    offen, einarmig · gesund (Männer, 21–55 Jahre) · n = 25 · 28 Tage

    Gemessen: Kraft, Ausdauer, Erschöpfung, Laborwerte

    Ergebnis: Verbesserungen gegenüber Ausgangswert, ohne Kontrollgruppe nicht als Wirkung interpretierbar; keine schweren Nebenwirkungen.[8]

    Mensch, nicht randomisiert

Risiken und Warnhinweise

  • Schwermetalle

    Shilajit enthält rund 65 Metalle, darunter Blei, Arsen, Cadmium und Quecksilber; die Werte lagen meist unter den Grenzwerten, in einzelnen Studien darüber [9]. Indische und pakistanische Proben enthielten Blei, Arsen und Quecksilber über den zulässigen Werten [10]. Thallium fand sich in Rohware und Präparaten, in manchen Präparaten höher als in der Rohware [11]. Eine Analyse von zwölf Proben fand toxische Metalle unter den Grenzwerten [12]; die Qualität schwankt also stark.

    Labor

  • Unklare Zusammensetzung

    Eine umfassende chemische Analyse fehlt; Herkunft und Zusammensetzung sind ungeklärt und unterscheiden sich je nach Region [1].

    Labor

  • Organbefunde im Tierversuch

    Nach einmaliger hoher Gabe zeigten Ratten keine Todesfälle, aber leichte bis mäßige degenerative und nekrotische Veränderungen in Leber und Nieren [6]. Der Erstautor leitet ein Shilajit-Unternehmen.

    Tierversuch

  • Herstellerfinanzierung

    Die RCTs zu Testosteron und Muskelkraft wurden vom Hersteller des verwendeten Markenextrakts gefördert bzw. finanziert [2][3].

    Mensch, randomisiert

Faktencheck: verbreitete Behauptungen

  • teilweise belegt

    „Shilajit steigert Testosteron“

    Eine herstellergeförderte RCT bei Männern mittleren Alters und eine unkontrollierte Studie bei Oligospermie zeigen einen Anstieg [3][4]; unabhängige Bestätigungen fehlen.

  • widerlegt

    „Shilajit ist ein reines Naturprodukt und deshalb unbedenklich“

    Analysen fanden Blei, Arsen, Quecksilber und Thallium, teils über den Grenzwerten [9][10][11].

  • nicht belegt

    „Shilajit macht stärker und ausdauernder“

    Die einzige kontrollierte Studie zeigte einen Effekt nur in einer Teilgruppe [2]; die positive Pilotstudie hatte keine Kontrollgruppe [8].

  • widerlegt

    „Echtes Shilajit hat eine bekannte, gleichbleibende Zusammensetzung“

    Die Zusammensetzung ist nicht sicher bekannt und schwankt stark nach Herkunft [1][12].

Pharmakokinetik

Aufnahme
Bestandteile eines verarbeiteten Extrakts wurden nach Einnahme im Sperma nachgewiesen [4]; sonst keine Humandaten.
Halbwertszeit
Nicht verifiziert.
Abbau
Nicht verifiziert.
Weg ins Gehirn
Nicht verifiziert.

Rechtlicher Status

Deutschland
Nicht verifiziert.
EU
Nicht verifiziert.
USA
Nicht verifiziert.
Andere Länder
Traditionelles Mittel der ayurvedischen Medizin (Rasayana) [1][3].

Verwandte Substanzen

Offene Fragen

  • Welche Bestandteile werden aufgenommen, und welche davon sind für die berichteten Hormoneffekte verantwortlich?
  • Bestätigen unabhängig finanzierte Studien den Testosteronanstieg?
  • Wie lässt sich die Schwermetallbelastung von Rohharz und Präparaten verlässlich kontrollieren?

Referenzen

  1. Kamgar E, Kaykhaii M, Zembrzuska J. A comprehensive review on shilajit: what we know about its chemical composition. Crit Rev Anal Chem. 2025;55(3):461–73. doi:10.1080/10408347.2023.2293963 · PubMed
  2. Keller JL, Housh TJ, Hill EC, Smith CM, Schmidt RJ, Johnson GO. The effects of Shilajit supplementation on fatigue-induced decreases in muscular strength and serum hydroxyproline levels. J Int Soc Sports Nutr. 2019;16(1):3. doi:10.1186/s12970-019-0270-2 · PubMed
  3. Pandit S, Biswas S, Jana U, De RK, Mukhopadhyay SC, Biswas TK. Clinical evaluation of purified Shilajit on testosterone levels in healthy volunteers. Andrologia. 2016;48(5):570–5. doi:10.1111/and.12482 · PubMed
  4. Biswas TK, Pandit S, Mondal S, Biswas SK, Jana U, Ghosh T, et al. Clinical evaluation of spermatogenic activity of processed Shilajit in oligospermia. Andrologia. 2010;42(1):48–56. doi:10.1111/j.1439-0272.2009.00956.x · PubMed
  5. Morgado A, Tsampoukas G, Sokolakis I, Schoentgen N, Urkmez A, Sarikaya S. Do “testosterone boosters” really increase serum total testosterone? A systematic review. Int J Impot Res. 2024;36(4):348–64. doi:10.1038/s41443-023-00763-9 · PubMed
  6. Rizun N, Stanković V, Bradić J, Anđić M, Lađarević J, Jakovljević V, et al. Biogeochemical evaluation of shilajit: testosterone-modulating effects, in vivo toxicity and lipid profile analysis. Pharmaceuticals (Basel). 2026;19(9):1486. doi:10.3390/ph19091486 · PubMed
  7. Pingali U, Nutalapati C. Shilajit extract reduces oxidative stress, inflammation, and bone loss to dose-dependently preserve bone mineral density in postmenopausal women with osteopenia: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Phytomedicine. 2022;105:154334. doi:10.1016/j.phymed.2022.154334 · PubMed
  8. Yadav D, Mishra S, Shah KM, Reddy ST, Gupta R, Pandey P. Safety and efficacy of TruBlk shilajit resin supplementation on physical performance and blood biomarkers in healthy adults: a 28-day open-label pilot study. Cureus. 2026;18(1):e102372. doi:10.7759/cureus.102372 · PubMed
  9. Hussain A, Saeed A. Hazardous or advantageous: uncovering the roles of heavy metals and humic substances in shilajit (phyto-mineral) with emphasis on heavy metals toxicity and their detoxification mechanisms. Biol Trace Elem Res. 2024;202(12):5794–814. doi:10.1007/s12011-024-04109-4 · PubMed
  10. Aldakheel RK, Gondal MA, Alsayed HN, Almessiere MA, Nasr MM, Shemsi AM. Rapid determination and quantification of nutritional and poisonous metals in vastly consumed Ayurvedic herbal medicine (rejuvenator shilajit) by humans using three advanced analytical techniques. Biol Trace Elem Res. 2022;200(9):4199–216. doi:10.1007/s12011-021-03014-4 · PubMed
  11. Kamgar E, Zembrzuska J, Zembrzuski W, Kaykhaii M. Quantifying of thallium in shilajit and its supplements to unveil the potential risk of consumption of this popular traditional medicine. BMC Chem. 2025;19(1):20. doi:10.1186/s13065-025-01384-7 · PubMed
  12. Kamgar E, Angaïts A, Zembrzuska J, Kaykhaii M, Szpunar J. Characterization of metal composition and molecular weight distribution in shilajit. J Trace Elem Med Biol. 2026;96:127913. doi:10.1016/j.jtemb.2026.127913 · PubMed
Wie dieses Profil geprüft wurde

Stand: 2026-10-23. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.

Geprüft

  • Alle 12 DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed per Prüfskript aufgelöst.
  • Am Abstract: über 80 % Huminstoffe, rund 20 % Ca, K, Mg, Zusammensetzung unbekannt [1]; n = 63, Teilgruppeneffekt [2]; 45–55 Jahre, 90 Tage, Testosteron, DHEA-S, LH und FSH unverändert [3]; n = 28, +61,4 %, +23,5 %, +9,4 %, −18,7 %, HPLC-Nachweis im Sperma [4]; „possibly effective for men with late-onset hypogonadism“ [5]; 2,5- und 3,5-fach, Leber- und Nierenhistologie, Interessenkonflikt des Erstautors [6]; n = 60, 48 Wochen [7]; n = 25, offen [8]; rund 65 Metalle, meist unter Grenzwerten [9]; Pb, As, Hg über Grenzwerten [10]; Thallium [11]; 12 Proben unter Grenzwerten, < 10 kDa [12].
  • Im Volltext: Finanzierung durch Natreon Inc., Extraktzusammensetzung [2]; Förderung durch Natreon Inc. laut Europe-PMC-Metadaten [3].
  • ClinicalTrials.gov: 7 Einträge zu „shilajit“ (23.10.2026).
  • 26.10.2026, Präzisions-Flags (m004; Regeln im Leitfaden unter „Zahlenregel und Präzisions-Flags“, Umsetzung Claude zur Bestätigung durch Tilman): „Bessere Spermienqualität“: kleine_studien – [4] 28 Männer (Abstract). „Mehr Kraft und weniger Erschöpfung“: kleine_studien – [2] 63 Männer, [8] 25 Männer (Abstracts). „Stärkere Knochen“: kleine_studien – [7] 60 Frauen (Abstract). Gegenprüfung 26.10.2026: Belege der Flags (Teilnehmendenzahlen, Richtung, Finanzierung) in die begruendung übernommen und an Abstracts bzw. Volltexten erneut geprüft.

Nicht verifiziert

  • Rechtlicher Status in Deutschland, der EU und den USA.
  • Fallzahl der Testosteronstudie [3] steht nicht im Abstract; Volltext nicht frei zugänglich.
  • Finanzierung der Studien [4] und [7] im Abstract nicht angegeben.
  • Klinische Fälle von Schwermetallvergiftungen speziell durch Shilajit wurden nicht systematisch gesucht.
  • Klasse „Sonstiges“ gewählt, weil Shilajit kein Pflanzenextrakt ist; eine Einordnung als Adaptogen wäre nur traditionell begründet.

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