Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.

Versprechen im Check

  • Sehnen- und Muskelverletzungen heilen schneller

    nicht untersucht

    Regeneration & Heilung · Patienten: Sehnen-, Band- und Muskelverletzungen · Tierversuch

    Bessere Sehnenheilung bei Ratten [3] und günstige Effekte auf Sehnenzellen in Zellkultur [4][5]. Eine Studie zur Gewebeheilung beim Menschen gibt es nicht; die systematische Übersicht fand nur drei unkontrollierte Studien ohne Heilungs-Endpunkt [13].[4][5]

  • Darm und Magen heilen schneller

    nicht untersucht

    Regeneration & Heilung · Patienten: entzündliche Darmerkrankungen · Tierversuch

    Fistel- und Wundheilung im Darm bei Ratten, auch nach Gabe im Trinkwasser [7]. Frühe klinische Prüfungen bei Darmerkrankungen werden von der Entwicklergruppe erwähnt [8], Ergebnisse sind nicht veröffentlicht [1]; eine registrierte Phase-I-Studie meldete keine Ergebnisse [14].

  • Weniger Gelenkschmerzen

    Einzelbefund, unbestätigt

    Regeneration & Heilung · Patienten: Knieschmerzen unterschiedlicher Ursache · Mensch, nicht randomisiert kleine StudienJede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

    In einer rückblickenden Telefonbefragung berichteten 14 von 16 Personen über weniger Knieschmerzen nach Injektion ins Gelenk, vier davon zusätzlich mit Thymosin β4; keine Kontrollgruppe, keine validierten Messinstrumente [10]. Sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit laut systematischer Übersicht [13].

kleine Studien: Jede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

Wirkweise

Evidenzkarte: BPC-157

Jede Linie steht für einen publizierten Befund; Linienstil und Farbe zeigen, woher er stammt. Der Filter blendet schwächere Evidenzstufen aus. Quellen: siehe Referenzen.

BPC-157 (Sequenz GEPPPGKPADDAGLV) ist nach Angaben der Entwicklergruppe die synthetische Teilsequenz eines Proteins aus menschlichem Magensaft. Die Bezeichnung stammt aus einem Suchprogramm an der Universität Zagreb in den frühen 1990er-Jahren; nach einer Übersichtsarbeit von 2026 stammen über 80 % aller Veröffentlichungen aus dieser einen Arbeitsgruppe, unabhängige Wiederholungen sind selten [1]. Ein US-Dopinglabor fand das Peptid erstmals in beschlagnahmten Fläschchen [2]. Bei Ratten mit durchtrennter Achillessehne heilten die Sehnen unter BPC-157 belastbarer, und die Tiere liefen besser [3]. Eine unabhängige Gruppe aus Taiwan bestätigte Teile davon in Zellkultur: BPC-157 beschleunigte das Auswachsen von Sehnenfibroblasten, ihre Wanderung (über den FAK-Paxillin-Signalweg) und ihr Überleben unter oxidativem Stress, ohne die Zellteilung direkt zu steigern [4]; außerdem erhöhte es die Expression des Wachstumshormon-Rezeptors in diesen Zellen [5].

Der am besten beschriebene Mechanismus ist die Gefäßneubildung. In Endothelzellen erhöhte BPC-157 die Menge des VEGF-Rezeptors 2 (nicht aber von VEGF-A), förderte dessen Aufnahme in die Zelle und aktivierte den Signalweg VEGFR2-Akt-eNOS; bei Ratten mit abgeklemmter Beinarterie normalisierte sich die Durchblutung schneller [6]. Im Magen-Darm-Trakt stammen die Daten wieder fast nur aus Zagreb: Bei Ratten heilten Darm-Haut-Fisteln mit BPC-157 besser, auch bei Gabe im Trinkwasser, und die Wirkung blieb bei gehemmter Stickstoffmonoxid-Bildung erhalten [7]. Die Entwicklergruppe beschreibt frühe klinische Prüfungen bei entzündlichen Darmerkrankungen unter den Codes PL-10, PLD-116 und PL 14736 (Firma Pliva) als sicher [8]; veröffentlichte Ergebnisse dieser Prüfungen wurden nicht gefunden, und Phase-II- oder Phase-III-Studien folgten nicht [1].

Die einzige formale Pharmakokinetik-Studie stammt aus China: Bei Ratten und Hunden lag die Halbwertszeit unter 30 Minuten, nach Injektion in den Muskel erreichten 14–19 % (Ratte) bzw. 45–51 % (Hund) den Blutkreislauf, und das Peptid zerfiel rasch in Bruchstücke und Aminosäuren [9]. Beim Menschen gibt es drei kleine Studien derselben Arbeitsgruppe aus Privatpraxen: eine rückblickende Telefonbefragung nach Injektionen ins Kniegelenk [10], eine unkontrollierte Pilotstudie bei Blasenschmerzsyndrom [11] und eine Sicherheitsprüfung mit Infusion bei zwei Personen [12]. Eine systematische Übersicht von 2026 bewertete die Vertrauenswürdigkeit dieser Daten als sehr niedrig [13]. Eine 2015 registrierte Phase-I-Studie mit Tabletten hat bis heute keinen Abschluss und keine Ergebnisse gemeldet [14]. Im Sport ist BPC-157 verboten [15].

Angriffspunkte

ZielTypWirkungKennwertEvidenz
VEGF-Rezeptor 2 (VEGFR2)RezeptorExpression ↑ Tierversuch[6]
Endotheliale NO-Synthase (eNOS) über VEGFR2-AktEnzymAktivator Labor[6]
FAK-Paxillin-Signalweg (Sehnenfibroblasten)SignalwegAktivator Labor[4]
Wachstumshormon-Rezeptor (Sehnenfibroblasten)RezeptorExpression ↑ Labor[5]

Wirkprofil

Welche Botenstoffsysteme die Substanz nach heutiger Datenlage beeinflusst. ↑ verstärkt, ↓ gedämpft, ≈ moduliert, ○ kein Effekt; Punkte = Evidenzstufe.

  • Dopaminkeine Daten
  • Noradrenalinkeine Daten
  • Serotoninkeine Daten
  • Acetylcholinkeine Daten
  • Glutamat · AMPAkeine Daten
  • Glutamat · NMDAkeine Daten
  • GABAkeine Daten
  • Histaminkeine Daten
  • Orexinkeine Daten
  • Adenosinkeine Daten
  • Opioidekeine Daten
  • Melatoninkeine Daten
  • Neurotrophinekeine Daten
  • Durchblutung↑ · Gefäßneubildung im Hühnerei-Test und in Zellkultur; schnellere Erholung der Durchblutung nach Arterienverschluss (Ratte)[6]
  • Stickstoffmonoxid↑ · aktiviert eNOS in Endothelzellen; Fistelheilung bei der Ratte blieb trotz NO-Hemmung erhalten[6][7]
  • Energiestoffwechselkeine Daten
  • Insulin · Glukosekeine Daten
  • Entzündung · oxidativ↓ · weniger Granulozyten im Sehnendefekt (Ratte); besseres Überleben von Sehnenzellen unter Wasserstoffperoxid (Zellkultur)[3][4]
  • Stressachsekeine Daten
  • Testosteron-Achsekeine Daten
  • Endocannabinoidekeine Daten
  • Autophagie · Seneszenzkeine Daten
  • Immunsystemkeine Daten
  • Lipidstoffwechselkeine Daten
  • Gerinnung · Fibrinolysekeine Daten
  • Methylierungkeine Daten

Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit

Wie viel eines Wirkstoffs im Blut oder Zielgewebe ankommt, hängt vom Weg in den Körper und von der Darreichungsform ab. Alle Aufnahmewege erklärt

  • Intramuskulär · Lösung

    14–19 % (Ratte), 45–51 % (Hund)

    Rasche Aufnahme, Halbwertszeit unter 30 Minuten, nach 4 Stunden nicht mehr nachweisbar [9].

    Tierversuch

  • Oral (geschluckt) · Trinkwasser (Tier), Tablette (Studie ohne Ergebnis)

    Laut Entwicklergruppe stabil in Magensaft; bei Ratten wirkte es im Darmmodell auch über das Trinkwasser [7]. Ob das ein örtlicher Effekt im Darm oder eine Wirkung nach Aufnahme ins Blut ist, ist offen; die orale Bioverfügbarkeit wurde in keiner Spezies gemessen [1]. Eine Phase-I-Studie mit Tabletten meldete keine Ergebnisse [14].

    Tierversuch

  • Subkutan (unter die Haut) · Lösung

    Online der verbreitetste Weg, aber pharmakokinetisch in keiner Studie charakterisiert [1].

    Keine Daten

  • Intravenös · Infusion

    100 % (definitionsgemäß)

    Bei Ratten Halbwertszeit unter 30 Minuten [9]; beim Menschen nur eine Sicherheitsprüfung mit zwei Personen ohne veröffentlichte Konzentrationsmessung [12].

    Mensch, nicht randomisiert

Studien am Menschen

  • Injektion ins Kniegelenk bei Knieschmerzen

    retrospektive Aktenauswertung mit Telefonbefragung, ohne Kontrollgruppe · Patienten: Knieschmerzen verschiedener Ursache · n = 16 · Nachbefragung meist 6–12 Monate nach der Injektion

    Gemessen: selbst eingeschätzte Schmerzlinderung, keine validierten Skalen

    Ergebnis: 11 von 12 mit BPC-157 allein und 3 von 4 mit zusätzlichem Thymosin β4 berichteten deutliche Besserung.[10]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Injektion in die Blasenwand bei Blasenschmerzsyndrom

    unkontrollierte Pilotstudie · Patienten: Frauen mit interstitieller Zystitis ohne Ansprechen auf Pentosanpolysulfat · n = 12 · einmalige Behandlung

    Gemessen: Global Response Assessment

    Ergebnis: 10 von 12 berichteten vollständige, 2 weitgehende Besserung; keine Nebenwirkungen gemeldet. Ohne Kontrollgruppe nicht von Placebo oder Spontanverlauf trennbar.[11]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Sicherheit einer Infusion

    unkontrollierte Pilotstudie · gesund (zwei Personen, beide vorher bereits mit BPC-157 behandelt) · n = 2 · zwei Infusionen an zwei Tagen

    Gemessen: Laborwerte (Herz, Leber, Niere, Schilddrüse, Blutzucker), Vitalzeichen, Nebenwirkungen

    Ergebnis: Keine messbaren Veränderungen und keine Nebenwirkungen; Aussagekraft wegen n = 2 minimal.[12]

    Mensch, nicht randomisiert

Risiken und Warnhinweise

  • Fehlende Sicherheitsdaten beim Menschen

    Nur drei unkontrollierte Studien mit zusammen 30 Personen, alle ohne berichtete Nebenwirkungen, aber methodisch schwach [13]. Standardtests auf Erbgutschäden (Ames-Test, Chromosomenaberration) fehlen; das ist kein Hinweis auf ein Risiko, aber eine Lücke [1].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Unklare Identität und Reinheit

    BPC-157 wurde zuerst in beschlagnahmten Fläschchen identifiziert [2]. Es gibt keine geprüfte pharmazeutische Zubereitung, und keine der Humanstudien verwendete standardisierte Präparate [1].

    Keine Daten

  • Theoretisch: Förderung von Tumorgefäßen

    BPC-157 aktiviert den VEGF-Rezeptor 2 und fördert Gefäßneubildung [6]. Eine Übersichtsarbeit sieht darin ein theoretisches Risiko bei unerkannten Tumoren; Daten dazu gibt es weder aus Tierversuchen noch vom Menschen [1].

    Keine Daten

  • Doping

    Auf der WADA-Verbotsliste 2025 unter S0 [15]; Nachweisverfahren im Urin wurden entwickelt [2].

    Keine Daten

Faktencheck: verbreitete Behauptungen

  • nicht belegt

    „BPC-157 heilt Sehnen, Bänder und Muskeln“

    Nur bei Ratten und in Zellkultur gezeigt [3][4][5]; beim Menschen gibt es keine Studie mit Heilung als Endpunkt [13].

  • teilweise belegt

    „Hunderte Studien belegen die Wirkung“

    Die Zahl der Tierstudien ist groß, doch über 80 % stammen aus einer Arbeitsgruppe [1]. Am Menschen gibt es nur drei unkontrollierte Studien mit 30 Personen [13].

  • nicht belegt

    „BPC-157 ist körpereigen und deshalb sicher“

    Es ist ein synthetisches Peptid, das laut Entwicklergruppe einer Teilsequenz aus Magensaft entspricht [1]. Daraus folgt keine Sicherheit; systematische Sicherheitsdaten am Menschen fehlen [13].

  • teilweise belegt

    „BPC-157 wirkt auch als Kapsel, weil es magensaftstabil ist“

    Bei Ratten wirkte es im Darmmodell auch über das Trinkwasser [7]; ob es beim Menschen nach Schlucken ins Blut gelangt, wurde nie gemessen [1].

Pharmakokinetik

Aufnahme
Tierversuche mit Gabe in die Bauchhöhle, den Muskel, das Trinkwasser oder lokal; beim Menschen nur Gelenk-, Blasenwand- und Infusionsgabe in unkontrollierten Studien [7][9][10][11][12].
Halbwertszeit
Unter 30 Minuten bei Ratte und Hund [9]; beim Menschen nicht valide bestimmt [1].
Abbau
Rascher Abbau zu kleinen Peptidfragmenten und Aminosäuren, Ausscheidung über Urin und Galle (Ratte, Hund) [9]; in Plasma entsteht in vitro ein stabiles Abbauprodukt, das im Urin nachweisbar sein soll [2].
Weg ins Gehirn
Nicht untersucht.

Rechtlicher Status

Deutschland
Keine Zulassung bekannt; nicht in Arzneimittelregistern geprüft.
EU
Keine Zulassung bekannt; laut einer Übersichtsarbeit fehlen die Unterlagen, die für eine klinische Prüfung nach EMA-Vorgaben nötig wären [1].
USA
Nicht von der FDA zugelassen. Im April 2026 wurde BPC-157 aus der Kategorie 2 der Rezepturwirkstoffe gestrichen, weil die Nominierungen zurückgezogen wurden; das ist keine Entscheidung über Sicherheit oder Wirksamkeit [1].
Andere Länder
Sport: auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) 2025 unter S0 (nicht zugelassene Substanzen) ausdrücklich genannt [15].

Verwandte Substanzen

Offene Fragen

  • Lassen sich die Heilungseffekte in verblindeten Tierstudien unabhängiger Labore wiederholen?
  • Wie wirkt BPC-157 in randomisierten, placebokontrollierten Studien beim Menschen, und ist es dabei sicher?
  • Wie passt die kurze Halbwertszeit von unter 30 Minuten zu den lang anhaltenden Effekten im Tierversuch?
  • Fördert die Aktivierung des VEGF-Rezeptors 2 das Wachstum bestehender Tumoren?

Referenzen

  1. Mateescu DM, Gavrilescu DM, Constantinescu FE, Oancea C, Ilie AC, Folescu R, et al. BPC-157 as an investigational peptide therapeutic: biopharmaceutical challenges, formulation strategies, and translational development barriers. Pharmaceutics. 2026;18(5):625. doi:10.3390/pharmaceutics18050625 · PubMed
  2. Cox HD, Miller GD, Eichner D. Detection and in vitro metabolism of the confiscated peptides BPC 157 and MGF R23H. Drug Test Anal. 2017;9(10):1490–8. doi:10.1002/dta.2152 · PubMed
  3. Staresinic M, Sebecic B, Patrlj L, Jadrijevic S, Suknaic S, Perovic D, et al. Gastric pentadecapeptide BPC 157 accelerates healing of transected rat Achilles tendon and in vitro stimulates tendocytes growth. J Orthop Res. 2003;21(6):976–83. doi:10.1016/S0736-0266(03)00110-4 · PubMed
  4. Chang CH, Tsai WC, Lin MS, Hsu YH, Pang JH. The promoting effect of pentadecapeptide BPC 157 on tendon healing involves tendon outgrowth, cell survival, and cell migration. J Appl Physiol (1985). 2011;110(3):774–80. doi:10.1152/japplphysiol.00945.2010 · PubMed
  5. Chang CH, Tsai WC, Hsu YH, Pang JH. Pentadecapeptide BPC 157 enhances the growth hormone receptor expression in tendon fibroblasts. Molecules. 2014;19(11):19066–77. doi:10.3390/molecules191119066 · PubMed
  6. Hsieh MJ, Liu HT, Wang CN, Huang HY, Lin Y, Ko YS, et al. Therapeutic potential of pro-angiogenic BPC157 is associated with VEGFR2 activation and up-regulation. J Mol Med (Berl). 2017;95(3):323–33. doi:10.1007/s00109-016-1488-y · PubMed
  7. Klicek R, Sever M, Radic B, Drmic D, Kocman I, Zoricic I, et al. Pentadecapeptide BPC 157, in clinical trials as a therapy for inflammatory bowel disease (PL14736), is effective in the healing of colocutaneous fistulas in rats: role of the nitric oxide-system. J Pharmacol Sci. 2008;108(1):7–17. doi:10.1254/jphs.fp0072161 · PubMed
  8. Sikiric P, Seiwerth S, Brcic L, Blagaic AB, Zoricic I, Sever M, et al. Stable gastric pentadecapeptide BPC 157 in trials for inflammatory bowel disease (PL-10, PLD-116, PL 14736, Pliva, Croatia). Full and distended stomach, and vascular response. Inflammopharmacology. 2006;14(5-6):214–21. doi:10.1007/s10787-006-1531-7 · PubMed
  9. He L, Feng D, Guo H, Zhou Y, Li Z, Zhang K, et al. Pharmacokinetics, distribution, metabolism, and excretion of body-protective compound 157, a potential drug for treating various wounds, in rats and dogs. Front Pharmacol. 2022;13:1026182. doi:10.3389/fphar.2022.1026182 · PubMed
  10. Lee E, Padgett B. Intra-articular injection of BPC 157 for multiple types of knee pain. Altern Ther Health Med. 2021;27(4):8–13. PubMed
  11. Lee E, Walker C, Ayadi B. Effect of BPC-157 on symptoms in patients with interstitial cystitis: a pilot study. Altern Ther Health Med. 2024;30(10):12–7. PubMed
  12. Lee E, Burgess K. Safety of intravenous infusion of BPC157 in humans: a pilot study. Altern Ther Health Med. 2025;31(5):20–4. PubMed
  13. Poolton JT, Minett J, Kazmi A. Human evidence for BPC-157 in orthopaedic and regenerative medicine: a systematic review of efficacy and safety. Acta Orthop Belg. 2026;92(3). doi:10.52628/92.3.15837 · PubMed
  14. PharmaCotherapia d.o.o. PCO-02 – Safety and pharmacokinetics trial. ClinicalTrials.gov Identifier: NCT02637284. Registriert 2015, Status unbekannt [abgerufen am 23.10.2026]. NCT02637284
  15. Thevis M, Kuuranne T, Geyer H. Annual banned-substance review 18th edition – analytical approaches in human sports drug testing 2024/2025. Drug Test Anal. 2026;18(4):458–82. doi:10.1002/dta.70033 · PubMed
Wie dieses Profil geprüft wurde

Stand: 2026-10-23. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.

Geprüft

  • Alle DOIs über Crossref, alle PMIDs über PubMed; drei Arbeiten aus Altern Ther Health Med ohne DOI nur über PMID.
  • Kernzahlen an Abstracts: Sequenz und beschlagnahmte Fläschchen [2]; Achillessehne Ratte [3]; FAK-Paxillin, kein direkter Proliferationseffekt, H2O2 [4]; GH-Rezeptor [5]; VEGFR2 ohne VEGF-A, Akt-eNOS, Hinterbein-Ischämie [6]; Fistel, Trinkwasser, L-NAME [7]; t1/2 unter 30 min, i.m.-Bioverfügbarkeit 14–19 % bzw. 45–51 %, Urin und Galle [9]; Knie 16 Befragte, 11/12 und 3/4 [10]; 12 Frauen, 10 vollständig, 2 zu 80 % gebessert [11]; zwei Personen, beide vorbehandelt [12]; drei Studien, n = 30, sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit [13].
  • Im Volltext [1]: über 80 % der Studien aus Zagreb; keine Phase-II/III-Studien nach PL 14736; keine Ames- oder Chromosomentests; theoretisches Tumorrisiko; keine standardisierten Präparate in Humanstudien; FDA-Kategorie-2-Streichung April 2026.
  • Im Volltext [15], Tabelle 1: BPC-157 als Beispiel unter S0 der WADA-Verbotsliste 2025; ebenso in der 17. Ausgabe (Liste 2023).
  • ClinicalTrials.gov (23.10.2026): NCT02637284 (Phase I, orale Tabletten, Status unbekannt seit 2015, keine Ergebnisse); NCT07803250 (Rotatorenmanschette, Phase I, noch nicht rekrutierend); NCT07437547 (Oberschenkelzerrung, Phase II, Hudson Biotech) – siehe nicht verifiziert; NCT07752381 (Peptid-Gummis, Hersteller Parlay Wellness, ohne Ergebnisse) nicht verwendet.
  • Präzisions-Flags (m004; Regeln Leitfaden 26.10.2026; Teilnehmendenzahlen, Richtung und Finanzierung am 26.10.2026 per PubMed efetch an Abstract, COI-Angabe und Affiliationen geprüft): „Weniger Gelenkschmerzen“: kleine_studien – [10] 17 Patientinnen/Patienten, 16 befragt ([13] Übersicht).

Nicht verifiziert

  • Die Übersichtsarbeit [1] schreibt, die WADA habe BPC-157 2022 vorübergehend gelistet und dies später zurückgenommen. Das widerspricht der Anti-Doping-Übersicht [15], die BPC-157 in der Liste 2025 unter S0 aufführt; die Rücknahme wurde nicht übernommen. Die aktuelle Liste 2026 wurde nicht direkt geprüft.
  • Registereintrag NCT07437547 (Hudson Biotech) nicht verwendet: Ein gleichzeitig angelegter Eintrag desselben Sponsors zu TB-500 (NCT07487363) bezeichnet sich in der Kurzbeschreibung selbst als fiktives Beispiel; die Echtheit ist daher zweifelhaft.
  • Ergebnisse der frühen Pliva-Prüfungen (PL-10, PLD-116, PL 14736) nicht in PubMed gefunden; nur die Angabe der Entwicklergruppe, sie seien sicher gewesen.
  • Der natürliche Ursprung (Protein aus Magensaft) beruht auf Angaben der Entwicklergruppe; eine unabhängige Charakterisierung des Ausgangsproteins wurde nicht gefunden.
  • Interessenkonflikte und Finanzierung der drei Humanstudien [10][11][12] sind in den Abstracts nicht angegeben; Volltexte nicht frei verfügbar.
  • Zulassungsstatus in Deutschland und der EU nicht in Registern geprüft.

Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

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