Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Gegen Müdigkeit, weil Malat zusätzlich Energie liefert
nicht untersuchtKeine kontrollierte Studie mit Magnesiummalat und Müdigkeit als Endpunkt gefunden. Die Begründung über den Citratzyklus stammt aus der Grundlagenbiochemie [5]. Die EU-Angabe zu Müdigkeit gilt für Magnesium allgemein [12][13]. Eine Studie mit Dimagnesiummalat und B-Vitaminen berichtet bessere Werte in einem Magnesium-Symptomfragebogen, ohne berichteten Placebovergleich [8].[12][13]
Lindert Fibromyalgie-Schmerzen
nicht untersuchtMit Magnesiummalat nicht untersucht. Die einzige RCT (24 Personen, Pilotstudie) nutzte ein Kombinationspräparat aus Äpfelsäure und Magnesium, dessen Magnesiumverbindung der Abstract nicht nennt; sie zählt deshalb nicht für die Stufe (Regel: nur formspezifische Studien). Im verblindeten Teil mit fester, niedriger Menge kein klarer Effekt, Verbesserungen nur in der offenen Phase ohne Kontrolle mit höheren Mengen [10]. Eine Zusammenfassung systematischer Reviews, die auf derselben einzigen RCT beruht, fand kaum oder keinen Unterschied bei Schmerz und depressiven Symptomen [11]. Für „kein Nutzen“ reicht diese Datenlage ohnehin nicht.
Eine der am besten aufgenommenen Magnesiumformen
Einzelbefund, unbestätigtNur Statusmarker, nur bei Ratten und nur aus einer Arbeitsgruppe: größte Fläche unter der Serumkurve von fünf Verbindungen [6], signifikant mehr Muskel- und Hirnmagnesium nach acht Wochen [7]. Beim Menschen nicht untersucht, es gibt keinen Formvergleich; laut EFSA ist Magnesium aus Dimagnesiummalat, falls es dissoziiert, ähnlich verfügbar wie aus anderen zugelassenen Quellen [3]. Bereich gewählt, weil es nur um die Versorgung geht.
Wirkweise
Evidenzkarte: Magnesiummalat
Magnesium ist nach Kalium das zweithäufigste Kation in Zellen und an über 600 enzymatischen Reaktionen beteiligt, darunter der Energiestoffwechsel; Darm, Niere und Knochen regeln den Bestand [1]. Magnesiummalat steht in Anhang II Teil B der Richtlinie 2002/46/EG [2]. Ein als neuartiges Lebensmittel beantragtes „Di-Magnesiummalat“ konnte die EFSA 2018 nicht bewerten, weil sie keinen ausreichenden Unterschied zum bereits zugelassenen Magnesiummalat erkennen konnte und der Antragsteller angeforderte Daten nicht nachlieferte; falls das Salz dissoziiert, sei das Magnesium ähnlich verfügbar wie aus anderen zugelassenen Quellen [3]. In der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel steht nur das Doppelsalz Magnesiumcitratmalat, nicht Magnesiummalat selbst [4]. L-Malat ist ein Zwischenprodukt des Citratzyklus und wird in Übersichtsarbeiten als Signalmolekül des Energie- und Redoxstoffwechsels diskutiert [5]; daraus leitet die Werbung einen zusätzlichen „Energie“-Effekt ab, der beim Menschen nicht untersucht ist.
Die Aussage, Malat sei eine der am besten aufgenommenen Formen, beruht auf Tierversuchen. Bei Ratten ergab eine Einzelgabe von Magnesiummalat die größte Fläche unter der Serumkurve von fünf Verbindungen, und der Spiegel blieb lange erhöht; Oxid und Citrat schnitten am schlechtesten ab [6]. Über acht Wochen erhöhte Malat bei Ratten den Magnesiumgehalt in Skelettmuskel und Gehirn signifikant und ging mit besserer neuromuskulärer Leistung einher, während Citrat und Glycinat vor allem andere Endpunkte veränderten; zugleich war die Gefäßerweiterung der Aorta unter Malat und Citrat abgeschwächt [7]. Beide Rattenstudien stammen aus derselben Arbeitsgruppe. Beim Menschen gibt es keine randomisierte Vergleichsstudie mit anderen Formen. In einer als placebokontrolliert beschriebenen Studie mit 91 Erwachsenen aus zwei Praxen, überwiegend mit niedrigem Magnesiumstatus, stieg unter einer Retardtablette mit Dimagnesiummalat und den Vitaminen B6, B12 und Folat das Magnesium in den Erythrozyten nach 30 Tagen um 6 % und bei 24 Personen nach 90 Tagen um 30 %; Ergebnisse im Vergleich zur Placebogruppe nennt der Abstract nicht, und eine Randomisierung wird nicht erwähnt [8]. Ein systematischer Review fand organische Formen insgesamt besser verfügbar als anorganische, wobei der aufgenommene Anteil von der Menge abhängt [9].
Das zweite Versprechen betrifft die Fibromyalgie. In der einzigen randomisierten Studie bekamen 24 Personen mit Fibromyalgie ein Präparat mit Äpfelsäure und Magnesium (Super Malic) im Überkreuzdesign; welche Magnesiumverbindung es enthielt, nennt der Abstract nicht, es ist also nicht nachweislich Magnesiummalat. Im verblindeten Teil mit einer festen, niedrigen Menge zeigte sich kein klarer Effekt, erst in der anschließenden offenen Phase ohne Kontrolle, mit höheren Mengen und längerer Dauer, besserten sich Schmerz und Druckempfindlichkeit [10]. Eine Zusammenfassung von sieben systematischen Reviews, deren einzige randomisierte Studie diese war, kam zu dem Schluss, dass Magnesium mit Äpfelsäure bei Fibromyalgie Schmerz und depressive Symptome kaum oder gar nicht beeinflusst [11]. Für die Müdigkeit gilt: Die EU erlaubt die Angabe „Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei“ für Lebensmittel, die eine Magnesiumquelle sind [12], gestützt auf ein EFSA-Gutachten [13]; das betrifft Magnesium allgemein und belegt keinen besonderen Nutzen von Malat.
Formulierungen und Herkunft: Die einzige gefundene Humanstudie verwendete eine Retardtablette mit Dimagnesiummalat und B-Vitaminen; ein Vergleich mit einer nicht retardierten Form oder mit Magnesiummalat allein fehlt [8]. Vergleichende Humandaten zu anderen Darreichungen wurden nicht gefunden.
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| Mg2+-abhängige Enzyme (u. a. Energiestoffwechsel) | Enzym | Aktivator | Cofaktor in über 600 enzymatischen Reaktionen (Übersichtsarbeit) | Labor[1] |
| Citratzyklus (Malat als Zwischenprodukt) | Signalweg | Bindung | Substrat der Malat-Dehydrogenase; Effekt einer Zufuhr als Salz beim Menschen nicht untersucht | Labor[5] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- EnergiestoffwechselMagnesium und Malat sind Teil des Energiestoffwechsels (Übersichtsarbeiten); bei Ratten mehr Muskelmagnesium und bessere neuromuskuläre Leistung, beim Menschen nicht untersucht[1][5][7]
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativ
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Malat (Tierdaten)
Ratten: unter Malat die größte Fläche unter der Serumkurve von fünf Verbindungen (Sulfat, Oxid, Acetyltaurat, Citrat, Malat) und ein lang anhaltend erhöhter Spiegel [6]; nach acht Wochen signifikant mehr Magnesium in Muskel und Gehirn [7]. Humandaten zum Formvergleich fehlen.
Tierversuch
Oral (geschluckt) · Retardtablette (Dimagnesiummalat mit B-Vitaminen)
Studie mit Placebogruppe und 91 Erwachsenen aus Arztpraxen: in der Behandlungsgruppe Erythrozyten-Magnesium +6 % nach 30 Tagen, +30 % nach 90 Tagen bei 24 Personen; von 91 % gut vertragen [8]. Kein berichteter Vergleich mit Placebo oder anderen Formen; Stufe 3, weil nur Veränderungen in der Behandlungsgruppe berichtet werden.
Mensch, nicht randomisiert
Studien am Menschen
Super Malic bei Fibromyalgie
Gemessen: Schmerz und Druckempfindlichkeit
Ergebnis: Verblindet kein klarer Effekt; offen mit höheren Mengen signifikante Verbesserung (ohne Kontrolle).[10]
Mensch, randomisiert
Retardtablette mit Dimagnesiummalat und B-Vitaminen
Gemessen: Serum- und Erythrozyten-Magnesium, Symptomfragebogen
Ergebnis: Erythrozyten-Magnesium +6 % bzw. +30 %; Fragebogen −28 % bzw. −63 % (Veränderung in der Behandlungsgruppe).[8]
Mensch, nicht randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Hypermagnesiämie bei eingeschränkter Nierenfunktion
Die Niere regelt den Magnesiumbestand [1]. In einer Krankenhauskohorte mit Magnesiumoxid waren eingeschränkte Nierenfunktion, größere Mengen und längere Anwendung Risikofaktoren für erhöhte Werte [14]; Daten speziell zu Malat fehlen.
Mensch, nicht randomisiert
Gefäßreaktion (nur Tierbefund)
Bei Ratten war nach acht Wochen Malat die Gefäßerweiterung der Aorta abgeschwächt, ebenso unter Citrat [7]. Ob das beim Menschen eine Rolle spielt, ist nicht untersucht.
Tierversuch
Wechselwirkungen
- Tetrazykline und Fluorchinolone: Mehrwertige Kationen bilden mit diesen Antibiotika schwer lösliche Chelate und senken ihre Aufnahme; klinisch belegt für magnesiumhaltige Antazida, für Malat nicht eigens untersucht [15].
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- nicht belegt
„Magnesiummalat wird besser aufgenommen als Citrat und Oxid“
Gezeigt nur bei Ratten [6][7]. Beim Menschen gibt es keinen Formvergleich; die EFSA sah keinen Hinweis auf eine andere Verfügbarkeit als bei zugelassenen Quellen [3].
- nicht belegt
„Das Malat liefert zusätzliche Energie für die Mitochondrien“
Malat ist ein Zwischenprodukt des Citratzyklus [5]; dass die mit einem Magnesiumsalz aufgenommene Menge den Energiestoffwechsel beim Menschen messbar verändert, wurde nicht untersucht.
- nicht belegt
„Magnesiummalat hilft bei Fibromyalgie“
Die einzige RCT (24 Personen) fand verblindet keinen klaren Effekt; Verbesserungen gab es nur in der unkontrollierten offenen Phase [10]. Eine Zusammenfassung systematischer Reviews sieht kaum oder keinen Unterschied [11]. Das geprüfte Präparat enthielt Äpfelsäure und Magnesium unbekannter Verbindung; für eine Widerlegung ist die Datenlage zu klein.
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Über den Mund. Bei Ratten hohe und lang anhaltende Serumwerte [6]; beim Menschen keine Kinetikdaten im Formvergleich.
- Halbwertszeit
- Für ein körpereigenes Mineral nicht sinnvoll angebbar; nicht verifiziert.
- Abbau
- Liefert Mg2+ und Malat; Malat ist ein Zwischenprodukt des Citratzyklus [5], die Niere regelt die Magnesiumausscheidung [1].
- Weg ins Gehirn
- Bei Ratten nach acht Wochen signifikant mehr Magnesium im Gehirn [7]; beim Menschen nicht untersucht.
Rechtlicher Status
- Deutschland
- In AMIce kein verkehrsfähiges Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Magnesiummalat gefunden (Suche nach Stoffname, Abruf 24.10.2026) [16]; als Mineralstoffverbindung nach Anhang II der RL 2002/46/EG in Nahrungsergänzungsmitteln zulässig [2].
- EU
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG („Magnesiummalat“) [2]. Ein als neuartiges Lebensmittel beantragtes „Di-Magnesiummalat“ konnte die EFSA 2018 nicht von dem bereits zugelassenen Magnesiummalat unterscheiden [3]. In der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel (Stand 10.08.2026) steht kein Eintrag „Magnesiummalat“, wohl aber „Magnesiumcitratmalat“ [4].
- USA
- Nicht verifiziert.
Zugelassene EU-Angaben
„trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei“
„trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei“
- Nährstoff
- Magnesium
- Rechtsgrundlage
- VO (EU) Nr. 432/2012[12]
- Einordnung
- rechtlich zulässig für Magnesium allgemein; ein zusätzlicher Beitrag des Malats ist nicht untersucht
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Wird Magnesium aus Malat beim Menschen besser aufgenommen als aus Citrat oder Glycinat, gemessen mit stabilen Isotopen?
- Lassen sich die Rattenbefunde zu Muskel- und Hirnmagnesium beim Menschen nachweisen, etwa per Magnetresonanzspektroskopie?
- Hat die abgeschwächte Gefäßerweiterung bei Ratten eine Bedeutung für den Menschen?
Referenzen
- de Baaij JH, Hoenderop JG, Bindels RJ. Magnesium in man: implications for health and disease. Physiol Rev. 2015;95(1):1–46. doi:10.1152/physrev.00012.2014 · PubMed
- Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Juni 2002 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nahrungsergänzungsmittel. ABl. L 183 vom 12.7.2002, S. 51. Konsolidierte Fassung vom 26.11.2025 (CELEX 02002L0046-20251126).
- EFSA Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food (ANS); Younes M, Aggett P, Aguilar F, Crebelli R, Dusemund B, Filipič M, et al. Evaluation of di-magnesium malate, used as a novel food ingredient and as a source of magnesium in foods for the general population, food supplements, total diet replacement for weight control and food for special medical purposes. EFSA J. 2018;16(6):e05292. doi:10.2903/j.efsa.2018.5292 · PubMed
- Durchführungsverordnung (EU) 2017/2470 der Kommission vom 20. Dezember 2017 zur Erstellung der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel gemäß der Verordnung (EU) 2015/2283 des Europäischen Parlaments und des Rates über neuartige Lebensmittel. ABl. L 351 vom 30.12.2017, S. 72. Konsolidierte Fassung vom 10.08.2026 (CELEX 02017R2470-20260810).
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- EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). Scientific opinion on the substantiation of health claims related to magnesium and “hormonal health” (ID 243), reduction of tiredness and fatigue (ID 244), contribution to normal psychological functions (ID 245, 246) and further claims. EFSA J. 2010;8(10):1807. doi:10.2903/j.efsa.2010.1807
- Wakai E, Ikemura K, Sugimoto H, Iwamoto T, Okuda M. Risk factors for the development of hypermagnesemia in patients prescribed magnesium oxide: a retrospective cohort study. J Pharm Health Care Sci. 2019;5:4. doi:10.1186/s40780-019-0133-7 · PubMed
- Ogawa R, Echizen H. Clinically significant drug interactions with antacids: an update. Drugs. 2011;71(14):1839–64. doi:10.2165/11593990-000000000-00000 · PubMed
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. AMIce – Arzneimittel-Informationssystem, öffentlicher Teil [Datenbank]. Suche Stoffname „Magnesiummalat“ [zitiert 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://portal.bfarm.de/amguifree/
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-24. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed (Prüfskript).
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG, konsolidierte Fassung CELEX 02002L0046-20251126 (Cellar, XHTML, 24.10.2026): Eintrag „Magnesiummalat“ (eingefügt mit VO (EG) Nr. 1170/2009, dort ebenfalls nachgesehen).
- Unionsliste CELEX 02017R2470-20260810 (Cellar, XHTML): Suche nach „magnesiummalat“ ohne Treffer, Eintrag „Magnesiumcitratmalat“ vorhanden.
- Am Abstract: EFSA-Bewertung Di-Magnesiummalat [3]; L-Malat als Citratzyklus-Zwischenprodukt [5]; Rangfolge der Serumfläche bei Ratten [6]; Muskel-, Hirnmagnesium und Aortenrelaxation bei Ratten [7]; 91 Erwachsene, +6 %/+30 %, Fragebogen −28 %/−63 %, 91 % verträglich [8]; 14 Studien [9]; Super Malic, 24 Personen, verblindet kein klarer Effekt [10]; sieben Reviews, eine RCT, kaum oder kein Unterschied [11]; Wortlaut der EU-Angabe [12].
- Die in PubMed zu [11] hinterlegte DOI 10.5867/medwave.2019.04.7632 ist bei Crossref nicht registriert (404), deshalb nur PMID angegeben.
- PubMed-Daten zu [8]: Publikationstyp „Pragmatic Clinical Trial“, Förderung durch Artis International Center for Health and Medicine; Randomisierung nicht erwähnt.
- Gegenprüfung 24.10.2026 am Abstract: [8] „placebo-controlled study“ an zwei Praxen, 53 Personen mit MagSRT (Dimagnesiummalat mit B6, B12, Folat), über 75 % mit niedrigem Serum- und Erythrozytenmagnesium; Ergebnisse nur in der Behandlungsgruppe. [10] Super Malic mit Äpfelsäure und Magnesium, verblindet feste niedrige Menge ohne klaren Effekt, offene Phase mit Mengensteigerung. [11] sieben Reviews, 11 Primärstudien, davon eine RCT. [3] Antragsteller lieferte angeforderte Daten nicht nach, EFSA konnte die Sicherheit nicht bewerten.
- PubChem: CID 164748, C4H4MgO5.
- ClinicalTrials.gov: 1 Treffer „magnesium malate“ (NCT07572721, Lebensstilstudie, kein Formvergleich; 24.10.2026).
- 24.10.2026 (Regelentscheidungen K1–K8): Wortlaut der Angaben zu Müdigkeit und Energiestoffwechsel in VO (EU) Nr. 432/2012, Basisfassung und konsolidierte Fassung vom 20.08.2025 (CELEX 02012R0432-20250820), unverändert gefunden; Referenz [12] auf die konsolidierte Fassung umgestellt. evidenz_gesamt nach G5 (Frage 58) auf 3; das Fibromyalgie-Versprechen folgt derselben Regel (K2) und steht jetzt auf Stufe 0.
- Rechtsstatus (G6) am 24.10.2026: AMIce (öffentlicher Teil, BfArM; Stoffname „Magnesiummalat“, nur Wirkstoff, Humanarzneimittel, verkehrsfähig): keine Treffer [16]. Ohne Frontmaskierung und bei abweichenden Stoffnamen ist das kein Beweis, dass es kein Arzneimittel gibt.
Nicht verifiziert
- Rechtsstatus in den USA.
- Chemische Form des Magnesiums im Präparat Super Malic [10] (Abstract nennt nur Äpfelsäure und Magnesium).
- Ob der Hersteller der Retardtablette in [8] an der Studie beteiligt war; Ergebnisse der Placebogruppe nicht im Abstract.
- Ob Dimagnesiummalat und Magnesiummalat chemisch verschieden sind; die EFSA konnte es mit den Antragsdaten nicht klären [3].
- Ob das handelsübliche Malat L- oder DL-Malat ist (PubChem-Eintrag ohne festgelegtes Stereozentrum).
- Wie die EU-Kommission über den Novel-Food-Antrag zu Di-Magnesiummalat entschied; zitiert ist nur das EFSA-Gutachten [3].
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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