Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.

Versprechen im Check

  • Bessere Erektionen und mehr Durchblutung auch ohne Erektionsstörung

    nicht untersucht

    Libido & Sexualfunktion · gesund · Keine Daten

    Keine Tadalafil-RCT an Männern ohne Erektionsstörung mit sexuellem Endpunkt gefunden. Die einzige placebokontrollierte Studie an jungen Gesunden prüfte Sildenafil (andere Substanz, zählt nicht) und fand keine bessere Erektion [6]. Dass Tadalafil ohne Erregung keine Erektion auslöst, steht in der Zulassung [2]. Nur Abstract geprüft.

  • Mehr Leistung im Training

    nicht untersucht

    Muskel & Leistung · gesund · Keine Daten

    Keine Studie prüfte Tadalafil so, wie es versprochen wird, also über Trainingseinheiten oder eine Trainingsphase. Die drei gefundenen kleinen placebokontrollierten Überkreuzstudien gaben es nur einmalig bzw. an zwei Tagen vor einem einzelnen Belastungstest: VO2max sowie ventilatorische und anaerobe Schwelle unverändert (14 Sportler) [11]; anaerobe Leistung im Wingate-Test nicht wesentlich verändert (12 Sportler) [10]; Leistungswerte als Nebenbefund einer Studie zur Stresshormonachse unverändert (14 Männer, randomisiert) [9]. Kleine Studien, die das Versprechen nicht im versprochenen Design prüfen, tragen nach den Bewertungsregeln der Bibliothek kein „kein Nutzen“; die Befunde stehen im Text. Aus dem gebündelten Werbeversprechen „Mehr Pump und Leistung im Training“ nach K4 abgetrennt. Nur Abstract geprüft.

  • Mehr Pump (Muskeldurchblutung) im Training

    nicht untersucht

    Muskel & Leistung · gesund · Keine Daten

    In keiner gefundenen Studie wurde Muskeldurchblutung oder „Pump“ gemessen; die Sportstudien erfassten Leistungs-, Herz-Kreislauf-, Laktat- und Hormonwerte [9][10][11]. Aus dem gebündelten Werbeversprechen „Mehr Pump und Leistung im Training“ nach K4 abgetrennt. Nur Abstract geprüft.[9][10][11]

  • Hilft bei Erektionsstörungen

    Nutzen belegt

    Libido & Sexualfunktion · Patienten: erektile Dysfunktion · Mensch, randomisiert vom Hersteller finanziertAlle Studien, auf denen das Ergebnis beruht, wurden laut ihrer Finanzierungs- oder Interessenangabe vom Hersteller des Produkts oder Wirkstoffs ganz oder teilweise bezahlt oder haben Beschäftigte des Herstellers unter den Autorinnen und Autoren. Herstellerfinanzierte Studien fallen im Mittel günstiger für das Produkt aus.

    Integrierte Auswertung von sechs placebokontrollierten RCTs mit 1913 Männern: klinisch bedeutsame Verbesserung der Erektionsfunktion, auch bei Begleiterkrankungen [5]; Zulassung in der EU [2]. Die Auswertung stammt vom Hersteller (Autorinnen und Autoren bei Eli Lilly bzw. Lilly Deutschland). Studie [5] nur Abstract geprüft.

vom Hersteller finanziert: Alle Studien, auf denen das Ergebnis beruht, wurden laut ihrer Finanzierungs- oder Interessenangabe vom Hersteller des Produkts oder Wirkstoffs ganz oder teilweise bezahlt oder haben Beschäftigte des Herstellers unter den Autorinnen und Autoren. Herstellerfinanzierte Studien fallen im Mittel günstiger für das Produkt aus.

Wirkweise

Evidenzkarte: Tadalafil

Jede Linie steht für einen publizierten Befund; Linienstil und Farbe zeigen, woher er stammt. Der Filter blendet schwächere Evidenzstufen aus. Quellen: siehe Referenzen.

Bei sexueller Erregung setzen Nerven und Endothel im Schwellkörper Stickstoffmonoxid frei, das über cGMP die glatte Muskulatur entspannt; die Phosphodiesterase 5 (PDE5), im Schwellkörper die vorherrschende Phosphodiesterase, baut cGMP ab [1]. Tadalafil hemmt PDE5 und hält cGMP so länger hoch; ohne Erregung löst es keine Erektion aus, weshalb die Zulassungstexte sexuelle Stimulation voraussetzen [2]. Am gereinigten Enzym ist Tadalafil für PDE5 etwa 40-fach selektiver als für PDE11A4, Sildenafil und Vardenafil sind hier deutlich selektiver; die Autoren halten eine Hemmung von PDE11 beim Menschen dennoch für unwahrscheinlich (in vitro) [3]. Die Halbwertszeit beträgt 17,5 Stunden, deutlich mehr als die von Sildenafil [4].

In der EU ist Tadalafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion, bei Beschwerden einer gutartigen Prostatavergrößerung und bei pulmonal-arterieller Hypertonie zugelassen [2]. In einer vom Hersteller Lilly erstellten Auswertung von sechs placebokontrollierten RCTs mit 1913 Männern mit Erektionsstörung verbesserte Tadalafil in Dauergabe die Erektionsfunktion klinisch bedeutsam, auch bei Bluthochdruck, Herzerkrankung und Fettstoffwechselstörung [5].

Für Männer ohne Erektionsstörung wurde keine RCT gefunden, die mit Tadalafil Erektion oder Sexualfunktion prüfte. Die einzige gefundene placebokontrollierte Studie dazu verwendete eine andere Substanz, Sildenafil: Bei 60 jungen, gesunden Männern berichteten unter Sildenafil und Placebo ähnlich viele eine bessere Erektion, nur die Refraktärzeit nach dem Orgasmus war kürzer [6]; dieser Befund gilt nicht für Tadalafil. Trotzdem wird Tadalafil auch ohne medizinischen Grund genommen: 4 % von 1944 US-Studenten hatten Potenzmittel schon einmal ohne Indikation genutzt, häufig zusammen mit illegalen Drogen und bei riskantem Sexualverhalten [7]; unter Männern, die Sex mit Männern haben, lag die gepoolte Häufigkeit in fünf Querschnittsstudien bei 24,4 % [8].

Im Sport wird Tadalafil mit „Pump“ und Ausdauer beworben. In einer randomisierten Überkreuzstudie mit 14 gesunden Männern, deren Hauptfrage die Stresshormonachse war, dämpfte es den Anstieg von ACTH und Cortisol bei maximaler Belastung, veränderte aber weder Herz-Kreislauf- noch Leistungswerte [9]; bei 12 trainierten Sportlern änderte eine Einzelgabe die anaeroben Leistungswerte nicht wesentlich [10]. In einer doppelblinden, placebokontrollierten Überkreuzstudie mit 14 gesunden Sportlern blieben VO2max sowie ventilatorische und anaerobe Schwelle unverändert, der systolische Blutdruck sank [11]. Muskeldurchblutung („Pump“) wurde in keiner dieser Studien gemessen. In einer weiteren randomisierten, doppelblinden Überkreuzstudie an gesunden Männern lagen unter Tadalafil schon vor der Belastung Marker für Muskelschaden (Kreatinkinase +75 %) und oxidative Schäden (Malondialdehyd +41 %) höher und das Glutathion-Redoxverhältnis niedriger als unter Placebo; nach erschöpfender Belastung blieben die Werte höher (nur Marker) [12]. Eine sechsmonatige Dauergabe beeinträchtigte die Spermienbildung von Männern ab 45 Jahren nicht [13]. Mit Nitroglycerin fiel der Blutdruck bis 24 Stunden nach der letzten Tadalafil-Gabe stärker ab als unter Placebo, nach 48 Stunden nicht mehr [4]. Ein Zusammenhang mit der Sehnerverkrankung NAION ließ sich in einer Metaanalyse von Beobachtungsstudien nicht sichern [14]; die EU-Fachinformation wertet Analysen von Beobachtungsdaten dagegen als Hinweis auf ein erhöhtes NAION-Risiko und nennt außerdem Priapismus und plötzlichen Hörverlust [15]; für PDE5-Hemmer als Gruppe fand eine Metaanalyse ein erhöhtes Melanomrisiko, für Tadalafil allein war es nicht signifikant [16]. In als rein pflanzlich deklarierten Potenzmitteln fanden sich in 73,3 % der Proben Sildenafil, Tadalafil oder beides, teils in Arzneimittelmengen [17]; zum pflanzlichen, deutlich schwächeren PDE5-Hemmer Icariin siehe dessen Profil.

Angriffspunkte

ZielTypWirkungKennwertEvidenz
Phosphodiesterase 5 (PDE5A)EnzymHemmerPDE5/PDE11A4-Selektivität etwa 40-fach (gereinigtes Enzym); klinisch verstärkte Nitratwirkung bis 24 h Mensch, randomisiert[1][3][4]
Phosphodiesterase 11 (PDE11A4)EnzymHemmeretwa 40-fach schwächer als an PDE5; Hemmung beim Menschen laut Autoren unwahrscheinlich Labor[3]

Wirkprofil

Welche Botenstoffsysteme die Substanz nach heutiger Datenlage beeinflusst. ↑ verstärkt, ↓ gedämpft, ≈ moduliert, ○ kein Effekt; Punkte = Evidenzstufe.

  • Dopaminkeine Daten
  • Noradrenalinkeine Daten
  • Serotoninkeine Daten
  • Acetylcholinkeine Daten
  • Glutamat · AMPAkeine Daten
  • Glutamat · NMDAkeine Daten
  • GABAkeine Daten
  • Histaminkeine Daten
  • Orexinkeine Daten
  • Adenosinkeine Daten
  • Opioidekeine Daten
  • Melatoninkeine Daten
  • Neurotrophinekeine Daten
  • Durchblutung↑ · Schwellkörper- und Gefäßentspannung; mit Nitraten deutlicher Blutdruckabfall[4][5]
  • Stickstoffmonoxid↑ · Verstärkt die NO-cGMP-Signalkette durch gehemmten cGMP-Abbau; klinisch belegt an der verstärkten Wirkung von Nitroglycerin[1][3][4]
  • Energiestoffwechselkeine Daten
  • Insulin · Glukosekeine Daten
  • Entzündung · oxidativkeine Daten
  • Stressachse↓ · Geringerer ACTH- und Cortisolanstieg bei maximaler Belastung (Überkreuzstudie, 14 Männer)[9]
  • Testosteron-Achsekeine Daten
  • Endocannabinoidekeine Daten
  • Autophagie · Seneszenzkeine Daten
  • Immunsystemkeine Daten
  • Lipidstoffwechselkeine Daten
  • Gerinnung · Fibrinolysekeine Daten
  • Methylierungkeine Daten

Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit

Wie viel eines Wirkstoffs im Blut oder Zielgewebe ankommt, hängt vom Weg in den Körper und von der Darreichungsform ab. Alle Aufnahmewege erklärt

  • Oral (geschluckt) · Filmtablette

    Halbwertszeit 17,5 Stunden; Wechselwirkung mit Nitroglycerin bis 24 Stunden nachweisbar [4].

    Mensch, randomisiert

Studien am Menschen

  • Tadalafil in Dauergabe bei Erektionsstörung

    integrierte Auswertung von 6 RCTs, doppelblind, placebokontrolliert · Patienten: erektile Dysfunktion seit mindestens 3 Monaten · n = 1913 · 12 Wochen

    Gemessen: IIEF-Erektionsfunktion, SEP3

    Ergebnis: IIEF-EF +4,2 bzw. +5,4 Punkte gegenüber Placebo (p < 0,01); klinisch bedeutsam auch bei Bluthochdruck und Herzerkrankung. Autoren teils bei Lilly.[5]

    Mensch, randomisiert

  • Stresshormone bei maximaler Belastung

    randomisierte, doppelblinde Überkreuzstudie · gesund (Männer) · n = 14 · 2 Tage je Phase, 2 Wochen Auswaschung

    Gemessen: ACTH, Cortisol (Hauptfrage); Leistungswerte

    Ergebnis: ACTH-, Cortisol- und Corticosteron-Antwort ↓, β-Endorphin ↑; keine Änderung von Herz-Kreislauf- und Leistungswerten.[9]

    Mensch, randomisiert

  • Anaerobe Leistung bei Sportlern

    doppelblinde, placebokontrollierte Überkreuzstudie (Randomisierung im Abstract nicht genannt) · gesund (trainierte Sportler) · n = 12 · Einzelgabe, 1 Woche Abstand

    Gemessen: Wingate-Test, Laktat

    Ergebnis: Keine wesentliche Änderung der anaeroben Leistung; Laktat nach 3 Minuten etwas höher, Zeit bis zur Spitzenleistung etwas kürzer.[10]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Ausdauerleistung bei Sportlern

    doppelblinde, placebokontrollierte Überkreuzstudie (Randomisierung im Abstract nicht genannt) · gesund (männliche Sportler) · n = 14 · Einzelgabe je Phase

    Gemessen: VO2max, ventilatorische und anaerobe Schwelle, Blutdruck, Laktat

    Ergebnis: VO2max und Schwellen unverändert; systolischer Blutdruck vor und nach Belastung ↓; Sauerstoffpuls an der ventilatorischen Schwelle ↓.[11]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Muskelschadens- und Oxidationsmarker

    randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Überkreuzstudie · gesund (Männer) · 2 Tage je Phase, 2 Wochen Auswaschung

    Gemessen: CK, LDH, Malondialdehyd, Proteincarbonyle, GSH/GSSG, IL-6 nach erschöpfender Belastung

    Ergebnis: Schon vor der Belastung CK +75 %, LDH +36 %, MDA +41 %, Proteincarbonyle +50 %, GSH/GSSG −36 % gegenüber Placebo; nach der Belastung weiter höher (nur Marker).[12]

    Mensch, randomisiert

  • Spermienbildung unter Dauereinnahme

    zwei RCTs, placebokontrolliert · gesunde Männer oder leichte Erektionsstörung, ab 45 Jahren · n = 421 · 6 Monate

    Gemessen: Spermienkonzentration, -zahl, Beweglichkeit, Morphologie, Hormone

    Ergebnis: Keine nachteiligen Effekte; häufige Nebenwirkungen Kopfschmerz, Verdauungsbeschwerden, Rückenschmerzen.[13]

    Mensch, randomisiert

  • Wechselwirkung mit Nitroglycerin

    randomisierte, placebokontrollierte Überkreuzstudie · Männer (Probanden) · n = 150 · 7 Tage je Phase

    Gemessen: Blutdruckabfall nach Nitroglycerin

    Ergebnis: Stärkerer Blutdruckabfall 4, 8 und 24 Stunden nach Tadalafil, nicht mehr nach 48 Stunden.[4]

    Mensch, randomisiert

Risiken und Warnhinweise

  • Gefährlicher Blutdruckabfall mit Nitraten

    Mit Nitroglycerin fiel der Blutdruck bis 24 Stunden nach Tadalafil deutlich stärker ab als unter Placebo; die EU-Fachinformation nennt die Anwendung bei Menschen, die organische Nitrate in jeglicher Form nehmen, als Gegenanzeige, ebenso die Kombination mit Guanylatcyclase-Stimulatoren wie Riociguat [15]. Alkylnitrite („Poppers“) wurden in dieser Studie nicht untersucht.

    Mensch, randomisiert

  • Häufige Nebenwirkungen

    Kopfschmerz, Verdauungsbeschwerden und Rückenschmerzen unter sechsmonatiger Einnahme [13].

    Mensch, randomisiert

  • Melanom (Signal für die Wirkstoffgruppe)

    Metaanalyse von acht Beobachtungsstudien: erhöhtes Melanomrisiko für PDE5-Hemmer insgesamt (OR 1,60; HR 1,10), für Tadalafil allein nicht signifikant (OR 1,54; 95-%-KI 0,79–3,00) bei sehr hoher Heterogenität; Verzerrung durch Lebensstil ist in Beobachtungsdaten nicht auszuschließen [16].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Sehnerverkrankung (NAION)

    In vier Beobachtungsstudien kein gesicherter Zusammenhang (OR 1,16; 95-%-KI 0,89–1,52); dazu 50 Fallberichte und 608 Spontanmeldungen für PDE5-Hemmer als Gruppe [14]. Die EU-Fachinformation wertet Analysen von Beobachtungsdaten als Hinweis auf ein erhöhtes NAION-Risiko bei Männern mit Erektionsstörung unter PDE5-Hemmern; nach einem NAION-bedingten Sehverlust auf einem Auge ist Tadalafil dort kontraindiziert [15].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Priapismus

    Die EU-Fachinformation nennt anhaltende Erektionen und Priapismus als Nebenwirkung; ein unbehandelter Priapismus kann das Penisgewebe schädigen und zu dauerhaftem Potenzverlust führen [15].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Plötzlicher Hörverlust

    Laut EU-Fachinformation wurden Fälle einer plötzlichen Verschlechterung oder eines Verlusts des Hörvermögens berichtet, teils bei weiteren Risikofaktoren wie Alter, Diabetes, Bluthochdruck oder früherem Hörverlust [15].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Herz-Kreislauf-Ereignisse und Gegenanzeigen

    Laut EU-Fachinformation wurden schwerwiegende Herz-Kreislauf-Ereignisse (u. a. Herzinfarkt, plötzlicher Herztod, Schlaganfall) aus Studien und nach der Markteinführung berichtet, meist bei vorbestehenden Risikofaktoren; ein ursächlicher Zusammenhang ist nicht geklärt. Kontraindiziert ist Tadalafil dort unter anderem bei kurz zurückliegendem Herzinfarkt oder Schlaganfall, instabiler Angina pectoris, Herzinsuffizienz ab NYHA II, unkontrollierten Arrhythmien, Hypotonie oder unkontrollierter Hypertonie. Mit Alpha-1-Blockern kann der Blutdruck symptomatisch abfallen [15].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Höhere Muskelschadens- und Oxidationsmarker bei Belastung

    In einer randomisierten Überkreuzstudie lagen Kreatinkinase und Oxidationsmarker unter Tadalafil vor und nach erschöpfender Belastung höher als unter Placebo; klinische Folgen wurden nicht untersucht (nur Marker) [12].

    Mensch, randomisiert

  • Freizeitgebrauch und Mischkonsum

    Gebrauch ohne Indikation war in Befragungen mit Mischkonsum illegaler Drogen und riskantem Sexualverhalten verbunden [7][8].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Verfälschte „pflanzliche“ Potenzmittel

    73,3 % der untersuchten, als natürlich deklarierten Präparate enthielten Sildenafil, Tadalafil oder beides, teils in Mengen wie in zugelassenen Arzneimitteln oder darüber; dazu Vardenafil und Analoga [17].

    Mensch, nicht randomisiert

Wechselwirkungen

  • organische Nitrate (z. B. Nitroglycerin): Verstärkter Blutdruckabfall bis 24 Stunden nach der letzten Tadalafil-Gabe [4].
  • starke CYP3A4-Hemmer (z. B. Ritonavir, Ketoconazol, Itraconazol, Erythromycin): Erhöhte Tadalafil-Exposition (AUC) laut EU-Fachinformation [15].
  • Alpha-1-Blocker (z. B. Doxazosin) und Riociguat: Symptomatischer Blutdruckabfall möglich; die Kombination mit Doxazosin wird in der EU-Fachinformation nicht empfohlen, die mit Riociguat ist kontraindiziert [15].

Faktencheck: verbreitete Behauptungen

  • nicht belegt

    „Tadalafil macht auch bei gesunden jungen Männern bessere Erektionen“

    Keine Tadalafil-Studie an Männern ohne Erektionsstörung gefunden; eine RCT mit Sildenafil (andere Substanz) fand keine bessere Erektion als Placebo [6].

  • nicht belegt

    „Tadalafil steigert die Leistung im Sport“

    In drei kleinen placebokontrollierten Überkreuzstudien mit Einzelgaben keine Leistungssteigerung [9][10][11]; in einer weiteren lagen Muskelschadens- und Oxidationsmarker nach Belastung höher [12]. Über eine Trainingsphase wurde Tadalafil nicht untersucht.

  • teilweise belegt

    „Tadalafil kann blind machen“

    NAION kann zum Sehverlust auf einem Auge führen. Die Metaanalyse von vier Beobachtungsstudien fand keinen gesicherten Zusammenhang [14]; die EU-Fachinformation wertet Beobachtungsdaten dagegen als Hinweis auf ein erhöhtes Risiko, führt NAION als Nebenwirkung und kontraindiziert Tadalafil nach einem NAION-bedingten Sehverlust [15]. Ein Kausalzusammenhang ist nicht bewiesen, ein erhöhtes Risiko aber regulatorisch anerkannt.

  • teilweise belegt

    „Potenzmittel erhöhen das Hautkrebsrisiko“

    Für PDE5-Hemmer als Gruppe ein erhöhtes Melanomrisiko in Beobachtungsstudien; für Tadalafil allein nicht signifikant, und Störfaktoren wie Sonnenexposition sind nicht ausgeschlossen [16].

  • nicht belegt

    „Tadalafil schadet der Fruchtbarkeit“

    Zwei RCTs über sechs Monate fanden bei Männern ab 45 Jahren keine nachteiligen Effekte auf Spermien oder Fortpflanzungshormone [13].

Pharmakokinetik

Halbwertszeit
17,5 Stunden [4].

Rechtlicher Status

Deutschland
Verschreibungspflichtig als Arzneimittel (AMVV Anlage 1, Eintrag „Tadalafil“, ohne Ausnahme) [18]. Ein Status als Lebensmittel ist nicht verifiziert; in als „natürlich“ deklarierten Nahrungsergänzungsmitteln wurde Tadalafil als nicht deklarierter Zusatz gefunden [17]. Nicht in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz aufgeführt [19].
EU
Zentral zugelassen: Cialis (EMEA/H/C/000436, seit 12.11.2002) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion, „nicht zur Anwendung bei Frauen“; Tadalafil Lilly (EMEA/H/C/004666) zusätzlich bei Beschwerden einer gutartigen Prostatavergrößerung; Adcirca (EMEA/H/C/001021) bei pulmonal-arterieller Hypertonie; dazu Generika [2].
USA
Von der FDA zugelassen: Laut Drugs@FDA sind die Tabletten Cialis (NDA 021368, Erstzulassung 21.11.2003; eine Stärke eingestellt) und Adcirca (NDA 022332, Erstzulassung 22.05.2009) verschreibungspflichtig im Verkehr [20]. Anwendungsgebiete und Generika nicht an einer Primärquelle geprüft.

Verwandte Substanzen

Offene Fragen

  • Verbessert Tadalafil Erektion oder Sexualfunktion bei Männern ohne Erektionsstörung (keine RCT gefunden)?
  • Hat die gedämpfte Stresshormonantwort bei Belastung eine praktische Bedeutung, und welche Folgen haben die höheren Muskelschadensmarker?
  • Ist das Melanomsignal ein Effekt der Substanz oder des Lebensstils der Nutzer?

Referenzen

  1. Corbin JD. Mechanisms of action of PDE5 inhibition in erectile dysfunction. Int J Impot Res. 2004;16 Suppl 1:S4-7. doi:10.1038/sj.ijir.3901205 · PubMed
  2. European Medicines Agency. Medicines output – medicines JSON report: Cialis (tadalafil), EMEA/H/C/000436, zugelassen 12.11.2002; Tadalafil Lilly, EMEA/H/C/004666; Adcirca, EMEA/H/C/001021 [Internet]. Zeitstempel 24.10.2026, abgerufen am 24.10.2026. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/report/medicines-output-medicines_json-report_en.json
  3. Weeks JL, Zoraghi R, Beasley A, Sekhar KR, Francis SH, Corbin JD. High biochemical selectivity of tadalafil, sildenafil and vardenafil for human phosphodiesterase 5A1 (PDE5) over PDE11A4 suggests the absence of PDE11A4 cross-reaction in patients. Int J Impot Res. 2005;17(1):5-9. doi:10.1038/sj.ijir.3901283 · PubMed
  4. Kloner RA, Hutter AM, Emmick JT, Mitchell MI, Denne J, Jackson G. Time course of the interaction between tadalafil and nitrates. J Am Coll Cardiol. 2003;42(10):1855-60. doi:10.1016/j.jacc.2003.09.023 · PubMed
  5. Porst H, Gacci M, Büttner H, Henneges C, Boess F. Tadalafil once daily in men with erectile dysfunction: an integrated analysis of data obtained from 1913 patients from six randomized, double-blind, placebo-controlled, clinical studies. Eur Urol. 2014;65(2):455-64. doi:10.1016/j.eururo.2013.09.037 · PubMed
  6. Mondaini N, Ponchietti R, Muir GH, Montorsi F, Di Loro F, Lombardi G, et al. Sildenafil does not improve sexual function in men without erectile dysfunction but does reduce the postorgasmic refractory time. Int J Impot Res. 2003;15(3):225-8. doi:10.1038/sj.ijir.3901005 · PubMed
  7. Harte CB, Meston CM. Recreational use of erectile dysfunction medications in undergraduate men in the United States: characteristics and associated risk factors. Arch Sex Behav. 2011;40(3):597-606. doi:10.1007/s10508-010-9619-y · PubMed
  8. Tienforti D, Moretto C, Spagnolo L, Ciriani A, Cocci E, Perfetto E, et al. Beyond erectile dysfunction: recreational use of PDE5 inhibitors among men who have sex with men-a systematic review and meta-analysis. J Sex Med. 2026;23(8):qdag230. doi:10.1093/jsxmed/qdag230 · PubMed
  9. Di Luigi L, Sgrò P, Baldari C, Gallotta MC, Emerenziani GP, Crescioli C, et al. The phosphodiesterases type 5 inhibitor tadalafil reduces the activation of the hypothalamus-pituitary-adrenal axis in men during cycle ergometric exercise. Am J Physiol Endocrinol Metab. 2012;302(8):E972-8. doi:10.1152/ajpendo.00573.2011 · PubMed
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  12. Ceci R, Duranti G, Sgrò P, Sansone M, Guidetti L, Baldari C, et al. Effects of tadalafil administration on plasma markers of exercise-induced muscle damage, IL6 and antioxidant status capacity. Eur J Appl Physiol. 2015;115(3):531-9. doi:10.1007/s00421-014-3040-5 · PubMed
  13. Hellstrom WJ, Overstreet JW, Yu A, Saikali K, Shen W, Beasley CM Jr, et al. Tadalafil has no detrimental effect on human spermatogenesis or reproductive hormones. J Urol. 2003;170(3):887-91. doi:10.1097/01.ju.0000081053.97792.da · PubMed
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  15. European Medicines Agency. CIALIS (Tadalafil): EPAR – Produktinformation, Anhang I: Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation), EMEA/H/C/000436 [Internet]. Abgerufen am 24.10.2026. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/de/documents/product-information/cialis-epar-product-information_de.pdf
  16. Kreuz M, Moraes FCA, Lôbo AOM, Skov RPH, Pincelli TP. Updated meta-analysis on the risk of melanoma associated with phosphodiesterase type 5 inhibitors. Melanoma Res. 2025;35(5):293-299. doi:10.1097/CMR.0000000000001049 · PubMed
  17. Gheorghiu ORC, Ciobanu AM, Guțu CM, Chițescu CL, Costea GV, Anghel DM, et al. Determination of Phosphodiesterase Type-5 Inhibitors (PDE-5) in Dietary Supplements. Molecules. 2023;28(10):4116. doi:10.3390/molecules28104116 · PubMed
  18. Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln (Arzneimittelverschreibungsverordnung – AMVV), Anlage 1 (zu § 1 Nr. 1 und § 5). Bundesministerium der Justiz [Internet]. Abgerufen am 24.10.2026. Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/amvv/anlage_1.html
  19. Gesetz gegen Doping im Sport (Anti-Doping-Gesetz – AntiDopG), Anlage (zu § 2 Absatz 3). Fundstelle: BGBl. 2023 I Nr. 67, S. 1–5. Bundesministerium der Justiz [Internet]. Abgerufen am 24.10.2026. Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/antidopg/anlage.html
  20. U.S. Food and Drug Administration. Drugs@FDA (openFDA-Abfrage): Tadalafil, NDA 021368 Cialis (Tabletten) „Prescription“ (ein Produkt „Discontinued“), Originalzulassung (ORIG, AP) 21.11.2003; NDA 022332 Adcirca (Tabletten) „Prescription“, Originalzulassung (ORIG, AP) 22.05.2009 [Internet]. Silver Spring (MD): FDA; Datenstand 23.10.2026, abgerufen am 25.10.2026. Verfügbar unter: https://api.fda.gov/drug/drugsfda.json?search=application_number:NDA021368
Wie dieses Profil geprüft wurde

Stand: 2026-10-25. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.

Geprüft

  • Alle Abstracts über PubMed (efetch) gelesen; DOIs und PMIDs mit tools/pruefe_profile.py online aufgelöst.
  • Am Abstract: NO-cGMP-Signalweg, PDE5 als vorherrschende Phosphodiesterase im Schwellkörper (Übersicht) [1]; PDE5A1/PDE11A4-Selektivität 40-fach (Tadalafil), 9300-fach (Vardenafil), 1000-fach (Sildenafil), Kreuzreaktion beim Patienten laut Autoren unwahrscheinlich [3]; t½ 17,5 h, n = 150, Blutdruckabfall nach Nitroglycerin bei 4/8/24 h, nicht bei 48–96 h [4]; 1913 Männer, IIEF-EF +4,2/+5,4, drei Autoren bei Lilly Deutschland [5]; Sildenafil, 60 junge Gesunde, 12/30 vs. 10/30, Refraktärzeit p = 0,04 [6]; 1944 Studenten, 4 % Lebenszeit, 1,4 % aktuell [7]; 5 Querschnittsstudien, 4390 Personen, 24,4 % (16,7–34,2 %) [8]; 14 Männer, ACTH/Cortisol ↓, Leistung unverändert [9]; 12 Sportler, keine wesentliche Änderung [10]; 421 Männer ≥ 45 Jahre, 6 Monate, keine Spermienschäden [13]; NAION OR 1,16 (0,89–1,52), 50 Fallberichte, 608 Spontanmeldungen [14]; Melanom OR 1,60, HR 1,10, Tadalafil OR 1,54 (0,79–3,00) [16]; 73,3 % verfälscht, Mengen wie in Arzneimitteln oder höher [17].
  • Gegenprüfung 24.10.2026 (Abstracts über PubMed efetch): 14 gesunde Sportler, doppelblind, Überkreuz, VO2max, ventilatorische und anaerobe Schwelle unverändert, systolischer Blutdruck ↓, Randomisierung nicht genannt [11]; gesunde Männer, randomisiert, doppelblind, Überkreuz, CK +75 %, LDH +36 %, MDA +41 %, Proteincarbonyle +50 %, GSH/GSSG −36 %, n nicht im Abstract [12]; [9] Hauptfrage Stressachse, „without influencing cardiorespiratory and performance parameters“; [10] „double-blinded“, Randomisierung nicht genannt, deshalb Stufe 3 in studien_mensch.
  • EU-Fachinformation CIALIS (EPAR-Produktinformation, deutsch) am 24.10.2026 gelesen: Gegenanzeigen (Nitrate, Riociguat, Herz-Kreislauf-Gruppen, NAION), Warnhinweise zu Herz-Kreislauf-Ereignissen, Alpha-1-Blockern/Doxazosin, NAION (Beobachtungsdaten deuten auf erhöhtes Risiko), plötzlichem Hörverlust, Priapismus, CYP3A4-Hemmern [15].
  • Gezielte PubMed-Suchen am 24.10.2026 nach RCTs mit Tadalafil an Männern ohne Erektionsstörung und sexuellem Endpunkt (u. a. „tadalafil[ti] AND (healthy OR volunteers) AND (erection OR erectile OR sexual) AND randomized“, 9 Treffer): keine gefunden; Treffer betrafen Pharmakokinetik, Wechselwirkungen und Spermien.
  • EMA-Arzneimittelexport (Zeitstempel 24.10.2026): Cialis EMEA/H/C/000436 (zugelassen 12.11.2002; Indikation erektile Dysfunktion, nicht bei Frauen), Tadalafil Lilly EMEA/H/C/004666 (ED und BPH), Adcirca EMEA/H/C/001021 (PAH), dazu Generika und Yuvanci (Kombination) [2].
  • AMVV Anlage 1 am 24.10.2026 gelesen: Eintrag „Tadalafil“ [18]. AntiDopG-Anlage: nicht aufgeführt [19].
  • PubChem CID 110635.
  • 25.10.2026, Entscheidung q006 (Tilman: K4-Lesart, kleine RCTs tragen „kein Nutzen“ nicht): Abstracts von [9], [10] und [11] erneut über PubMed efetch gelesen. [9]: Gabe an zwei Tagen vor einer einzelnen maximalen Belastung, Überkreuz, 14 Männer; [10]: Einzelgabe am Vortag eines Wingate-Tests, 12 Trainierte; [11]: Einzelgabe vor einem Stufentest, 14 Sportler. Keine Studie prüfte eine Trainingsphase. „Mehr Leistung im Training“ deshalb von Stufe 4 „kein Nutzen“ auf Stufe 0 „nicht untersucht“; Kurzfassung, evidenz_gesamt, evmap und Behauptung angepasst, Befunde bleiben im Text.
  • 25.10.2026, Entscheidung q012 (nur Abstract geprüft): Alle Bewertungen aus Zeitschriftenartikeln ([1], [3] bis [14], [16], [17]) beruhen nur auf den Abstracts; Volltexte wurden nicht gelesen. Im Wortlaut gelesen wurden die EU-Fachinformation [15], der EMA-Export [2] und die Normtexte [18], [19].
  • 25.10.2026, Entscheidung q018 (Handelsnamen): „Adcirca“ ergänzt (EMEA/H/C/001021 laut EMA-Export [2]; Drugs@FDA NDA022332, über die openFDA-Schnittstelle api.fda.gov/drug/drugsfda.json am 25.10.2026 abgefragt); „Cialis“ stand schon (EMEA/H/C/000436 [2]; Drugs@FDA NDA021368). Generika und Kombinationspräparate nicht aufgenommen.
  • 25.10.2026, Entscheidung q075: „Tadalafil kann blind machen“ bleibt „teilweise belegt“ (EU-Fachinformation [15]); Entscheidung q099: Querlink zu icariin mit „gleiche Klasse“ (gemeinsamer Angriffspunkt PDE5) bleibt.
  • 25.10.2026, Entscheidung q040: rx_referenz gesetzt (Paket P1, Verschreibungspflicht laut AMVV Anlage 1 [18]).
  • 25.10.2026, Rechtsstatus (FDA-Kennungen): Drugs@FDA über openFDA (Datenstand 23.10.2026, Abfrage 25.10.2026) selbst abgefragt: NDA 021368 Cialis (Tabletten) „Prescription“, ein Produkt „Discontinued“, ORIG AP 21.11.2003; NDA 022332 Adcirca (Tabletten) „Prescription“, ORIG AP 22.05.2009 [20]. status.usa von „nicht verifiziert“ auf diese Primärquelle umgestellt; der Widerspruch zum Handelsnamen-Vermerk (q018), der die NDA schon nannte, ist damit aufgelöst.
  • 26.10.2026, Präzisions-Flags (m004; Regeln im Leitfaden unter „Zahlenregel und Präzisions-Flags“, Umsetzung Claude zur Bestätigung durch Tilman): „Hilft bei Erektionsstörungen“: herstellerfinanziert – [5] Autorinnen und Autoren mit Affiliation Lilly Deutschland bzw. Eli Lilly (PubMed). Gegenprüfung 26.10.2026: Belege der Flags (Teilnehmendenzahlen, Richtung, Finanzierung) in die begruendung übernommen und an Abstracts bzw. Volltexten erneut geprüft.

Nicht verifiziert

  • Häufigkeitsangaben der Nebenwirkungstabelle der EPAR-Produktinformation wurden nicht übernommen, weil die Tabelle im ausgewerteten PDF-Text nicht eindeutig den Spalten zuzuordnen war. Die Aussage, dass sexuelle Stimulation nötig ist, steht auch in Abschnitt 4.1 der Fachinformation.
  • Herstellerbeteiligung an [4] und [13]: Die Abstracts nennen keine Firmenaffiliation; nicht im Volltext geprüft.
  • US-Anwendungsgebiete und US-Generika nicht geprüft.

Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

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