Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.

Versprechen im Check

  • Testosteron ↑

    nur bei Kranken belegt

    Testosteron & Hormone · gesund · Mensch, nicht randomisiert

    Bei ausreichend versorgten, trainierenden Männern blieb Testosteron unter einem zinkhaltigen Präparat unverändert [6]; ein systematischer Review stufte Zink nicht als wirksamen Testosteron-Booster ein [8]. Ein Anstieg zeigte sich nur bei Zinkmangel: in einer doppelblinden Studie an Männern an der Hämodialyse [5] und unkontrolliert bei älteren Männern mit leichtem Mangel [4].

  • Libido und Potenz ↑

    nur bei Kranken belegt

    Libido & Sexualfunktion · Patienten: Zinkmangel (Hämodialyse, postmenopausale Frauen mit niedrigem Zinkspiegel) · Mensch, randomisiert

    Bei 20 Männern an der Hämodialyse besserten sich Potenz und Libido unter Zink, nicht unter Placebo [5]. Bei 116 postmenopausalen Frauen mit niedrigem Zinkspiegel und eingeschränkter Sexualfunktion verbesserte sich der Sexualfunktions-Index in einer RCT [12]. Für Menschen ohne Mangel fehlen Daten.

  • Bessere Spermienqualität und Fruchtbarkeit

    kein Nutzen

    Schwangerschaft & Fruchtbarkeit · Patienten: Männer von Paaren in Kinderwunschbehandlung · Mensch, randomisiert

    In einer großen RCT mit 2370 Männern änderten Folsäure und Zink weder Spermienkonzentration, Beweglichkeit, Morphologie noch Lebendgeburtenrate; die DNA-Fragmentierung stieg leicht, Magen-Darm-Beschwerden waren häufiger [9].

  • Weniger und kürzere Erkältungen

    uneinheitlich

    Immunsystem & Infekte · gesund · Mensch, randomisiert

    Cochrane-Review von 34 RCTs mit 8526 Teilnehmenden: vorbeugend vermutlich kaum oder kein Effekt; bei Behandlung möglicherweise kürzere Dauer (im Mittel 2,4 Tage) bei sehr heterogenen Studien und niedriger Vertrauenswürdigkeit; mehr nicht schwerwiegende Nebenwirkungen [10].

Wirkweise

Evidenzkarte: Zink

Jede Linie steht für einen publizierten Befund; Linienstil und Farbe zeigen, woher er stammt. Der Filter blendet schwächere Evidenzstufen aus. Quellen: siehe Referenzen.

Zink ist an über 300 enzymatischen Reaktionen, an der Genregulation und an Immunfunktionen beteiligt [1]. Im Dünndarm wird es aufgenommen und in den Enterozyten an Metallothionein gebunden; steigt das Zinkangebot, wird mehr Metallothionein gebildet, das Kupfer noch fester bindet als Zink. So hemmt ein Zinküberschuss die Kupferaufnahme, was bei Morbus Wilson therapeutisch genutzt wird [1]. Wie gut Zink aufgenommen wird, hängt von der Verbindung ab (nüchtern etwa gleich viel aus Citrat und Gluconat, weniger aus Oxid [2]; zu Picolinat nur eine kleine, ältere Studie mit Statusmarkern [3]); die Formvergleiche stehen in den Formprofilen (siehe Profile „Zinkcitrat“, „Zinkgluconat“, „Zinkoxid“ und „Zinkpicolinat“).

Das Hauptversprechen betrifft Testosteron. Bei gesunden Männern korrelierte der Zinkgehalt von Blutzellen mit dem Serumtestosteron; eine experimentelle Zinkrestriktion senkte bei vier jungen Männern das Testosteron deutlich, und bei neun älteren Männern mit leichtem Zinkmangel stieg es unter Zinkgabe an, jeweils ohne Kontrollgruppe [4]. In einer doppelblinden Studie an 20 Männern an der Hämodialyse stiegen unter Zink Testosteron und Spermienzahl, LH und FSH sanken, und Potenz und Libido besserten sich [5]. Bei 14 trainierenden Männern mit ausreichender Zinkzufuhr änderte ein zinkhaltiges Kombinationspräparat (ZMA) das Testosteron dagegen nicht [6]. Ein systematischer Review aus 8 klinischen und 30 Tierstudien folgert, dass der Effekt vom Ausgangsstatus abhängt [7], und in einem Review zu sogenannten Testosteron-Boostern gehörte Zink nicht zu den als wirksam eingestuften Substanzen [8].

Auch bei Fruchtbarkeit und Infekten sind die großen Studien ernüchternd. In einer RCT mit 2370 Männern von Paaren in Kinderwunschbehandlung verbesserten Folsäure und Zink weder Spermienqualität noch Lebendgeburtenrate; die DNA-Fragmentierung der Spermien stieg leicht [9]. Ein Cochrane-Review von 34 RCTs fand keinen Schutz vor Erkältungen und bei Behandlung allenfalls eine kürzere Dauer mit niedriger Vertrauenswürdigkeit, aber mehr Nebenwirkungen [10]. Zu viel Zink verursacht über den Kupfermangel Anämie und Neutropenie, die oft zunächst als myelodysplastisches Syndrom verkannt werden [11]. Zum Riechverlust nach Zinkgel in der Nase siehe Profil „Zinkgluconat“.

Angriffspunkte

ZielTypWirkungKennwertEvidenz
Metallothionein im EnterozytenSonstigesExpression ↑bindet Kupfer fester als Zink Labor[1]
Gonadenachse (Testosteron, LH, FSH)HormonachseAktivatornur bei Zinkmangel Mensch, randomisiert[4][5][7]
Zinkabhängige Enzyme (über 300 Reaktionen)EnzymBindung Labor[1]

Wirkprofil

Welche Botenstoffsysteme die Substanz nach heutiger Datenlage beeinflusst. ↑ verstärkt, ↓ gedämpft, ≈ moduliert, ○ kein Effekt; Punkte = Evidenzstufe.

  • Dopaminkeine Daten
  • Noradrenalinkeine Daten
  • Serotoninkeine Daten
  • Acetylcholinkeine Daten
  • Glutamat · AMPAkeine Daten
  • Glutamat · NMDAkeine Daten
  • GABAkeine Daten
  • Histaminkeine Daten
  • Orexinkeine Daten
  • Adenosinkeine Daten
  • Opioidekeine Daten
  • Melatoninkeine Daten
  • Neurotrophinekeine Daten
  • Durchblutungkeine Daten
  • Stickstoffmonoxidkeine Daten
  • Energiestoffwechselkeine Daten
  • Insulin · Glukosekeine Daten
  • Entzündung · oxidativmoduliert · Beteiligung an Immunfunktionen laut Übersichtsarbeit; klinischer Nutzen gegen Erkältungen unsicher[1][10]
  • Stressachsekeine Daten
  • Testosteron-Achse↑ · Bei Zinkmangel (Dialyse, leichter Mangel) stieg Testosteron, LH und FSH sanken; bei ausreichender Versorgung kein Anstieg[4][5][6]
  • Endocannabinoidekeine Daten
  • Autophagie · Seneszenzkeine Daten
  • Immunsystemkeine Daten
  • Lipidstoffwechselkeine Daten
  • Gerinnung · Fibrinolysekeine Daten
  • Methylierungkeine Daten

Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit

Wie viel eines Wirkstoffs im Blut oder Zielgewebe ankommt, hängt vom Weg in den Körper und von der Darreichungsform ab. Alle Aufnahmewege erklärt

  • Oral (geschluckt) · verschiedene Zinkverbindungen

    ≈ 61 % (Citrat, Gluconat), ≈ 50 % (Oxid); nüchtern, Mensch

    Randomisierte, doppelt verblindete Crossover-Studie mit Doppelisotopenmethode an 15 Erwachsenen [2]. Weitere Formvergleiche, auch zu Picolinat und Bisglycinat, stehen in den Formprofilen.

    Mensch, randomisiert

  • Bukkal (Wangenschleimhaut) · Lutschtabletten (Acetat, Gluconat, Orotat)

    Die Hälfte der Erkältungsstudien im Cochrane-Review verwendete Lutschtabletten, am häufigsten mit Gluconat [10].

    Mensch, randomisiert

Studien am Menschen

  • Zinkstatus und Testosteron

    Querschnitt plus zwei unkontrollierte Interventionen · gesund (40 Männer; 4 junge Männer mit Zinkrestriktion; 9 ältere Männer mit leichtem Mangel) · n = 53 · 20 Wochen Restriktion bzw. 3–6 Monate Zinkgabe

    Gemessen: Serumtestosteron

    Ergebnis: Korrelation von Zellzink und Testosteron; Restriktion senkte Testosteron, Zinkgabe bei Mangel hob es an.[4]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Männer an der Hämodialyse

    doppelblind, placebokontrolliert · Patienten: Hämodialyse mit Zinkmangel · n = 20 · 6 Monate

    Gemessen: Plasmazink, Testosteron, LH, FSH, Spermienzahl, Sexualfunktion

    Ergebnis: Testosteron und Spermienzahl stiegen, LH und FSH sanken, Potenz und Libido besser; unter Placebo keine Änderung.[5]

    Mensch, randomisiert

  • ZMA bei ausreichender Zinkzufuhr

    kleine Interventionsstudie (Randomisierung im Abstract nicht beschrieben) · gesund (trainierende Männer, 22–33 Jahre) · n = 14 · nicht im Abstract angegeben

    Gemessen: Gesamt- und freies Testosteron, Steroidmetabolite im Urin

    Ergebnis: Serumzink stieg, Testosteron und Metabolitenmuster unverändert.[6]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Folsäure und Zink bei Kinderwunsch (FAZST)

    RCT, multizentrisch, placebokontrolliert · Patienten: Männer von Paaren in Kinderwunschbehandlung · n = 2370 · 6 Monate

    Gemessen: Lebendgeburt, Spermienqualität

    Ergebnis: Lebendgeburt 34 % vs. 35 %, Spermienparameter unverändert, DNA-Fragmentierung +2,4 Prozentpunkte.[9]

    Mensch, randomisiert

  • Cochrane-Review Erkältung

    systematischer Review von 34 RCTs · Kinder und Erwachsene · n = 8526 · unterschiedlich

    Gemessen: Erkältungsrisiko, Dauer, Nebenwirkungen

    Ergebnis: Vorbeugung kaum wirksam (RR 0,93); Behandlung evtl. −2,37 Tage (niedrige Vertrauenswürdigkeit); mehr Nebenwirkungen (RR 1,34).[10]

    Mensch, randomisiert

  • Postmenopausale Frauen mit niedrigem Zink

    RCT · Patienten: postmenopausale Frauen mit niedrigem Serumzink und eingeschränkter Sexualfunktion · n = 116 · nicht im Abstract angegeben

    Gemessen: Testosteron, Female Sexual Function Index

    Ergebnis: Sexualfunktion verbessert; Testosteronanstieg laut Schlussfolgerung (Abstract an dieser Stelle unvollständig).[12]

    Mensch, randomisiert

  • Zinkbedingte Blutbildschäden

    systematischer Review von Fallberichten · Patienten: Zinküberschuss · n = 37 · Exposition Wochen bis Jahre

    Gemessen: Anämie, Neutropenie, Kupferspiegel

    Ergebnis: Kupfer bei allen erniedrigt; nach Absetzen und Kupfergabe meist Erholung, neurologische Schäden teils bleibend.[11]

    Mensch, nicht randomisiert

Risiken und Warnhinweise

  • Kupfermangel durch Zinküberschuss

    Anhaltend hohe Zinkzufuhr hemmt über Metallothionein die Kupferaufnahme [1]. Ein systematischer Review von 37 Fällen fand bei allen erniedrigtes Kupfer, fast immer Anämie, oft Neutropenie bis Panzytopenie; Knochenmarkbefunde wurden häufig als myelodysplastisches Syndrom verkannt. Das Blutbild erholte sich meist, neurologische Schäden teils nur unvollständig [11]. Quellen waren Nahrungsergänzungsmittel, zinkhaltige Haftcremes und verschluckte Münzen [11].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Magen-Darm-Beschwerden

    Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen waren unter Folsäure und Zink häufiger als unter Placebo [9]; bei der Erkältungsbehandlung traten mehr nicht schwerwiegende Nebenwirkungen auf, etwa unangenehmer Geschmack [10].

    Mensch, randomisiert

  • Spermien-DNA

    In der FAZST-Studie stieg die DNA-Fragmentierung der Spermien unter Folsäure und Zink leicht an; ob Zink allein dafür verantwortlich ist, lässt das Kombinationsdesign offen [9].

    Mensch, randomisiert

Wechselwirkungen

  • Kupfer: Zink hemmt die Kupferaufnahme im Darm über induziertes Metallothionein [1]; klinisch relevant bei anhaltend hoher Zufuhr [11].
  • Phytat (Getreide, Hülsenfrüchte): Phytat verringert die Zinkaufnahme und erhöht so den Bedarf [1].

Faktencheck: verbreitete Behauptungen

  • teilweise belegt

    „Zink erhöht den Testosteronspiegel“

    Nur bei Zinkmangel gezeigt, etwa bei Männern an der Hämodialyse [5] oder mit leichtem Mangel [4]; bei ausreichend Versorgten kein Anstieg [6].

  • nicht belegt

    „ZMA ist ein natürlicher Testosteron-Booster für Sportler“

    In der einzigen gefundenen Studie an trainierenden Männern mit ausreichender Zinkzufuhr blieben Gesamt- und freies Testosteron unverändert [6].

  • widerlegt

    „Zink verbessert die männliche Fruchtbarkeit“

    Für Männer in Kinderwunschbehandlung ohne bekannten Mangel zeigte eine große RCT keinen Nutzen für Spermien oder Lebendgeburten [9]; geprüft wurde Zink zusammen mit Folsäure.

  • teilweise belegt

    „Zink-Lutschtabletten verkürzen Erkältungen“

    Möglicherweise kürzere Dauer, aber sehr heterogene Studien und niedrige Vertrauenswürdigkeit; vorbeugend kaum Effekt [10].

  • widerlegt

    „Bei Zink gilt: viel hilft viel“

    Anhaltend hohe Zufuhr kann einen Kupfermangel mit Anämie, Neutropenie und Nervenschäden auslösen [1][11].

Pharmakokinetik

Aufnahme
Im Dünndarm; fraktionelle Absorption nüchtern ≈ 61 % aus Citrat und Gluconat, ≈ 50 % aus Oxid [2]. Phytat in der Nahrung senkt die Aufnahme [1].
Halbwertszeit
Nicht verifiziert.
Abbau
Kein Abbau (Element); Speicherung und Regulation in den Enterozyten über Metallothionein [1].
Weg ins Gehirn
Nicht verifiziert.

Rechtlicher Status

Deutschland
Nicht verifiziert (in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel verbreitet; Rechtsgrundlage nicht im Register geprüft).
EU
Zink steht in Anhang I der RL 2002/46/EG; Anhang II Teil B nennt 16 Zinkverbindungen, die als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen sind, darunter alle Formen mit eigenem Profil [13]. Die EFSA hat eine tolerierbare Höchstmenge für die Zinkzufuhr festgelegt [1].
USA
Für Zink existiert eine von US-Behörden festgelegte Höchstmenge der Zufuhr [1]; sonst nicht verifiziert.
Andere Länder
Therapeutisch wird Zink bei Morbus Wilson eingesetzt, um die Kupferaufnahme im Darm zu blockieren [1].

Zugelassene EU-Angaben

EU-Claim zugelassen Eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe ist eine rechtliche Aussage über den Nährstoff, nicht über diese Form, und keine Evidenzstufe. Die Studienlage zu dieser Form steht davon getrennt beim Hauptversprechen und unter „Studien am Menschen“.

  • „Zink trägt zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut bei“

    Nährstoff
    Zink
    Rechtsgrundlage
    VO (EU) Nr. 432/2012[14]
    Einordnung
    rechtlich zulässig; bei ausreichend versorgten Gesunden kein Anstieg gefunden, siehe Versprechen „Testosteron ↑“
  • „Zink trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei“

    Nährstoff
    Zink
    Rechtsgrundlage
    VO (EU) Nr. 432/2012[14]
    Einordnung
    rechtlich zulässig; bei Männern in Kinderwunschbehandlung kein Nutzen (zusammen mit Folsäure), siehe Versprechen „Bessere Spermienqualität und Fruchtbarkeit“
  • „Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“

    Nährstoff
    Zink
    Rechtsgrundlage
    VO (EU) Nr. 432/2012[14]
    Einordnung
    rechtlich zulässig; zu Erkältungen siehe Versprechen „Weniger und kürzere Erkältungen“

Verwandte Substanzen

Gegenspieler
hemmt nachweislich Aufnahme oder Wirkung dieses Stoffs oder umgekehrt (Beleg im Text)

Offene Fragen

  • Ab welchem Zinkstatus profitieren Männer hormonell, und wie lässt sich ein leichter Mangel zuverlässig messen?
  • Gibt es randomisierte Studien mit Testosteron als Endpunkt bei Gesunden ohne Mangel, die über Kombinationspräparate hinausgehen?
  • Unterscheiden sich organische Zinkverbindungen wie Picolinat oder Bisglycinat in modernen Isotopenstudien wirklich von Citrat oder Gluconat?

Referenzen

  1. Schoofs H, Schmit J, Rink L. Zinc toxicity: understanding the limits. Molecules. 2024;29(13):3130. doi:10.3390/molecules29133130 · PubMed
  2. Wegmüller R, Tay F, Zeder C, Brnic M, Hurrell RF. Zinc absorption by young adults from supplemental zinc citrate is comparable with that from zinc gluconate and higher than from zinc oxide. J Nutr. 2014;144(2):132–6. doi:10.3945/jn.113.181487 · PubMed
  3. Barrie SA, Wright JV, Pizzorno JE, Kutter E, Barron PC. Comparative absorption of zinc picolinate, zinc citrate and zinc gluconate in humans. Agents Actions. 1987;21(1-2):223–8. doi:10.1007/BF01974946 · PubMed
  4. Prasad AS, Mantzoros CS, Beck FW, Hess JW, Brewer GJ. Zinc status and serum testosterone levels of healthy adults. Nutrition. 1996;12(5):344–8. doi:10.1016/s0899-9007(96)80058-x · PubMed
  5. Mahajan SK, Abbasi AA, Prasad AS, Rabbani P, Briggs WA, McDonald FD. Effect of oral zinc therapy on gonadal function in hemodialysis patients. A double-blind study. Ann Intern Med. 1982;97(3):357–61. doi:10.7326/0003-4819-97-3-357 · PubMed
  6. Koehler K, Parr MK, Geyer H, Mester J, Schänzer W. Serum testosterone and urinary excretion of steroid hormone metabolites after administration of a high-dose zinc supplement. Eur J Clin Nutr. 2009;63(1):65–70. doi:10.1038/sj.ejcn.1602899 · PubMed
  7. Te L, Liu J, Ma J, Wang S. Correlation between serum zinc and testosterone: a systematic review. J Trace Elem Med Biol. 2023;76:127124. doi:10.1016/j.jtemb.2022.127124 · PubMed
  8. Morgado A, Tsampoukas G, Sokolakis I, Schoentgen N, Urkmez A, Sarikaya S. Do “testosterone boosters” really increase serum total testosterone? A systematic review. Int J Impot Res. 2024;36(4):348–64. doi:10.1038/s41443-023-00763-9 · PubMed
  9. Schisterman EF, Sjaarda LA, Clemons T, Carrell DT, Perkins NJ, Johnstone E, et al. Effect of folic acid and zinc supplementation in men on semen quality and live birth among couples undergoing infertility treatment: a randomized clinical trial. JAMA. 2020;323(1):35–48. doi:10.1001/jama.2019.18714 · PubMed
  10. Nault D, Machingo TA, Shipper AG, Antiporta DA, Hamel C, Nourouzpour S, et al. Zinc for prevention and treatment of the common cold. Cochrane Database Syst Rev. 2024;5(5):CD014914. doi:10.1002/14651858.CD014914.pub2 · PubMed
  11. Dutta A, Chaudhary V, Kumari S, Rohita, Sharma KK, Pal B. Zinc-induced hematologic toxicities: a systematic review of descriptive studies. Biol Trace Elem Res. 2026;204(9):6628–42. doi:10.1007/s12011-026-05136-z · PubMed
  12. Mazaheri Nia L, Iravani M, Abedi P, Cheraghian B. Effect of zinc on testosterone levels and sexual function of postmenopausal women: a randomized controlled trial. J Sex Marital Ther. 2021;47(8):804–13. doi:10.1080/0092623X.2021.1957732 · PubMed
  13. Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Juni 2002 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nahrungsergänzungsmittel. ABl. L 183 vom 12.7.2002, S. 51. Konsolidierte Fassung vom 26.11.2025 (CELEX 02002L0046-20251126).
  14. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. ABl. L 136 vom 25.5.2012, S. 1 (CELEX 32012R0432).
Wie dieses Profil geprüft wurde

Stand: 2026-10-24. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.

Geprüft

  • Alle DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed per Prüfskript aufgelöst.
  • Am Abstract: 61,3 %, 60,9 %, 49,9 %, drei Personen ohne Aufnahme aus Oxid, n = 15 [2]; Picolinat, n = 15 [3]; r = 0,43, Restriktion n = 4, Zinkgabe n = 9 [4]; n = 20, Testosteron und Spermien ↑, LH und FSH ↓, Potenz und Libido [5]; n = 14, Testosteron unverändert [6]; 8 klinische und 30 Tierstudien [7]; Liste der wirksamen Booster ohne Zink [8]; n = 2370, Lebendgeburt 34 % vs. 35 %, DNA-Fragmentierung +2,4 Prozentpunkte [9]; 34 RCTs, 8526 Teilnehmende, RR 0,93, MD −2,37 Tage, RR 1,34 für Nebenwirkungen [10]; 37 Fälle, Kupfer immer erniedrigt [11]; n = 116 [12].
  • Im Volltext: Metallothionein-Mechanismus, Morbus Wilson, Phytat, Existenz von EFSA- und US-Höchstmengen [1].
  • PubChem: Zink, CID 23994.
  • Anhang I und Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG, konsolidierte Fassung CELEX 02002L0046-20251126 (Cellar, XHTML, 24.10.2026): Zink in Anhang I; 16 Zinkverbindungen in Anhang II Teil B (Acetat, L-Ascorbat, L-Aspartat, Bisglycinat, Chlorid, Citrat, Gluconat, Lactat, L-Lysinat, Malat, Mono-L-methioninsulfat, Oxid, Carbonat, L-Pidolat, Picolinat, Sulfat) [13].
  • VO (EU) Nr. 432/2012: Wortlaut der eingetragenen Angaben in der Basisfassung (CELEX 32012R0432, Cellar, XHTML) und unverändert in der konsolidierten Fassung vom 20.08.2025 (CELEX 02012R0432-20250820, Cellar, XHTML) geprüft am 24.10.2026. Angaben zu Testosteron, Fruchtbarkeit und Immunsystem [14].

Nicht verifiziert

  • Rechtlicher Status in Deutschland und den USA (Register nicht geprüft); der EU-Status ist über Anhang II belegt [13].
  • Die Testosteronwerte in [5] sind im Abstract mit uneinheitlichen Einheiten angegeben (ng/dl bzw. ng/ml) und wurden daher nicht als Zahlen übernommen.
  • Randomisierung und Dauer der ZMA-Studie [6] sowie die Dauer der RCT [12] sind im Abstract nicht beschrieben; der Abstract von [12] ist beim Testosteronergebnis unvollständig.
  • Die Höchstmengen selbst werden gemäß Leitfaden nicht als Zahlen genannt.

Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

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