Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Wirkt stärker als Kreatin-Monohydrat auf Kraft und Ausdauer
nicht untersuchtKein direkter Leistungsvergleich von Kreatin-Pyruvat mit Monohydrat gefunden; die beiden RCTs prüfen nur gegen Placebo [5][6] und damit eine andere Frage als das Versprechen. Dass eine Übersicht der Studiengruppe einen Vorteil gegenüber Monohydrat für möglich hält [2], beruht nicht auf einem Vergleich. Höhere Plasmaspiegel stehen als eigenes Marker-Versprechen.[5][6]
Bringt mehr Kreatin ins Blut als Monohydrat (nur Marker)
Einzelbefund, unbestätigtNur Marker. Einzige Studie: Crossover-Pilotstudie mit sechs Gesunden, Randomisierung nicht berichtet, herstellerfinanziert; Plasma-Maximum +17 %, Fläche unter der Kurve +14 % gegenüber Monohydrat, Kinetikkonstanten nicht verschieden [3]. Nicht wiederholt; Muskelkreatin nicht gemessen; die Autoren selbst erwarten keinen Einfluss auf die Muskelanreicherung [3].
Steigert Kraft und Leistung bei intensiven Belastungen
uneinheitlichZwei kleine placebokontrollierte Studien mit verschiedenen Belastungen: Handkraft-Intervalle nach vier Wochen ↑ (RCT, 49 Personen, herstellerfinanziert) [5]; Zeitfahren und wiederholte Sprints bei 14 trainierten Personen aus dem Radsport nach einer Woche unverändert (doppelblind und placebokontrolliert, Randomisierung nicht berichtet, nur Abstract geprüft) [6]. Ein systematischer Review fand für alternative Kreatinformen keine konsistente Leistungssteigerung [7].
kleine Studien: Jede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.
vom Hersteller finanziert: Alle Studien, auf denen das Ergebnis beruht, wurden laut ihrer Finanzierungs- oder Interessenangabe vom Hersteller des Produkts oder Wirkstoffs ganz oder teilweise bezahlt oder haben Beschäftigte des Herstellers unter den Autorinnen und Autoren. Herstellerfinanzierte Studien fallen im Mittel günstiger für das Produkt aus.
Wirkweise
Evidenzkarte: Kreatin-Pyruvat
Kreatin wird in Niere und Leber aus Arginin, Glycin und Methionin gebildet, in Muskel und Gehirn von der Kreatinkinase zu Phosphokreatin umgesetzt und puffert so den ATP-Bedarf bei kurzen, intensiven Belastungen; es zerfällt nicht-enzymatisch zu Kreatinin, das über die Niere ausgeschieden wird [1]. Kreatin-Pyruvat ist ein Salz aus Kreatin und Brenztraubensäure (Pyruvat), dem Endprodukt der Glykolyse. Laut einer Übersicht besteht es zu etwa 60 % aus Kreatin (Monohydrat etwa 88 %), eine gesättigte Lösung hat einen pH-Wert von etwa 2,6, und auf den Kreatingehalt bezogen ist es etwa 2,6-fach besser löslich als Monohydrat [2].
In einer kleinen Crossover-Pilotstudie mit sechs Gesunden lagen nach Einzelgaben mit gleicher Kreatinmenge das Plasma-Maximum um 17 % und die Fläche unter der Kurve um 14 % höher als mit Monohydrat oder Tri-Kreatin-Citrat; die Absorptions- und Eliminationskonstanten unterschieden sich nicht, und Plasma-Pyruvat stieg nicht an [3]. Die Autoren halten einen Unterschied in der Bioverfügbarkeit für unwahrscheinlich, weil Monohydrat bereits nahezu vollständig aufgenommen wird, und erwarten von den kleinen Kinetikunterschieden keinen Einfluss auf die Kreatinanreicherung im Muskel [3]. Im Zellmodell (Caco-2) unterschied sich die Durchlässigkeit für Kreatin-Pyruvat nicht von der für Monohydrat (in vitro) [4]. Muskelkreatin wurde in keiner der hier ausgewerteten Studien mit Kreatin-Pyruvat gemessen.
Gegen Placebo steigerte Kreatin-Pyruvat in einer RCT mit 49 jungen Sportlerinnen und Sportlern nach vier Wochen Kraft und mittlere Leistung über alle zehn maximalen Handkraftintervalle, die Kontraktions- und Relaxationsgeschwindigkeit und die Sauerstoffaufnahme in den Pausen; die Autoren deuten Letzteres als Hinweis auf einen aeroben Nutzen [5]. Bei 14 trainierten Personen aus dem Radsport veränderte eine Woche Kreatin-Pyruvat in einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie ohne berichtete Randomisierung dagegen weder die Leistung im einstündigen Zeitfahren noch in wiederholten Sprints, Laktat oder Herzfrequenz [6]. Ein systematischer Review von 17 placebokontrollierten RCTs zu alternativen Kreatinformen fand keine konsistente Leistungssteigerung gegenüber Placebo; nur drei Studien verglichen eine andere Form direkt mit Monohydrat [7]. Ein direkter Leistungsvergleich von Kreatin-Pyruvat mit Monohydrat wurde nicht gefunden; die Übersicht [2] wertet die Handkraftstudie dennoch als ersten Hinweis auf einen möglichen Vorteil gegenüber Monohydrat, obwohl dort kein Monohydrat geprüft wurde.
Die Plasmastudie und die Handkraftstudie [3][5] wurden von einem Hersteller von Kreatinsalzen finanziert, die Handkraftstudie zusätzlich von einem Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln; der Erstautor beider Studien und der Übersicht [2] arbeitete für ein Beratungsunternehmen, die Autorinnen und Autoren erklärten keine Interessenkonflikte, und ein Autor der Übersicht war bei einem Branchenverband der Nahrungsergänzungsmittelindustrie angestellt. Eine Übersicht des Bundesinstituts für Risikobewertung fand zu den neueren Kreatinformen nur begrenzte Sicherheitsdaten und sah besondere Bedenken nur bei Kreatinorotat, Kreatinphosphat und Magnesium-Kreatin-Chelat, nicht bei Kreatin-Pyruvat (nur Abstract geprüft) [8].
Formulierungen und Herkunft: In der Handkraftstudie wurde Kreatin-Pyruvat als Brausetablette gegeben [5]. Gelöstes Kreatin zerfällt umso schneller zu Kreatinin, je niedriger der pH-Wert ist; die saure Reaktion des Salzes kann fertige Lösungen deshalb eher weniger stabil machen als Lösungen mit Monohydrat [2]. Vergleichende Humandaten zu einzelnen Formulierungen wurden nicht gefunden.
Eingeordnet am Wirkort Skelettmuskelfaser: Insulinrezeptor bis GLUT4, Kreatinkinase, Carnosin, MCT und Mitochondrium; in der Abbildung dort nicht gezeichnet.
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| Kreatinkinase / Phosphokreatin-Speicher (nach Dissoziation zu Kreatin) | Enzym | Substrat | Plasma-Kreatin nach Einzelgabe: Maximum +17 %, Fläche unter der Kurve +14 % gegenüber Monohydrat (n = 6); Muskelkreatin nicht gemessen | Mensch, nicht randomisiert[1][3] |
| Plasma-Pyruvat | Sonstiges | kein Anstieg | nach Einzelgabe unverändert (n = 6) | Mensch, nicht randomisiert[3] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- EnergiestoffwechselHandkraftleistung und Sauerstoffaufnahme in Belastungspausen in einer RCT ↑, Radsportleistung in einer zweiten, placebokontrollierten Studie unverändert; Muskel-Phosphokreatin nicht gemessen[5][6]
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativ
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Kreatin-Pyruvat (Pulver bzw. Brausetablette)
Nach Einzelgabe gleichen Kreatingehalts etwas höheres Plasma-Maximum als mit Monohydrat bei gleichen Absorptions- und Eliminationskonstanten (sechs Gesunde, Crossover); die Autoren halten einen Unterschied in der Bioverfügbarkeit für unwahrscheinlich [3].
Mensch, nicht randomisiert
Studien am Menschen
Plasmakinetik im Formvergleich
Gemessen: Plasma-Kreatin (Maximum, Fläche unter der Kurve, Kinetik), Plasma-Pyruvat
Ergebnis: Maximum +17 %, Fläche +14 % gegenüber Monohydrat und Tri-Kreatin-Citrat; Plasma-Pyruvat unverändert.[3]
Mensch, nicht randomisiert
Handkraft-Intervalle, Pyruvat und Citrat
Gemessen: Leistung, Kraft, Kontraktions- und Relaxationsgeschwindigkeit, Sauerstoffaufnahme in den Pausen
Ergebnis: Mittlere Leistung und Kraft in allen Intervallen ↑ (p < 0,001); Sauerstoffaufnahme in den Pausen ↑ (p < 0,05).[5]
Mensch, randomisiert
Radsport: Zeitfahren und Sprints
Gemessen: Leistung im einstündigen Zeitfahren und in fünf Sprints, Laktat, Herzfrequenz
Ergebnis: Kein Unterschied zu Placebo.[6]
Mensch, nicht randomisiert
Review alternativer Kreatinformen
Gemessen: Leistung und Körperzusammensetzung
Ergebnis: Keine konsistente Leistungssteigerung; nur drei Direktvergleiche mit Monohydrat.[7]
Mensch, randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Gewichtszunahme
In der vierwöchigen RCT nahm das Körpergewicht unter Kreatin-Pyruvat bei 15 von 16 Personen zu, ohne Änderung des Körperfetts [5].
Mensch, randomisiert
Begrenzte Sicherheitsdaten
Zu Kreatin-Pyruvat gibt es nur kurze, kleine Studien; Übersichten bemängeln fehlende Sicherheitsdaten für die neueren Kreatinformen, sehen bei Kreatin-Pyruvat aber keine besonderen Bedenken [2][8].
Keine Daten
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- nicht belegt
„Kreatin-Pyruvat wird besser aufgenommen als Monohydrat“
In einer Pilotstudie mit sechs Personen lag Plasma-Kreatin etwas höher, die Absorptionskonstante aber nicht; die Autoren halten einen Unterschied in der Bioverfügbarkeit für unwahrscheinlich, weil Monohydrat bereits nahezu vollständig aufgenommen wird [3]. Im Zellmodell war die Durchlässigkeit gleich [4].
- nicht belegt
„Der Pyruvat-Anteil liefert zusätzliche Energie für die Ausdauer“
Plasma-Pyruvat stieg nach Einzelgabe nicht an [3]; die Ausdauerleistung im Radsport änderte sich nicht [6]. Die höhere Sauerstoffaufnahme in Belastungspausen in einer RCT ist ein einzelner, nicht wiederholter Befund ohne Ausdauerendpunkt [5].
- belegt
„Kreatin-Pyruvat ist besser wasserlöslich als Monohydrat“
Auf den Kreatingehalt bezogen etwa 2,6-fach besser löslich, bei stark saurer Lösung (pH etwa 2,6); Werte aus einer Übersicht der Studiengruppe, Primärmessung nicht geprüft [2].
- widerlegt
„Eine Portion Kreatin-Pyruvat liefert so viel Kreatin wie dieselbe Menge Monohydrat“
Kreatin-Pyruvat besteht zu etwa 60 % aus Kreatin, Monohydrat zu etwa 88 % [2].
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Plasma-Maximum und Fläche unter der Kurve etwas höher als mit Monohydrat, Absorptionskonstante nicht verschieden (Pilotstudie, n = 6) [3].
- Halbwertszeit
- Für diese Form nicht eigens angegeben; die Eliminationskonstante unterschied sich nicht von Monohydrat [3].
- Abbau
- Plasma-Pyruvat stieg nach Einzelgabe nicht an [3]; Kreatin wird nicht-enzymatisch zu Kreatinin abgebaut und über die Niere ausgeschieden [1].
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Kein Eintrag für Kreatin oder Kreatinsalze in AMVV Anlage 1 (Suche nach „Kreatin“, „Creatin“ und „Pyruvat“, Abruf 25.10.2026) [10]. Die lebensmittelrechtliche Einstufung in Deutschland wurde nicht geprüft (nicht verifiziert).
- EU
- Kein Eintrag für Kreatin, Kreatinsalze oder Pyruvat in der konsolidierten Unionsliste der neuartigen Lebensmittel, Stand 10.08.2026 [9]. Kreatin-Pyruvat gilt laut Novel-Food-Katalog als nicht neuartig in Nahrungsergänzungsmitteln (Eintrag POL-NF-00288, Abruf 25.10.2026); der Katalog ist eine Orientierungshilfe der Kommission, kein Rechtsakt [11]. Für „Kreatin“ sind zwei gesundheitsbezogene Angaben zugelassen: zur körperlichen Leistung bei Schnellkrafttraining [12] und zur Wirkung von Krafttraining auf die Muskelkraft von Erwachsenen über 55 Jahre [13]; ob sie für Kreatin-Pyruvat verwendet werden dürfen, wurde nicht geprüft (nicht verifiziert).
- USA
- Nicht verifiziert.
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Erhöht Kreatin-Pyruvat das Muskelkreatin stärker als Monohydrat? Muskeldaten fehlen.
- Lässt sich der Handkraftbefund in einer unabhängigen Studie mit Monohydrat als Vergleich bestätigen?
- Trägt der Pyruvat-Anteil überhaupt etwas bei, wenn Plasma-Pyruvat nicht ansteigt?
Referenzen
- Wyss M, Kaddurah-Daouk R. Creatine and creatinine metabolism. Physiol Rev. 2000;80(3):1107-213. doi:10.1152/physrev.2000.80.3.1107 · PubMed
- Jäger R, Purpura M, Shao A, Inoue T, Kreider RB. Analysis of the efficacy, safety, and regulatory status of novel forms of creatine. Amino Acids. 2011;40(5):1369-83. doi:10.1007/s00726-011-0874-6 · PubMed
- Jäger R, Harris RC, Purpura M, Francaux M. Comparison of new forms of creatine in raising plasma creatine levels. J Int Soc Sports Nutr. 2007;4:17. doi:10.1186/1550-2783-4-17 · PubMed
- Gufford BT, Sriraghavan K, Miller NJ, Miller DW, Gu X, Vennerstrom JL, et al. Physicochemical characterization of creatine N-methylguanidinium salts. J Diet Suppl. 2010;7(3):240-52. doi:10.3109/19390211.2010.491507 · PubMed
- Jäger R, Metzger J, Lautmann K, Shushakov V, Purpura M, Geiss KR, et al. The effects of creatine pyruvate and creatine citrate on performance during high intensity exercise. J Int Soc Sports Nutr. 2008;5:4. doi:10.1186/1550-2783-5-4 · PubMed
- Van Schuylenbergh R, Van Leemputte M, Hespel P. Effects of oral creatine-pyruvate supplementation in cycling performance. Int J Sports Med. 2003;24(2):144-50. doi:10.1055/s-2003-38400 · PubMed
- Fazio C, Elder CL, Harris MM. Efficacy of alternative forms of creatine supplementation on improving performance and body composition in healthy subjects: a systematic review. J Strength Cond Res. 2022;36(9):2663-70. doi:10.1519/JSC.0000000000003873 · PubMed
- Andres S, Ziegenhagen R, Trefflich I, Pevny S, Schultrich K, Braun H, et al. Creatine and creatine forms intended for sports nutrition. Mol Nutr Food Res. 2017;61(6). doi:10.1002/mnfr.201600772 · PubMed
- Durchführungsverordnung (EU) 2017/2470 der Kommission vom 20. Dezember 2017 zur Erstellung der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel gemäß der Verordnung (EU) 2015/2283 des Europäischen Parlaments und des Rates über neuartige Lebensmittel. ABl. L 351 vom 30.12.2017, S. 72. Konsolidierte Fassung vom 10.08.2026 (CELEX 02017R2470-20260810).
- Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln (Arzneimittelverschreibungsverordnung – AMVV), Anlage 1 (zu § 1 Nr. 1 und § 5). Bundesministerium der Justiz [Internet]. Abgerufen am 25.10.2026. Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/amvv/anlage_1.html
- Europäische Kommission. Novel Food Status Catalogue: Creatine pyruvate [Datenbank]. POL-NF-00288 [zitiert 25.10.2026]. Verfügbar unter: https://ec.europa.eu/food/food-feed-portal/screen/novel-food-catalogue/search
- Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. ABl. L 136 vom 25.5.2012, S. 1 (CELEX 32012R0432).
- Durchführungsverordnung (EU) 2017/672 der Kommission vom 7. April 2017 zur Zulassung einer anderen gesundheitsbezogenen Angabe über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 432/2012. ABl. L 97 vom 8.4.2017, S. 24 (CELEX 32017R0672).
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-25. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- Alle PMIDs per PubMed esummary aufgelöst, Vancouver-Angaben und DOIs aus den PubMed-Datensätzen übernommen; Online-Prüfung mit tools/pruefe_profile.py (Crossref, PubMed).
- Abstracts gelesen: [1] bis [8].
- Open-Access-Volltexte (Europe PMC) gelesen: [2] (Kreatingehalt der Formen, Löslichkeit normiert, pH einer gesättigten Lösung, Stabilität in Lösung, Einordnung der Handkraftstudie; ein Autor bei einem Branchenverband angestellt), [3] (Pilotstudie, ausbalanciertes Crossover ohne Angabe einer Randomisierung; Plasma-Pyruvat unverändert; Finanzierung durch einen Kreatinsalz-Hersteller), [5] (Kreatin-Pyruvat als Brausetablette; Finanzierung durch einen Kreatinsalz-Hersteller und einen Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller; Gewichtszunahme bei 15 von 16).
- Unionsliste (Cellar, konsolidierte Fassung 02017R2470-20260810, XHTML, 25.10.2026): Volltextsuche „Kreatin“, „Creatin“, „Pyruvat“ ohne Treffer.
- Novel-Food-Katalog (Backend-API, 979 Einträge, Abruf 25.10.2026): POL-NF-00288 „Creatine pyruvate“, Status NOT_NOVEL_IN_FOOD_SUPPLEMENTS; nur öffentliche Felder ausgewertet.
- VO (EU) Nr. 432/2012 (Cellar, Basisfassung, deutsch): Angabe zu „Kreatin“ und Schnellkrafttraining; Verwendungsbedingungen bewusst nicht übernommen.
- AMVV Anlage 1 (gesetze-im-internet.de, 25.10.2026): keine Treffer für „Kreatin“, „Creatin“, „Pyruvat“.
- PubChem: Creatine pyruvate CID 9794442.
- Gegenprüfung 25.10.2026: Abstract [6] erneut gelesen („A double-blind study“, keine Angabe zu Randomisierung oder Geschlecht, „well-trained cyclists“); Studie deshalb auf Stufe 3 und neutral formuliert. DVO (EU) 2017/672 (Cellar, deutsch): zweite Kreatin-Angabe (Krafttraining, Erwachsene über 55 Jahre), Verwendungsbedingungen bewusst nicht übernommen.
- Präzisions-Flags (m004, Regeln vorläufig, zur Bestätigung durch Tilman), am 26.10.2026 an den Quellen geprüft (PubMed efetch, Volltexte wie angegeben): „Bringt mehr Kreatin ins Blut als Monohydrat (nur Marker)“ → kleine_studien und herstellerfinanziert: [3] 6 (Abstract); laut Volltext (PMC2206055) von Degussa BioActives finanziert, alle Präparate (Creapure) von Degussa AG; „Steigert Kraft und Leistung bei intensiven Belastungen“ → kleine_studien: [5] 49, [6] 14 (Abstracts).
Nicht verifiziert
- [6] nur im Abstract gelesen (kein freier Volltext): Randomisierung und Finanzierung nicht geprüft.
- [8] nur im Abstract gelesen.
- In [5] zitierte Feldstudie an Kanutinnen und Kanuten mit Kreatin-Pyruvat erschien in einer Sportzeitschrift ohne PubMed-Eintrag; nicht geprüft und nicht verwendet.
- Ob die zugelassene Kreatin-Angabe für Kreatin-Pyruvat verwendet werden darf; Status in Deutschland (lebensmittelrechtlich) und in den USA.
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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