Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.

Versprechen im Check

  • Gut aufnehmbares Zink für das Immunsystem

    nicht untersucht

    Immunsystem & Infekte · gesund · Keine Daten

    Klinischer Endpunkt (Infekte, Immunfunktion): keine abgeschlossene RCT mit Zinkcitrat allein gefunden; eine Studie bei Säuglingen mit schwerer Infektion rekrutiert noch [11]. Der Cochrane-Review zu Erkältungen beruht überwiegend auf anderen Formen und zählt nicht für Citrat [10]. Statusmarker (nur Marker, kein klinischer Nutzen): nüchtern so gut aufgenommen wie Gluconat [3]; siehe zweites Versprechen.

  • Besser aufnehmbar als andere Zinkformen

    uneinheitlich

    Energie & Stoffwechsel · gesund · Mensch, randomisiert kleine StudienJede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

    Nur Marker (Blutmarker), kein klinischer Endpunkt. Isotopenstudie: gleich wie Gluconat, besser als Oxid [3]; ältere Studie: unter Citrat kein Anstieg von Zink in Haaren, Urin und Erythrozyten, unter Picolinat schon [5]. Bei Kindern mit Nierenerkrankung und Zinkmangel Normalisierung bei acht von 14 (nicht randomisiert) [6]. Bereich gewählt, weil Zink allgemein für Stoffwechsel und Abwehr beworben wird und das Versprechen nur die Aufnahme betrifft. Teilnehmende: 15 [3], 15 [5] und 14 Kinder [6].

kleine Studien: Jede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

Wirkweise

Evidenzkarte: Zinkcitrat

Jede Linie steht für einen publizierten Befund; Linienstil und Farbe zeigen, woher er stammt. Der Filter blendet schwächere Evidenzstufen aus. Quellen: siehe Referenzen.

Zink wird im Dünndarm als Ion vor allem über den Transporter ZIP4 in die Darmzellen aufgenommen und über ZnT-1 ins Pfortaderblut abgegeben; Phytat aus Getreide und Hülsenfrüchten gilt als wichtigster Hemmstoff der Aufnahme aus der Nahrung [1]. Zinkcitrat steht als „Zinkcitrat“ in Anhang II Teil B der Richtlinie 2002/46/EG und ist damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2]. Anders als die gut wasserlöslichen Salze Gluconat, Sulfat und Acetat ist Zinkcitrat in Wasser nur wenig löslich, enthält dafür viel Zink [3]; rechnerisch sind es etwa 34 % (wasserfreies Salz, aus der Summenformel in PubChem). In Lösungsversuchen erhöhten Nahrungsbestandteile, die Zink binden, die Löslichkeit von Zinkcitrat deutlich (in vitro) [4].

Im direkten Vergleich am Menschen liegt Citrat gleichauf mit Gluconat. In einer randomisierten, doppelt verblindeten Überkreuzstudie mit Isotopenmarkierung an 15 Erwachsenen wurden nüchtern im Median 61,3 % des Zinks aus Citrat aufgenommen, 60,9 % aus Gluconat und 49,9 % aus Oxid; laut den Autorinnen und Autoren gab es zuvor keine Absorptionsdaten zu Zinkcitrat am Menschen [3]. Eine ältere doppelblinde Überkreuzstudie mit ebenfalls 15 Personen fand nach jeweils vier Wochen nur unter Picolinat einen Anstieg von Zink in Haaren, Urin und Erythrozyten, unter Citrat und Gluconat nicht; fraktionelle Absorption wurde dort nicht gemessen [5]. Bei 14 Kindern mit chronischer Nierenerkrankung und Zinkmangel normalisierte Zinkcitrat über drei Monate das Plasmazink bei acht (nicht randomisiert, ohne Kontrollgruppe) [6]. Bei Ratten erhöhten Citrat und Gluconat den Zinkgehalt der Prostata, Sulfat nicht [7]. Dass Citronensäure als Begleitstoff die Zinkaufnahme verbessert, ist dagegen nicht belegt: In Membranvesikeln aus Rattendarm senkte Citrat den Zinktransport [8], und im Rattendarm in vivo änderte Citronensäure die Zinkaufnahme nicht [9]. Alle Humanstudien messen Blutmarker, keine klinischen Endpunkte.

Zum Immunsystem fand sich keine abgeschlossene randomisierte Studie mit Zinkcitrat allein. Der Cochrane-Review über alle Zinkformen sieht bei Erkältungen kaum einen vorbeugenden Effekt und eine möglicherweise kürzere Dauer bei Behandlung, mit niedriger Vertrauenswürdigkeit und mehr Nebenwirkungen [10]; diese Daten stammen überwiegend aus anderen Formen und zählen nicht für Citrat. Eine große placebokontrollierte Studie mit Zinkcitrat bei Säuglingen mit schwerer Infektion in Tansania rekrutiert noch [11]. Verbreitet ist außerdem die Behauptung, Zinkcitrat verlängere die Wirkung von Botulinumtoxin: In einer doppelblinden, placebokontrollierten Überkreuz-Pilotstudie mit 77 Behandelten verlängerte Zinkcitrat zusammen mit dem Enzym Phytase die Wirkdauer der Injektionen im Mittel um knapp 30 %, eine niedrige Gabe Zinkgluconat nicht; die Studie wurde vorzeitig beendet, weil der auffällige Effekt die Verblindung aufhob [12]. Ob Zink oder Phytase verantwortlich war, lässt das Design offen.

Das wichtigste Risiko teilt Citrat mit allen Zinkformen: Anhaltend hohe Zufuhr hemmt die Kupferaufnahme und kann einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen; die EFSA hat deshalb eine tolerierbare Obergrenze für die Zinkzufuhr festgelegt [13].

Formulierungen und Herkunft: Zinkcitrat ist auch Bestandteil von Zahnpasten. In einer Metaanalyse sechsmonatiger Studien fand sich für Triclosan-Zahnpasten mit Zinkcitrat kein Wirksamkeitsnachweis gegen Plaque und Zahnfleischentzündung [14]. Vergleichende Humandaten zur Aufnahme aus Kapseln, Brause- oder Kautabletten mit Zinkcitrat wurden nicht gefunden.

Angriffspunkte

ZielTypWirkungKennwertEvidenz
ZIP4 (SLC39A4), Zinkimporter der DarmzelleTransporterBindungHauptweg der Zinkaufnahme Labor[1]
ZnT-1 (SLC30A1), basolateraler ZinkexporterTransporterBindungAbgabe ins Pfortaderblut Labor[1]
Kupferaufnahme im DarmSonstigesHemmerbei anhaltend hoher Zinkzufuhr Mensch, nicht randomisiert[13]

Wirkprofil

Welche Botenstoffsysteme die Substanz nach heutiger Datenlage beeinflusst. ↑ verstärkt, ↓ gedämpft, ≈ moduliert, ○ kein Effekt; Punkte = Evidenzstufe.

  • Dopaminkeine Daten
  • Noradrenalinkeine Daten
  • Serotoninkeine Daten
  • Acetylcholinkeine Daten
  • Glutamat · AMPAkeine Daten
  • Glutamat · NMDAkeine Daten
  • GABAkeine Daten
  • Histaminkeine Daten
  • Orexinkeine Daten
  • Adenosinkeine Daten
  • Opioidekeine Daten
  • Melatoninkeine Daten
  • Neurotrophinekeine Daten
  • Durchblutungkeine Daten
  • Stickstoffmonoxidkeine Daten
  • Energiestoffwechselkeine Daten
  • Insulin · Glukosekeine Daten
  • Entzündung · oxidativunklar · Keine abgeschlossene Studie mit Zinkcitrat allein zu Infekten oder Immunfunktion gefunden; eine RCT bei Säuglingen läuft[10][11]
  • Stressachsekeine Daten
  • Testosteron-Achsekeine Daten
  • Endocannabinoidekeine Daten
  • Autophagie · Seneszenzkeine Daten
  • Immunsystemkeine Daten
  • Lipidstoffwechselkeine Daten
  • Gerinnung · Fibrinolysekeine Daten
  • Methylierungkeine Daten

Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit

Wie viel eines Wirkstoffs im Blut oder Zielgewebe ankommt, hängt vom Weg in den Körper und von der Darreichungsform ab. Alle Aufnahmewege erklärt

  • Oral (geschluckt) · Citrat, nüchtern

    ≈ 61 % (fraktionelle Absorption, Median, Mensch)

    Randomisierte, doppelt verblindete Überkreuzstudie mit Doppelisotopenmethode an 15 Erwachsenen: gleich wie Gluconat, mehr als Oxid [3].

    Mensch, randomisiert

  • Oral (geschluckt) · Citrat über vier Wochen

    Doppelblinde Überkreuzstudie mit 15 Personen: kein signifikanter Anstieg von Zink in Haaren, Urin und Erythrozyten, anders als unter Picolinat [5].

    Mensch, randomisiert

Studien am Menschen

  • Isotopenvergleich Citrat, Gluconat, Oxid

    RCT, doppelt verblindet, Überkreuz, Doppelisotopenmethode · gesund (junge Erwachsene) · n = 15 · Einzelgaben

    Gemessen: fraktionelle Zinkabsorption

    Ergebnis: Citrat 61,3 %, Gluconat 60,9 %, Oxid 49,9 % (Median); drei Personen nahmen aus Oxid kaum Zink auf.[3]

    Mensch, randomisiert

  • Picolinat, Citrat, Gluconat, Placebo

    doppelblind, Überkreuz, vier Perioden, zufällige Reihenfolge · gesund · n = 15 · je 4 Wochen

    Gemessen: Zink in Haaren, Urin, Erythrozyten und Serum

    Ergebnis: Anstieg nur unter Picolinat; unter Citrat keine signifikante Änderung.[5]

    Mensch, randomisiert

  • Kinder mit chronischer Nierenerkrankung

    explorativ, nicht randomisiert, ohne Kontrollgruppe · Patienten: Kinder mit chronischer Nierenerkrankung und Zinkmangel · n = 14 · 3 Monate

    Gemessen: Plasmazink, FGF-23, Klotho

    Ergebnis: Plasmazink bei 8 von 14 normalisiert; andere Laborwerte kaum verändert.[6]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Zinkcitrat plus Phytase bei Botulinumtoxin

    doppelblind, placebokontrolliert, Überkreuz; vorzeitig beendet · Patienten: Botulinumtoxin-Behandlung (kosmetisch, Blepharospasmus, Spasmus hemifacialis) · n = 77 · nicht im Abstract angegeben

    Gemessen: Dauer und Stärke der Toxinwirkung

    Ergebnis: Wirkdauer im Mittel knapp 30 % länger; Gluconat niedrig dosiert und Placebo ohne Effekt.[12]

    Mensch, randomisiert

Risiken und Warnhinweise

  • Kupfermangel bei anhaltend hoher Zufuhr

    Zink hemmt die Kupferaufnahme im Darm; anhaltend hohe Zufuhr kann einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen. Die EFSA hat eine tolerierbare Obergrenze festgelegt [13]. Formspezifische Daten zu Citrat fehlen.

    Mensch, nicht randomisiert

  • Verträglichkeit nicht untersucht

    In den gefundenen Studien mit Zinkcitrat wurden Nebenwirkungen im Abstract nicht berichtet [3][5]; formspezifische Daten zur Magen-Darm-Verträglichkeit fehlen.

    Keine Daten

Wechselwirkungen

  • Kupfer: Anhaltend hohe Zinkzufuhr hemmt die Kupferaufnahme [13].
  • Phytat (Getreide, Hülsenfrüchte): Phytat ist der wichtigste Hemmstoff der Zinkaufnahme aus der Nahrung [1]; formspezifische Humandaten zu Citrat mit Mahlzeit wurden nicht gefunden.

Faktencheck: verbreitete Behauptungen

  • nicht belegt

    „Zinkcitrat wird besser aufgenommen als andere Zinkformen“

    Besser nur als Oxid, gleich wie Gluconat in einer Isotopenstudie [3]; in einer älteren Studie stiegen die Zinkmarker unter Citrat nicht, unter Picolinat schon [5]. Eine allgemeine Überlegenheit ist damit nicht gezeigt (gleicher Maßstab wie bei den Aufnahme-Behauptungen der übrigen Zinkformen). Nur Blutmarker.

  • nicht belegt

    „Zinkcitrat stärkt das Immunsystem“

    Keine abgeschlossene RCT mit Zinkcitrat allein zu Infekten gefunden [11]; Daten zu anderen Zinkformen zählen nicht für Citrat [10].

  • nicht belegt

    „Citrat als Begleitstoff verbessert die Zinkaufnahme im Darm“

    In Rattenmodellen senkte Citrat den Zinktransport in Membranvesikeln [8] bzw. änderte die Aufnahme in vivo nicht [9]; am Menschen war Citrat nur gleich gut wie Gluconat [3].

  • nicht belegt

    „Zinkcitrat mit Phytase verlängert die Wirkung von Botox“

    Nur eine vorzeitig beendete, entblindete Pilotstudie; der Beitrag von Zink und Phytase ist nicht trennbar [12].

  • nicht belegt

    „Zinkcitrat in Zahnpasta schützt vor Zahnfleischentzündung“

    Für Triclosan-Zahnpasten mit Zinkcitrat fand eine Metaanalyse sechsmonatiger Studien keinen Wirksamkeitsnachweis [14].

Pharmakokinetik

Aufnahme
Im Dünndarm über ZIP4 [1]; fraktionelle Absorption nüchtern ≈ 61 %, gleich wie Gluconat [3].
Halbwertszeit
Nicht verifiziert.
Abbau
Zink wird als Element nicht abgebaut; die Darmzelle reguliert Aufnahme und Abgabe über Transporter und Metallothionein [1]. Verbleib des Citrat-Anteils nicht geprüft.
Weg ins Gehirn
Nicht verifiziert.

Rechtlicher Status

Deutschland
In AMIce kein verkehrsfähiges Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Zinkcitrat gefunden (Suche nach Stoffname, Abruf 24.10.2026) [16]; als Mineralstoffverbindung nach Anhang II der RL 2002/46/EG in Nahrungsergänzungsmitteln zulässig [2].
EU
Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG („Zinkcitrat“); damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2].
USA
Nicht verifiziert.

Zugelassene EU-Angaben

EU-Claim zugelassen Eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe ist eine rechtliche Aussage über den Nährstoff, nicht über diese Form, und keine Evidenzstufe. Die Studienlage zu dieser Form steht davon getrennt beim Hauptversprechen und unter „Studien am Menschen“.

  • „Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“

    Nährstoff
    Zink
    Rechtsgrundlage
    VO (EU) Nr. 432/2012[15]
    Einordnung
    rechtlich zulässig, bei Gesunden nicht untersucht

Verwandte Substanzen

Offene Fragen

  • Wie gut wird Zink aus Citrat zu einer Mahlzeit aufgenommen, verglichen mit Gluconat oder Bisglycinat?
  • Zeigt die laufende Säuglingsstudie in Tansania einen klinischen Nutzen von Zinkcitrat bei schweren Infektionen?
  • Lässt sich der Botulinumtoxin-Befund in einer verblindeten Studie mit getrennten Zink- und Phytase-Armen bestätigen?

Referenzen

  1. Maares M, Haase H. A guide to human zinc absorption: general overview and recent advances of in vitro intestinal models. Nutrients. 2020;12(3):762. doi:10.3390/nu12030762 · PubMed
  2. Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Juni 2002 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nahrungsergänzungsmittel. ABl. L 183 vom 12.7.2002, S. 51. Konsolidierte Fassung vom 26.11.2025 (CELEX 02002L0046-20251126).
  3. Wegmüller R, Tay F, Zeder C, Brnić M, Hurrell RF. Zinc absorption by young adults from supplemental zinc citrate is comparable with that from zinc gluconate and higher than from zinc oxide. J Nutr. 2014;144(2):132–6. doi:10.3945/jn.113.181487 · PubMed
  4. Tang N, Skibsted LH. Zinc bioavailability from phytate-rich foods and zinc supplements. Modeling the effects of food components with oxygen, nitrogen, and sulfur donor ligands. J Agric Food Chem. 2017;65(39):8727–43. doi:10.1021/acs.jafc.7b02998 · PubMed
  5. Barrie SA, Wright JV, Pizzorno JE, Kutter E, Barron PC. Comparative absorption of zinc picolinate, zinc citrate and zinc gluconate in humans. Agents Actions. 1987;21(1-2):223–8. doi:10.1007/BF01974946 · PubMed
  6. Belostotsky V, Atkinson SA, Filler G. Zinc supplementation trial in pediatric chronic kidney disease: effects on circulating FGF-23 and Klotho. Can J Kidney Health Dis. 2024;11:20543581241234723. doi:10.1177/20543581241234723 · PubMed
  7. Sapota A, Daragó A, Skrzypińska-Gawrysiak M, Nasiadek M, Klimczak M, Kilanowicz A. The bioavailability of different zinc compounds used as human dietary supplements in rat prostate: a comparative study. Biometals. 2014;27(3):495–505. doi:10.1007/s10534-014-9724-9 · PubMed
  8. Menard MP, Cousins RJ. Effect of citrate, glutathione and picolinate on zinc transport by brush border membrane vesicles from rat intestine. J Nutr. 1983;113(8):1653–6. doi:10.1093/jn/113.8.1653 · PubMed
  9. Schwarz FJ, Kirchgessner M, Roth HP. Einfluss von Picolinsäure und Citronensäure auf die intestinale Absorption von Zink in vitro und in vivo [Influence of picolinic acid and citric acid on intestinal absorption of zinc in vitro and in vivo]. Res Exp Med (Berl). 1983;182(1):39–48. doi:10.1007/BF01852286 · PubMed
  10. Nault D, Machingo TA, Shipper AG, Antiporta DA, Hamel C, Nourouzpour S, et al. Zinc for prevention and treatment of the common cold. Cochrane Database Syst Rev. 2024;5(5):CD014914. doi:10.1002/14651858.CD014914.pub2 · PubMed
  11. Harvard School of Public Health. Trial of zinc supplements for young infants with clinical severe infection in Tanzania. ClinicalTrials.gov: NCT06102044. NCT06102044
  12. Koshy JC, Sharabi SE, Feldman EM, Hollier LH Jr, Patrinely JR, Soparkar CN. Effect of dietary zinc and phytase supplementation on botulinum toxin treatments. J Drugs Dermatol. 2012;11(4):507–12. PubMed
  13. Schoofs H, Schmit J, Rink L. Zinc toxicity: understanding the limits. Molecules. 2024;29(13):3130. doi:10.3390/molecules29133130 · PubMed
  14. Gunsolley JC. A meta-analysis of six-month studies of antiplaque and antigingivitis agents. J Am Dent Assoc. 2006;137(12):1649–57. doi:10.14219/jada.archive.2006.0110 · PubMed
  15. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. ABl. L 136 vom 25.5.2012, S. 1 (CELEX 32012R0432).
  16. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. AMIce – Arzneimittel-Informationssystem, öffentlicher Teil [Datenbank]. Suche Stoffname „Zinkcitrat“ [zitiert 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://portal.bfarm.de/amguifree/
Wie dieses Profil geprüft wurde

Stand: 2026-10-24. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.

Geprüft

  • DOIs über Crossref, PMIDs über PubMed und NCT06102044 bei ClinicalTrials.gov (Prüfskript, online).
  • Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG, konsolidierte Fassung CELEX 02002L0046-20251126 (Cellar, XHTML, 24.10.2026): Eintrag „Zinkcitrat“.
  • Im Volltext (Europe PMC): ZIP4, ZnT-1, Metallothionein, Phytat als wichtigster Nahrungshemmstoff [1]; Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie, Existenz einer EFSA-Obergrenze [13].
  • Am Abstract: Citrat wenig wasserlöslich, Gluconat/Sulfat/Acetat wasserlöslich, 15 Personen, 61,3/60,9/49,9 %, erste Humandaten zu Citrat [3]; Löslichkeit durch Liganden erhöht [4]; 15 Personen, je vier Wochen, Anstieg nur unter Picolinat [5]; 14 behandelte Kinder, 8 normalisiert, nicht randomisiert [6]; Prostatazink unter Citrat und Gluconat erhöht, unter Sulfat nicht [7]; Citrat senkte Transport in Vesikeln [8]; keine Änderung in vivo [9]; Cochrane-Ergebnisse [10]; Studie rekrutiert, Sponsor Harvard School of Public Health [11]; 77 Behandelte, knapp 30 % längere Wirkdauer, vorzeitig beendet [12]; kein Wirksamkeitsnachweis für Triclosan mit Zinkcitrat [14].
  • PubChem: CID 11023, C12H10O14Zn3, Molmasse 574,3; Zinkanteil daraus berechnet.
  • VO (EU) Nr. 432/2012: Wortlaut der eingetragenen Angaben in der Basisfassung (CELEX 32012R0432, Cellar, XHTML) und unverändert in der konsolidierten Fassung vom 20.08.2025 (CELEX 02012R0432-20250820, Cellar, XHTML) geprüft am 24.10.2026. Angabe zum Immunsystem [15].
  • Rechtsstatus (G6) am 24.10.2026: AMIce (öffentlicher Teil, BfArM; Stoffname „Zinkcitrat“, nur Wirkstoff, Humanarzneimittel, verkehrsfähig): keine Treffer [16]. Ohne Frontmaskierung und bei abweichenden Stoffnamen ist das kein Beweis, dass es kein Arzneimittel gibt.
  • 26.10.2026, Präzisions-Flags (m004; Regeln im Leitfaden unter „Zahlenregel und Präzisions-Flags“, Umsetzung Claude zur Bestätigung durch Tilman): „Besser aufnehmbar als andere Zinkformen“: kleine_studien – [3] 15 Personen, [5] 15 Personen, [6] 14 Kinder (Abstracts). Gegenprüfung 26.10.2026: Belege der Flags (Teilnehmendenzahlen, Richtung, Finanzierung) in die begruendung übernommen und an Abstracts bzw. Volltexten erneut geprüft.

Nicht verifiziert

  • Rechtsstatus in den USA.
  • Welche Studien im Cochrane-Review [10] Zinkcitrat verwendeten (nur Abstract geprüft).
  • Finanzierung und Interessenkonflikte der Botulinumtoxin-Studie [12] (im PubMed-Eintrag nicht angegeben); für den Artikel ist in PubMed keine eigene DOI hinterlegt.
  • Hydratform des handelsüblichen Zinkcitrats; der berechnete Zinkanteil gilt für das wasserfreie Salz.
  • Die Obergrenze wird gemäß Leitfaden nicht als Zahl genannt.

Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Fehler gefunden oder etwas vermisst?

Wünsch dir einen Wirkstoff, schlag eine Verbesserung vor oder melde einen Fehler. Jede Rückmeldung wird gelesen.

Art der Nachricht

Die Website speichert nichts. Der Button öffnet dein E-Mail-Programm mit einer vorbereiteten Nachricht.