Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Günstiges Zink im Multivitamin, genauso gut verwertbar
uneinheitlichNur Marker (Aufnahme und Blutmarker), kein klinischer Endpunkt. Nüchtern schlechter als Citrat und Gluconat, einzelne Personen ohne messbare Aufnahme [4][5]; bei hohem Magen-pH stark vermindert (nicht randomisiert beschrieben) [3]. In angereicherten Lebensmitteln gleich wie Sulfat [7][8] oder etwas schlechter [9]. Zu Multivitamintabletten selbst keine Daten. Bereich gewählt, weil das Versprechen nur die Aufnahme betrifft.[4][5][7][8]
Bremst die Makuladegeneration (AREDS-Formel)
kleiner NutzenKlinischer Endpunkt: In AREDS senkte hochdosiertes Zinkoxid mit Kupferoxid das Fortschreiten nur in der Risikogruppe signifikant [11]; Cochrane: OR 0,83, moderate Vertrauenswürdigkeit, überwiegend AREDS [12]; die Zinkform der übrigen Studien im Review wurde nicht geprüft, Stufe und Ergebnis stützen sich deshalb auf AREDS. Gilt für Menschen mit bestehender Makuladegeneration, nicht für Gesunde.
Wirkweise
Evidenzkarte: Zinkoxid
Zink wird im Dünndarm als Ion vor allem über den Transporter ZIP4 in die Darmzellen aufgenommen und über ZnT-1 ins Pfortaderblut abgegeben; Phytat aus Getreide und Hülsenfrüchten gilt als wichtigster Hemmstoff der Aufnahme aus der Nahrung [1]. Zinkoxid steht als „Zinkoxid“ in Anhang II Teil B der Richtlinie 2002/46/EG und ist damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2]. Es enthält rechnerisch etwa 80 % Zink (aus der Summenformel in PubChem), ist aber in Wasser unlöslich; damit Zinkionen frei werden, muss es sich im sauren Magen lösen, was in vitro bestätigt wurde [3].
Genau das macht die Aufnahme abhängig von den Bedingungen. In einer randomisierten, doppelt verblindeten Überkreuzstudie mit Isotopenmarkierung an 15 Erwachsenen wurden nüchtern im Median 49,9 % des Zinks aus Oxid aufgenommen, signifikant weniger als aus Citrat (61,3 %) oder Gluconat (60,9 %); drei Teilnehmende nahmen aus Oxid kaum oder gar kein Zink auf [4]. Bei zwölf Männern lagen nach zwei Wochen täglicher Gabe Spitzenkonzentration und Fläche unter der Plasmakurve unter Gluconat um 18,3 % bzw. 8,1 % höher als unter Oxid [5]. Bei zehn Gesunden fiel die Fläche unter der Plasmakurve von Oxid bei medikamentös angehobenem Magen-pH auf weniger als ein Fünftel des Werts bei niedrigem pH, während Acetat auch dann noch gut aufgenommen wurde [3]. In einer vom Hersteller eines anderen Zinkprodukts finanzierten Überkreuzstudie mit 16 Personen lag die Fläche unter der Kurve für glykoproteingebundenes Zink 40 % über der von Zinkoxid [6]. Anders sieht es aus, wenn Zinkoxid zur Anreicherung in Lebensmittel gemischt wird: In Weizenbrot und -brei [7] sowie in Maistortillas mit Bohnen und Milch [8] wurde Zink aus Oxid und Sulfat gleich gut aufgenommen; in einer weiteren Studie mit Getreidebrei war Sulfat etwas besser [9]. In einem Verdauungsmodell mit zehn Handelsprodukten war Zink aus dem Oxid-Präparat am schlechtesten löslich [10]. Alle diese Studien messen Aufnahme oder Blutmarker, keine klinischen Endpunkte.
Der wichtigste klinische Befund stammt aus der Augenheilkunde. In der Age-Related Eye Disease Study (AREDS) erhielten 3640 Menschen mit Zeichen einer altersbedingten Makuladegeneration hochdosiertes Zinkoxid zusammen mit Kupferoxid, Antioxidanzien, beides oder Placebo und wurden im Mittel 6,3 Jahre beobachtet. Zink allein senkte die Wahrscheinlichkeit einer fortgeschrittenen Makuladegeneration in der gesamten Studie nicht signifikant (OR 0,75; 99-%-KI 0,55–1,03), in der Gruppe mit höherem Risiko aber schon (OR 0,71; 99-%-KI 0,52–0,99) [11]. Der Cochrane-Review von 2023 bewertet den Effekt von Zink auf das Fortschreiten mit moderater Vertrauenswürdigkeit (OR 0,83; 3 Studien, 3790 Teilnehmende), vor allem gestützt auf AREDS; Magen-Darm-Beschwerden waren die häufigste Nebenwirkung, und in AREDS traten unter Zink bei Männern häufiger urogenitale Probleme auf [12]. Wie bei allen Zinkformen kann anhaltend hohe Zufuhr einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen; die EFSA hat eine tolerierbare Obergrenze für die Zinkzufuhr festgelegt [13].
Formulierungen und Herkunft: Zu Zinkoxid in Multivitamin- oder Brausetabletten wurden keine vergleichenden Humandaten gefunden; die Aufnahmestudien verwendeten Einzelpräparate [4][5] oder angereicherte Lebensmittel [7][8][9]. Die äußerliche Anwendung (Salben, Sonnenschutz) und Nanopartikel sind nicht Teil dieses Profils.
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| Magensäure (Auflösung zu Zinkionen) | Sonstiges | Freisetzung | bei hohem Magen-pH Aufnahme stark vermindert | Mensch, nicht randomisiert[3] |
| ZIP4 (SLC39A4), Zinkimporter der Darmzelle | Transporter | Bindung | Hauptweg der Zinkaufnahme | Labor[1] |
| Kupferaufnahme im Darm | Sonstiges | Hemmer | bei anhaltend hoher Zinkzufuhr | Mensch, nicht randomisiert[13] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- Energiestoffwechsel
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativ
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Oxid, nüchtern
≈ 50 % (fraktionelle Absorption, Median, Mensch)Randomisierte, doppelt verblindete Überkreuzstudie mit Doppelisotopenmethode an 15 Erwachsenen: weniger als Citrat und Gluconat; drei Personen nahmen kaum Zink auf [4].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Oxid bei hohem Magen-pH
AUC < 1/5 des Werts bei niedrigem pHÜberkreuzstudie an zehn Gesunden mit pH-Messkapsel; Magen-pH mit Famotidin angehoben [3].
Mensch, nicht randomisiert
Oral (geschluckt) · Oxid in angereichertem Getreide (Überkreuzvergleiche)
Gleiche Aufnahme wie aus Sulfat in Weizenbrot und -brei, Reihenfolge der Salze randomisiert [7]; in Getreidebrei etwas geringer als aus Sulfat, laut Registereintrag randomisiert [9].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Oxid in angereicherten Maistortillas (Parallelgruppen)
≈ 11 % (fraktionelle Absorption, Testmahlzeit)Gleiche Aufnahme wie aus Sulfat (10,8 vs. 10,0 %) bei 42 Frauen in Testgruppen; Randomisierung im Abstract nicht genannt [8].
Mensch, nicht randomisiert
Studien am Menschen
Isotopenvergleich Citrat, Gluconat, Oxid
Gemessen: fraktionelle Zinkabsorption
Ergebnis: Oxid 49,9 % vs. Citrat 61,3 % und Gluconat 60,9 % (Median); drei Personen ohne nennenswerte Aufnahme aus Oxid.[4]
Mensch, randomisiert
Gluconat vs. Oxid, Mehrfachgabe
Gemessen: Plasmazink (Cmax, AUC)
Ergebnis: Unter Gluconat Cmax 18,3 % und AUC 8,1 % höher als unter Oxid.[5]
Mensch, randomisiert
Magen-pH und Zinksalz
Gemessen: Plasmazink-AUC, Urinzink
Ergebnis: Bei hohem pH sank die AUC unter Oxid auf etwa 18 %, unter Acetat auf etwa 72 % des Werts bei niedrigem pH; am höchsten mit Acetat bei niedrigem pH.[3]
Mensch, nicht randomisiert
Angereicherte Maistortillas
Gemessen: fraktionelle Zinkabsorption
Ergebnis: Oxid 10,8 %, Sulfat 10,0 %; kein signifikanter Unterschied.[8]
Mensch, nicht randomisiert
AREDS
Gemessen: fortgeschrittene Makuladegeneration, Sehverlust
Ergebnis: Zink allein OR 0,75 (nicht signifikant), in der Risikogruppe OR 0,71; Antioxidanzien plus Zink OR 0,72.[11]
Mensch, randomisiert
Cochrane-Review Makuladegeneration
Gemessen: Fortschreiten, Sehverlust, Nebenwirkungen
Ergebnis: Zink vs. Placebo OR 0,83 für späte AMD; Magen-Darm-Beschwerden häufigste Nebenwirkung.[12]
Mensch, randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Kupfermangel bei anhaltend hoher Zufuhr
Anhaltend hohe Zinkzufuhr kann einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen; die EFSA hat eine tolerierbare Obergrenze festgelegt [13]. In AREDS wurde Zinkoxid zusammen mit Kupferoxid gegeben [11].
Mensch, nicht randomisiert
Magen-Darm-Beschwerden und urogenitale Probleme bei hohen Gaben
Im Cochrane-Review zu Makuladegeneration waren Magen-Darm-Beschwerden die häufigste Nebenwirkung; in AREDS traten unter Zink bei Männern häufiger urogenitale Probleme auf [12].
Mensch, randomisiert
Unzuverlässige Aufnahme
Drei von 15 Gesunden nahmen nüchtern kaum Zink aus Oxid auf [4]; bei hohem Magen-pH sank die Aufnahme stark [3].
Mensch, randomisiert
Wechselwirkungen
- Säurehemmer: Unter dem H2-Blocker Famotidin (Magen-pH über 5) sank die Aufnahme aus Oxid stark, aus Acetat deutlich weniger [3]. Protonenpumpenhemmer wurden nicht geprüft.
- Kupfer: Anhaltend hohe Zinkzufuhr hemmt die Kupferaufnahme [13].
- Phytat (Getreide, Hülsenfrüchte): Aus phytatreicherem Brei wurde angereichertes Zink deutlich schlechter aufgenommen als aus phytatarmem Brot, laut den Autorinnen und Autoren vermutlich wegen des Phytats; Brot und Brei aßen verschiedene, nicht randomisiert zugeteilte Gruppen mit je elf Personen [7].
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- widerlegt
„Zinkoxid wird praktisch nicht aufgenommen“
Nüchtern wurde etwa die Hälfte aufgenommen, wenn auch weniger als aus Citrat und Gluconat [4]; in angereicherten Lebensmitteln gleich viel wie aus Sulfat [7][8].
- teilweise belegt
„Zinkoxid ist so gut wie jede andere Zinkform“
In Lebensmitteln ähnlich wie Sulfat [7][8][9], nüchtern aber schlechter als Citrat und Gluconat [4][5] und bei hohem Magen-pH kaum verfügbar [3].
- teilweise belegt
„Zink schützt die Augen vor Makuladegeneration“
Belegt für Menschen mit mittelschwerer Makuladegeneration und Zinkoxid plus Kupferoxid in hohen Gaben [11][12]; für Gesunde ohne Makuladegeneration nicht untersucht.
- teilweise belegt
„Glykoprotein-gebundenes Zink ist viel besser als Zinkoxid“
In einer vom Hersteller finanzierten Studie mit 16 Personen war die Fläche unter der Kurve 40 % größer [6]; unabhängige Bestätigung fehlt.
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Erst nach Auflösung in Magensäure [3]; fraktionelle Absorption nüchtern ≈ 50 %, mit großer Streuung [4]; bei hohem Magen-pH stark vermindert [3].
- Halbwertszeit
- Nicht verifiziert.
- Abbau
- Zink wird als Element nicht abgebaut; die Darmzelle reguliert Aufnahme und Abgabe über Transporter und Metallothionein [1].
- Weg ins Gehirn
- Nicht verifiziert.
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Zugleich Arzneistoff: In AMIce sind verkehrsfähige Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Zinkoxid verzeichnet (Abruf 24.10.2026) [15]; als Mineralstoffverbindung nach Anhang II der RL 2002/46/EG in Nahrungsergänzungsmitteln zulässig [2].
- EU
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG („Zinkoxid“); damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2].
- USA
- Nicht verifiziert.
Zugelassene EU-Angaben
„Zink trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei“
- Nährstoff
- Zink
- Rechtsgrundlage
- VO (EU) Nr. 432/2012[14]
- Einordnung
- rechtlich zulässig, bei Gesunden nicht untersucht; mit dieser Form nur bei bestehender Makuladegeneration geprüft, siehe Versprechen „Bremst die Makuladegeneration (AREDS-Formel)“
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Wie gut wird Zink aus Oxid in typischen Multivitamintabletten mit einer Mahlzeit aufgenommen?
- Sinkt die Aufnahme aus Oxid auch unter Protonenpumpenhemmern so stark wie unter Famotidin?
- Wäre in der AREDS-Formel eine besser lösliche Zinkform gleich wirksam?
Referenzen
- Maares M, Haase H. A guide to human zinc absorption: general overview and recent advances of in vitro intestinal models. Nutrients. 2020;12(3):762. doi:10.3390/nu12030762 · PubMed
- Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Juni 2002 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nahrungsergänzungsmittel. ABl. L 183 vom 12.7.2002, S. 51. Konsolidierte Fassung vom 26.11.2025 (CELEX 02002L0046-20251126).
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- Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. ABl. L 136 vom 25.5.2012, S. 1 (CELEX 32012R0432).
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. AMIce – Arzneimittel-Informationssystem, öffentlicher Teil [Datenbank]. Suche Stoffname „Zinkoxid“ [zitiert 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://portal.bfarm.de/amguifree/
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-24. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed (Prüfskript, online).
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG, konsolidierte Fassung CELEX 02002L0046-20251126 (Cellar, XHTML, 24.10.2026): Eintrag „Zinkoxid“.
- Im Volltext (Europe PMC): ZIP4, ZnT-1, Phytat [1]; Kupfermangel, Existenz einer EFSA-Obergrenze [13]; Oxid-Präparat mit niedrigster Bioakzessibilität [10].
- Am Abstract: 10 Personen, AUC 524/378/364/66 µg·h/dl (daraus Anteile von etwa 18 % bzw. 72 % berechnet), In-vitro-Auflösung pH-abhängig, Famotidin [3]; 15 Personen, 49,9 vs. 61,3/60,9 %, drei Personen ohne Aufnahme [4]; 12 Männer, Cmax +18,3 %, AUC +8,1 % unter Gluconat [5]; 16 Personen, iAUC +40 %, Sponsor Ashland [6]; Brot 13,8 %, Brei 6,4 %, kein Unterschied Oxid/Sulfat [7]; 42 Frauen, 10,8 vs. 10,0 % [8]; Sulfat etwas besser als Oxid [9]; 3640 Teilnehmende, 6,3 Jahre, OR 0,75 bzw. 0,71, Zinkoxid mit Kupferoxid [11]; Zink vs. Placebo OR 0,83, 3 Studien, 3790 Teilnehmende, Magen-Darm-Beschwerden, urogenitale Probleme bei Männern in AREDS [12].
- PubChem: CID 3007857, ZnO, Molmasse 81,4; Zinkanteil daraus berechnet.
- Gegenprüfung (24.10.2026): [7] Brot (n = 11) und Brei (n = 11) in getrennten Gruppen, randomisiert nur die Reihenfolge der Zinksalze; Phytateffekt als Vermutung der Autoren („presumably“). [8] Randomisierung im Abstract nicht genannt. [9] Randomisierung nicht im Abstract, aber im Registereintrag NCT01210794 („a series of six similar randomized, single-blind studies“); Abstract [9] nennt den Sulfat-Vorteil ohne Angabe des Breis.
- VO (EU) Nr. 432/2012: Wortlaut der eingetragenen Angaben in der Basisfassung (CELEX 32012R0432, Cellar, XHTML) und unverändert in der konsolidierten Fassung vom 20.08.2025 (CELEX 02012R0432-20250820, Cellar, XHTML) geprüft am 24.10.2026. Angabe zur Sehkraft [14].
- Rechtsstatus (G6) am 24.10.2026: AMIce (öffentlicher Teil, BfArM; Stoffname „Zinkoxid“, nur Wirkstoff, Humanarzneimittel, verkehrsfähig, Endmaskierung): mehr als 400 Treffer, einschließlich Kombinationen, Homöopathika, Apothekenrezepturen und Parallelimporten [15]. Fach- und Gebrauchsinformationen nicht gelesen.
Nicht verifiziert
- Rechtsstatus in den USA; welcher Anteil der AMIce-Treffer äußerlich anzuwenden ist, wurde nicht ausgewertet.
- Randomisierung der Reihenfolge in [3] (im Abstract nicht beschrieben).
- In welchem Brei (Mais oder Sorghum) [9] Sulfat und Oxid verglich und wie der Vergleich im Einzelnen randomisiert war; Volltext nicht frei verfügbar.
- Ob die Testgruppen in [8] randomisiert zugeteilt wurden.
- Art der urogenitalen Probleme in AREDS (Cochrane-Abstract nennt sie nur allgemein; AREDS-Sicherheitsbericht nicht ausgewertet).
- Ob andere AMD-Studien im Cochrane-Review [12] ebenfalls Zinkoxid verwendeten.
- Dermatologische Anwendung und Toxikologie von Zinkoxid-Nanopartikeln wurden bewusst nicht ausgewertet.
- Die Obergrenze und die AREDS-Mengen werden gemäß Leitfaden nicht als Zahl genannt.
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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