Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.

Versprechen im Check

  • Günstiges Zink im Multivitamin, genauso gut verwertbar

    uneinheitlich

    Energie & Stoffwechsel · gesund · Mensch, randomisiert

    Nur Marker (Aufnahme und Blutmarker), kein klinischer Endpunkt. Nüchtern schlechter als Citrat und Gluconat, einzelne Personen ohne messbare Aufnahme [4][5]; bei hohem Magen-pH stark vermindert (nicht randomisiert beschrieben) [3]. In angereicherten Lebensmitteln gleich wie Sulfat [7][8] oder etwas schlechter [9]. Zu Multivitamintabletten selbst keine Daten. Bereich gewählt, weil das Versprechen nur die Aufnahme betrifft.[4][5][7][8]

  • Bremst die Makuladegeneration (AREDS-Formel)

    kleiner Nutzen

    Augen · Patienten: altersbedingte Makuladegeneration mit erhöhtem Risiko · Mensch, randomisiert

    Klinischer Endpunkt: In AREDS senkte hochdosiertes Zinkoxid mit Kupferoxid das Fortschreiten nur in der Risikogruppe signifikant [11]; Cochrane: OR 0,83, moderate Vertrauenswürdigkeit, überwiegend AREDS [12]; die Zinkform der übrigen Studien im Review wurde nicht geprüft, Stufe und Ergebnis stützen sich deshalb auf AREDS. Gilt für Menschen mit bestehender Makuladegeneration, nicht für Gesunde.

Wirkweise

Evidenzkarte: Zinkoxid

Jede Linie steht für einen publizierten Befund; Linienstil und Farbe zeigen, woher er stammt. Der Filter blendet schwächere Evidenzstufen aus. Quellen: siehe Referenzen.

Zink wird im Dünndarm als Ion vor allem über den Transporter ZIP4 in die Darmzellen aufgenommen und über ZnT-1 ins Pfortaderblut abgegeben; Phytat aus Getreide und Hülsenfrüchten gilt als wichtigster Hemmstoff der Aufnahme aus der Nahrung [1]. Zinkoxid steht als „Zinkoxid“ in Anhang II Teil B der Richtlinie 2002/46/EG und ist damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2]. Es enthält rechnerisch etwa 80 % Zink (aus der Summenformel in PubChem), ist aber in Wasser unlöslich; damit Zinkionen frei werden, muss es sich im sauren Magen lösen, was in vitro bestätigt wurde [3].

Genau das macht die Aufnahme abhängig von den Bedingungen. In einer randomisierten, doppelt verblindeten Überkreuzstudie mit Isotopenmarkierung an 15 Erwachsenen wurden nüchtern im Median 49,9 % des Zinks aus Oxid aufgenommen, signifikant weniger als aus Citrat (61,3 %) oder Gluconat (60,9 %); drei Teilnehmende nahmen aus Oxid kaum oder gar kein Zink auf [4]. Bei zwölf Männern lagen nach zwei Wochen täglicher Gabe Spitzenkonzentration und Fläche unter der Plasmakurve unter Gluconat um 18,3 % bzw. 8,1 % höher als unter Oxid [5]. Bei zehn Gesunden fiel die Fläche unter der Plasmakurve von Oxid bei medikamentös angehobenem Magen-pH auf weniger als ein Fünftel des Werts bei niedrigem pH, während Acetat auch dann noch gut aufgenommen wurde [3]. In einer vom Hersteller eines anderen Zinkprodukts finanzierten Überkreuzstudie mit 16 Personen lag die Fläche unter der Kurve für glykoproteingebundenes Zink 40 % über der von Zinkoxid [6]. Anders sieht es aus, wenn Zinkoxid zur Anreicherung in Lebensmittel gemischt wird: In Weizenbrot und -brei [7] sowie in Maistortillas mit Bohnen und Milch [8] wurde Zink aus Oxid und Sulfat gleich gut aufgenommen; in einer weiteren Studie mit Getreidebrei war Sulfat etwas besser [9]. In einem Verdauungsmodell mit zehn Handelsprodukten war Zink aus dem Oxid-Präparat am schlechtesten löslich [10]. Alle diese Studien messen Aufnahme oder Blutmarker, keine klinischen Endpunkte.

Der wichtigste klinische Befund stammt aus der Augenheilkunde. In der Age-Related Eye Disease Study (AREDS) erhielten 3640 Menschen mit Zeichen einer altersbedingten Makuladegeneration hochdosiertes Zinkoxid zusammen mit Kupferoxid, Antioxidanzien, beides oder Placebo und wurden im Mittel 6,3 Jahre beobachtet. Zink allein senkte die Wahrscheinlichkeit einer fortgeschrittenen Makuladegeneration in der gesamten Studie nicht signifikant (OR 0,75; 99-%-KI 0,55–1,03), in der Gruppe mit höherem Risiko aber schon (OR 0,71; 99-%-KI 0,52–0,99) [11]. Der Cochrane-Review von 2023 bewertet den Effekt von Zink auf das Fortschreiten mit moderater Vertrauenswürdigkeit (OR 0,83; 3 Studien, 3790 Teilnehmende), vor allem gestützt auf AREDS; Magen-Darm-Beschwerden waren die häufigste Nebenwirkung, und in AREDS traten unter Zink bei Männern häufiger urogenitale Probleme auf [12]. Wie bei allen Zinkformen kann anhaltend hohe Zufuhr einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen; die EFSA hat eine tolerierbare Obergrenze für die Zinkzufuhr festgelegt [13].

Formulierungen und Herkunft: Zu Zinkoxid in Multivitamin- oder Brausetabletten wurden keine vergleichenden Humandaten gefunden; die Aufnahmestudien verwendeten Einzelpräparate [4][5] oder angereicherte Lebensmittel [7][8][9]. Die äußerliche Anwendung (Salben, Sonnenschutz) und Nanopartikel sind nicht Teil dieses Profils.

Angriffspunkte

ZielTypWirkungKennwertEvidenz
Magensäure (Auflösung zu Zinkionen)SonstigesFreisetzungbei hohem Magen-pH Aufnahme stark vermindert Mensch, nicht randomisiert[3]
ZIP4 (SLC39A4), Zinkimporter der DarmzelleTransporterBindungHauptweg der Zinkaufnahme Labor[1]
Kupferaufnahme im DarmSonstigesHemmerbei anhaltend hoher Zinkzufuhr Mensch, nicht randomisiert[13]

Wirkprofil

Welche Botenstoffsysteme die Substanz nach heutiger Datenlage beeinflusst. ↑ verstärkt, ↓ gedämpft, ≈ moduliert, ○ kein Effekt; Punkte = Evidenzstufe.

  • Dopaminkeine Daten
  • Noradrenalinkeine Daten
  • Serotoninkeine Daten
  • Acetylcholinkeine Daten
  • Glutamat · AMPAkeine Daten
  • Glutamat · NMDAkeine Daten
  • GABAkeine Daten
  • Histaminkeine Daten
  • Orexinkeine Daten
  • Adenosinkeine Daten
  • Opioidekeine Daten
  • Melatoninkeine Daten
  • Neurotrophinekeine Daten
  • Durchblutungkeine Daten
  • Stickstoffmonoxidkeine Daten
  • Energiestoffwechselkeine Daten
  • Insulin · Glukosekeine Daten
  • Entzündung · oxidativkeine Daten
  • Stressachsekeine Daten
  • Testosteron-Achsekeine Daten
  • Endocannabinoidekeine Daten
  • Autophagie · Seneszenzkeine Daten
  • Immunsystemkeine Daten
  • Lipidstoffwechselkeine Daten
  • Gerinnung · Fibrinolysekeine Daten
  • Methylierungkeine Daten

Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit

Wie viel eines Wirkstoffs im Blut oder Zielgewebe ankommt, hängt vom Weg in den Körper und von der Darreichungsform ab. Alle Aufnahmewege erklärt

  • Oral (geschluckt) · Oxid, nüchtern

    ≈ 50 % (fraktionelle Absorption, Median, Mensch)

    Randomisierte, doppelt verblindete Überkreuzstudie mit Doppelisotopenmethode an 15 Erwachsenen: weniger als Citrat und Gluconat; drei Personen nahmen kaum Zink auf [4].

    Mensch, randomisiert

  • Oral (geschluckt) · Oxid bei hohem Magen-pH

    AUC < 1/5 des Werts bei niedrigem pH

    Überkreuzstudie an zehn Gesunden mit pH-Messkapsel; Magen-pH mit Famotidin angehoben [3].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Oral (geschluckt) · Oxid in angereichertem Getreide (Überkreuzvergleiche)

    Gleiche Aufnahme wie aus Sulfat in Weizenbrot und -brei, Reihenfolge der Salze randomisiert [7]; in Getreidebrei etwas geringer als aus Sulfat, laut Registereintrag randomisiert [9].

    Mensch, randomisiert

  • Oral (geschluckt) · Oxid in angereicherten Maistortillas (Parallelgruppen)

    ≈ 11 % (fraktionelle Absorption, Testmahlzeit)

    Gleiche Aufnahme wie aus Sulfat (10,8 vs. 10,0 %) bei 42 Frauen in Testgruppen; Randomisierung im Abstract nicht genannt [8].

    Mensch, nicht randomisiert

Studien am Menschen

  • Isotopenvergleich Citrat, Gluconat, Oxid

    RCT, doppelt verblindet, Überkreuz, Doppelisotopenmethode · gesund (junge Erwachsene) · n = 15 · Einzelgaben

    Gemessen: fraktionelle Zinkabsorption

    Ergebnis: Oxid 49,9 % vs. Citrat 61,3 % und Gluconat 60,9 % (Median); drei Personen ohne nennenswerte Aufnahme aus Oxid.[4]

    Mensch, randomisiert

  • Gluconat vs. Oxid, Mehrfachgabe

    randomisiert, Überkreuz · gesund (Männer, 21–31 Jahre) · n = 12 · je 14 Tage

    Gemessen: Plasmazink (Cmax, AUC)

    Ergebnis: Unter Gluconat Cmax 18,3 % und AUC 8,1 % höher als unter Oxid.[5]

    Mensch, randomisiert

  • Magen-pH und Zinksalz

    Überkreuz, vier Phasen (Randomisierung im Abstract nicht beschrieben) · gesund (5 Männer, 5 Frauen) · n = 10 · Einzelgaben

    Gemessen: Plasmazink-AUC, Urinzink

    Ergebnis: Bei hohem pH sank die AUC unter Oxid auf etwa 18 %, unter Acetat auf etwa 72 % des Werts bei niedrigem pH; am höchsten mit Acetat bei niedrigem pH.[3]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Angereicherte Maistortillas

    Parallelgruppen, Doppelisotopenmethode · gesund (Frauen in Mexiko) · n = 42 · Testmahlzeit

    Gemessen: fraktionelle Zinkabsorption

    Ergebnis: Oxid 10,8 %, Sulfat 10,0 %; kein signifikanter Unterschied.[8]

    Mensch, nicht randomisiert

  • AREDS

    RCT, doppelt verblindet, faktoriell, multizentrisch · Patienten: altersbedingte Makuladegeneration (55–80 Jahre) · n = 3640 · im Mittel 6,3 Jahre

    Gemessen: fortgeschrittene Makuladegeneration, Sehverlust

    Ergebnis: Zink allein OR 0,75 (nicht signifikant), in der Risikogruppe OR 0,71; Antioxidanzien plus Zink OR 0,72.[11]

    Mensch, randomisiert

  • Cochrane-Review Makuladegeneration

    systematischer Review von RCTs · Patienten: altersbedingte Makuladegeneration · n = 3790 · bis etwa sechs Jahre

    Gemessen: Fortschreiten, Sehverlust, Nebenwirkungen

    Ergebnis: Zink vs. Placebo OR 0,83 für späte AMD; Magen-Darm-Beschwerden häufigste Nebenwirkung.[12]

    Mensch, randomisiert

Risiken und Warnhinweise

  • Kupfermangel bei anhaltend hoher Zufuhr

    Anhaltend hohe Zinkzufuhr kann einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen; die EFSA hat eine tolerierbare Obergrenze festgelegt [13]. In AREDS wurde Zinkoxid zusammen mit Kupferoxid gegeben [11].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Magen-Darm-Beschwerden und urogenitale Probleme bei hohen Gaben

    Im Cochrane-Review zu Makuladegeneration waren Magen-Darm-Beschwerden die häufigste Nebenwirkung; in AREDS traten unter Zink bei Männern häufiger urogenitale Probleme auf [12].

    Mensch, randomisiert

  • Unzuverlässige Aufnahme

    Drei von 15 Gesunden nahmen nüchtern kaum Zink aus Oxid auf [4]; bei hohem Magen-pH sank die Aufnahme stark [3].

    Mensch, randomisiert

Wechselwirkungen

  • Säurehemmer: Unter dem H2-Blocker Famotidin (Magen-pH über 5) sank die Aufnahme aus Oxid stark, aus Acetat deutlich weniger [3]. Protonenpumpenhemmer wurden nicht geprüft.
  • Kupfer: Anhaltend hohe Zinkzufuhr hemmt die Kupferaufnahme [13].
  • Phytat (Getreide, Hülsenfrüchte): Aus phytatreicherem Brei wurde angereichertes Zink deutlich schlechter aufgenommen als aus phytatarmem Brot, laut den Autorinnen und Autoren vermutlich wegen des Phytats; Brot und Brei aßen verschiedene, nicht randomisiert zugeteilte Gruppen mit je elf Personen [7].

Faktencheck: verbreitete Behauptungen

  • widerlegt

    „Zinkoxid wird praktisch nicht aufgenommen“

    Nüchtern wurde etwa die Hälfte aufgenommen, wenn auch weniger als aus Citrat und Gluconat [4]; in angereicherten Lebensmitteln gleich viel wie aus Sulfat [7][8].

  • teilweise belegt

    „Zinkoxid ist so gut wie jede andere Zinkform“

    In Lebensmitteln ähnlich wie Sulfat [7][8][9], nüchtern aber schlechter als Citrat und Gluconat [4][5] und bei hohem Magen-pH kaum verfügbar [3].

  • teilweise belegt

    „Zink schützt die Augen vor Makuladegeneration“

    Belegt für Menschen mit mittelschwerer Makuladegeneration und Zinkoxid plus Kupferoxid in hohen Gaben [11][12]; für Gesunde ohne Makuladegeneration nicht untersucht.

  • teilweise belegt

    „Glykoprotein-gebundenes Zink ist viel besser als Zinkoxid“

    In einer vom Hersteller finanzierten Studie mit 16 Personen war die Fläche unter der Kurve 40 % größer [6]; unabhängige Bestätigung fehlt.

Pharmakokinetik

Aufnahme
Erst nach Auflösung in Magensäure [3]; fraktionelle Absorption nüchtern ≈ 50 %, mit großer Streuung [4]; bei hohem Magen-pH stark vermindert [3].
Halbwertszeit
Nicht verifiziert.
Abbau
Zink wird als Element nicht abgebaut; die Darmzelle reguliert Aufnahme und Abgabe über Transporter und Metallothionein [1].
Weg ins Gehirn
Nicht verifiziert.

Rechtlicher Status

Deutschland
Zugleich Arzneistoff: In AMIce sind verkehrsfähige Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Zinkoxid verzeichnet (Abruf 24.10.2026) [15]; als Mineralstoffverbindung nach Anhang II der RL 2002/46/EG in Nahrungsergänzungsmitteln zulässig [2].
EU
Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG („Zinkoxid“); damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2].
USA
Nicht verifiziert.

Zugelassene EU-Angaben

EU-Claim zugelassen Eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe ist eine rechtliche Aussage über den Nährstoff, nicht über diese Form, und keine Evidenzstufe. Die Studienlage zu dieser Form steht davon getrennt beim Hauptversprechen und unter „Studien am Menschen“.

  • „Zink trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei“

    Nährstoff
    Zink
    Rechtsgrundlage
    VO (EU) Nr. 432/2012[14]
    Einordnung
    rechtlich zulässig, bei Gesunden nicht untersucht; mit dieser Form nur bei bestehender Makuladegeneration geprüft, siehe Versprechen „Bremst die Makuladegeneration (AREDS-Formel)“

Verwandte Substanzen

Offene Fragen

  • Wie gut wird Zink aus Oxid in typischen Multivitamintabletten mit einer Mahlzeit aufgenommen?
  • Sinkt die Aufnahme aus Oxid auch unter Protonenpumpenhemmern so stark wie unter Famotidin?
  • Wäre in der AREDS-Formel eine besser lösliche Zinkform gleich wirksam?

Referenzen

  1. Maares M, Haase H. A guide to human zinc absorption: general overview and recent advances of in vitro intestinal models. Nutrients. 2020;12(3):762. doi:10.3390/nu12030762 · PubMed
  2. Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Juni 2002 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nahrungsergänzungsmittel. ABl. L 183 vom 12.7.2002, S. 51. Konsolidierte Fassung vom 26.11.2025 (CELEX 02002L0046-20251126).
  3. Henderson LM, Brewer GJ, Dressman JB, Swidan SZ, DuRoss DJ, Adair CH, et al. Effect of intragastric pH on the absorption of oral zinc acetate and zinc oxide in young healthy volunteers. JPEN J Parenter Enteral Nutr. 1995;19(5):393–7. doi:10.1177/0148607195019005393 · PubMed
  4. Wegmüller R, Tay F, Zeder C, Brnić M, Hurrell RF. Zinc absorption by young adults from supplemental zinc citrate is comparable with that from zinc gluconate and higher than from zinc oxide. J Nutr. 2014;144(2):132–6. doi:10.3945/jn.113.181487 · PubMed
  5. Siepmann M, Spank S, Kluge A, Schappach A, Kirch W. The pharmacokinetics of zinc from zinc gluconate: a comparison with zinc oxide in healthy men. Int J Clin Pharmacol Ther. 2005;43(12):562–5. doi:10.5414/cpp43562 · PubMed
  6. Jäger R, Purpura M, Davis J, Keratsopoulos N, Parra ME, Secrest AH, et al. Glycoprotein matrix zinc exhibits improved absorption: a randomized crossover trial. Nutrients. 2024;16(7):1012. doi:10.3390/nu16071012 · PubMed
  7. López de Romaña D, Lönnerdal B, Brown KH. Absorption of zinc from wheat products fortified with iron and either zinc sulfate or zinc oxide. Am J Clin Nutr. 2003;78(2):279–83. doi:10.1093/ajcn/78.2.279 · PubMed
  8. Hotz C, DeHaene J, Woodhouse LR, Villalpando S, Rivera JA, King JC. Zinc absorption from zinc oxide, zinc sulfate, zinc oxide + EDTA, or sodium-zinc EDTA does not differ when added as fortificants to maize tortillas. J Nutr. 2005;135(5):1102–5. doi:10.1093/jn/135.5.1102 · PubMed
  9. Brnić M, Wegmüller R, Zeder C, Senti G, Hurrell RF. Influence of phytase, EDTA, and polyphenols on zinc absorption in adults from porridges fortified with zinc sulfate or zinc oxide. J Nutr. 2014;144(9):1467–73. doi:10.3945/jn.113.185322 · PubMed
  10. Tokarczyk J, Jaworowska A, Kowalczyk D, Kasprzak M, Jagielski P, Koch W. Influence of diet on the bioaccessibility of Zn from dietary supplements: findings from an in vitro digestion model and analytical determinations. Nutrients. 2025;18(1):94. doi:10.3390/nu18010094 · PubMed
  11. Age-Related Eye Disease Study Research Group. A randomized, placebo-controlled, clinical trial of high-dose supplementation with vitamins C and E, beta carotene, and zinc for age-related macular degeneration and vision loss: AREDS report no. 8. Arch Ophthalmol. 2001;119(10):1417–36. doi:10.1001/archopht.119.10.1417 · PubMed
  12. Evans JR, Lawrenson JG. Antioxidant vitamin and mineral supplements for slowing the progression of age-related macular degeneration. Cochrane Database Syst Rev. 2023;9(9):CD000254. doi:10.1002/14651858.CD000254.pub5 · PubMed
  13. Schoofs H, Schmit J, Rink L. Zinc toxicity: understanding the limits. Molecules. 2024;29(13):3130. doi:10.3390/molecules29133130 · PubMed
  14. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. ABl. L 136 vom 25.5.2012, S. 1 (CELEX 32012R0432).
  15. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. AMIce – Arzneimittel-Informationssystem, öffentlicher Teil [Datenbank]. Suche Stoffname „Zinkoxid“ [zitiert 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://portal.bfarm.de/amguifree/
Wie dieses Profil geprüft wurde

Stand: 2026-10-24. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.

Geprüft

  • DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed (Prüfskript, online).
  • Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG, konsolidierte Fassung CELEX 02002L0046-20251126 (Cellar, XHTML, 24.10.2026): Eintrag „Zinkoxid“.
  • Im Volltext (Europe PMC): ZIP4, ZnT-1, Phytat [1]; Kupfermangel, Existenz einer EFSA-Obergrenze [13]; Oxid-Präparat mit niedrigster Bioakzessibilität [10].
  • Am Abstract: 10 Personen, AUC 524/378/364/66 µg·h/dl (daraus Anteile von etwa 18 % bzw. 72 % berechnet), In-vitro-Auflösung pH-abhängig, Famotidin [3]; 15 Personen, 49,9 vs. 61,3/60,9 %, drei Personen ohne Aufnahme [4]; 12 Männer, Cmax +18,3 %, AUC +8,1 % unter Gluconat [5]; 16 Personen, iAUC +40 %, Sponsor Ashland [6]; Brot 13,8 %, Brei 6,4 %, kein Unterschied Oxid/Sulfat [7]; 42 Frauen, 10,8 vs. 10,0 % [8]; Sulfat etwas besser als Oxid [9]; 3640 Teilnehmende, 6,3 Jahre, OR 0,75 bzw. 0,71, Zinkoxid mit Kupferoxid [11]; Zink vs. Placebo OR 0,83, 3 Studien, 3790 Teilnehmende, Magen-Darm-Beschwerden, urogenitale Probleme bei Männern in AREDS [12].
  • PubChem: CID 3007857, ZnO, Molmasse 81,4; Zinkanteil daraus berechnet.
  • Gegenprüfung (24.10.2026): [7] Brot (n = 11) und Brei (n = 11) in getrennten Gruppen, randomisiert nur die Reihenfolge der Zinksalze; Phytateffekt als Vermutung der Autoren („presumably“). [8] Randomisierung im Abstract nicht genannt. [9] Randomisierung nicht im Abstract, aber im Registereintrag NCT01210794 („a series of six similar randomized, single-blind studies“); Abstract [9] nennt den Sulfat-Vorteil ohne Angabe des Breis.
  • VO (EU) Nr. 432/2012: Wortlaut der eingetragenen Angaben in der Basisfassung (CELEX 32012R0432, Cellar, XHTML) und unverändert in der konsolidierten Fassung vom 20.08.2025 (CELEX 02012R0432-20250820, Cellar, XHTML) geprüft am 24.10.2026. Angabe zur Sehkraft [14].
  • Rechtsstatus (G6) am 24.10.2026: AMIce (öffentlicher Teil, BfArM; Stoffname „Zinkoxid“, nur Wirkstoff, Humanarzneimittel, verkehrsfähig, Endmaskierung): mehr als 400 Treffer, einschließlich Kombinationen, Homöopathika, Apothekenrezepturen und Parallelimporten [15]. Fach- und Gebrauchsinformationen nicht gelesen.

Nicht verifiziert

  • Rechtsstatus in den USA; welcher Anteil der AMIce-Treffer äußerlich anzuwenden ist, wurde nicht ausgewertet.
  • Randomisierung der Reihenfolge in [3] (im Abstract nicht beschrieben).
  • In welchem Brei (Mais oder Sorghum) [9] Sulfat und Oxid verglich und wie der Vergleich im Einzelnen randomisiert war; Volltext nicht frei verfügbar.
  • Ob die Testgruppen in [8] randomisiert zugeteilt wurden.
  • Art der urogenitalen Probleme in AREDS (Cochrane-Abstract nennt sie nur allgemein; AREDS-Sicherheitsbericht nicht ausgewertet).
  • Ob andere AMD-Studien im Cochrane-Review [12] ebenfalls Zinkoxid verwendeten.
  • Dermatologische Anwendung und Toxikologie von Zinkoxid-Nanopartikeln wurden bewusst nicht ausgewertet.
  • Die Obergrenze und die AREDS-Mengen werden gemäß Leitfaden nicht als Zahl genannt.

Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

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