Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Bewährtes Zink gegen Durchfall bei Kindern
kleiner NutzenKlinischer Endpunkt, Sulfat-Untergruppe des Cochrane-Reviews (11 RCTs, 1671 Kinder): Durchfall im Mittel 13,2 Stunden kürzer [11]. Über alle Zinkformen (zählt nicht für die Stufe) bei Kindern über sechs Monaten etwa einen halben Tag kürzer, bei jüngeren Säuglingen und gut ernährten Kindern kein belegter Nutzen, mehr Erbrechen [11]. Niedrigere Zinksulfat-Gaben waren in einer großen RCT nicht unterlegen und verursachten weniger Erbrechen [12]; ein von der WHO beauftragter Review (Zinkformen nicht geprüft) kam zum selben Schluss [13].
Beugt Zinkmangel-Folgen bei Kindern vor
nicht untersuchtKeine formspezifische Auswertung gefunden: Der Cochrane-Review mit 96 RCTs nennt Zinksulfat-Sirup als häufigste Form, trennt die Ergebnisse im Abstract aber nicht nach Zinkverbindung (Volltext nicht frei verfügbar) und zählt deshalb nach der Familienregel nicht für die Stufe. Über alle Formen: Sterblichkeit unverändert (RR 0,93), Durchfall etwas seltener (RR 0,91), Längenwachstum minimal stärker (SMD 0,12), Atemwegsinfekte unverändert, mehr Erbrechen [14].
Fördert die Wundheilung
kein NutzenCochrane-Review mit sechs kleinen RCTs (183 Personen); gepoolt aus vier Placebo-Studien bei venösen Ulzera kein signifikanter Heilungsvorteil durch Zinksulfat (RR 1,22; KI 0,88–1,68) [15]. Für arterielle Ulzera nur eine einzelne Studie.
Wirkweise
Evidenzkarte: Zinksulfat
Zink wird im Dünndarm als Ion vor allem über den Transporter ZIP4 in die Darmzellen aufgenommen und über ZnT-1 ins Pfortaderblut abgegeben; Phytat aus Getreide und Hülsenfrüchten gilt als wichtigster Hemmstoff der Aufnahme aus der Nahrung [1]. Zinksulfat steht als „Zinksulfat“ in Anhang II Teil B der Richtlinie 2002/46/EG und ist damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2]. Es gehört mit Gluconat und Acetat zu den wasserlöslichen Zinksalzen, die als Tablette oder Sirup gegen Zinkmangel und zur Behandlung von Durchfall bei Kindern eingesetzt werden [3]. Rechnerisch enthält das wasserfreie Salz etwa 40 % Zink, das Heptahydrat etwa 23 % (aus den Summenformeln in PubChem).
In wässriger Lösung nüchtern gegeben, stieg die aufgenommene Menge in einer Isotopenstudie mit acht Erwachsenen nur sättigbar mit der Gabe; oberhalb mittlerer Einzelgaben kam kaum noch Zink hinzu [4]. Gegenüber organischen Formen schnitt Sulfat in kleinen Studien schlechter ab: Gluconat erreichte bei denselben zehn Personen höhere Spitzenwerte [5], mit Milch wurde aus Gluconat und noch mehr aus Aspartat mehr Zink aufgenommen als aus Sulfat (acht Personen, randomisierte Überkreuzstudie) [6], und Zink-Histidin hob das Serumzink bei zehn Männern um ein Viertel stärker [7]. In angereicherten Lebensmitteln war Sulfat dagegen gleich gut wie Oxid [8] oder etwas besser [9]. Ein Zink-Aminosäure-Chelat unklarer Form senkte Atemwegsinfekte in Kitas nicht stärker als Sulfat; ein Mitautor ist bei der Firma PREMEX (Medellín) angegeben [10]. Diese Vergleiche messen Aufnahme oder Blutmarker; klinische Kopf-an-Kopf-Vergleiche gibt es kaum.
Die klinische Datenlage zu Sulfat ist die größte aller Zinkformen. Im Cochrane-Review zur Behandlung von Durchfall bei Kindern (33 RCTs, 10 841 Kinder, überwiegend in Asien) verwendete etwa die Hälfte der Studien Zinksulfat. Bei Kindern über sechs Monaten verkürzte Zink die Durchfalldauer im Mittel um etwa einen halben Tag, bei Unterernährten um etwa einen Tag; bei jüngeren Säuglingen zeigte sich kein Effekt, und Erbrechen war häufiger. In der Untergruppe mit Sulfat (11 Studien, 1671 Kinder) betrug die Verkürzung im Mittel 13,2 Stunden [11]. In einer großen RCT mit 4500 Kindern in Indien und Tansania waren deutlich niedrigere Zinksulfat-Gaben als die WHO-Standardmenge nicht unterlegen und verursachten seltener Erbrechen (13,7 bzw. 15,6 % gegenüber 19,3 %) [12]; ein von der WHO beauftragter Review kam zum selben Schluss [13]. Zur Vorbeugung bei Kindern von sechs Monaten bis zwölf Jahren, meist mit Zinksulfat-Sirup, fand ein Cochrane-Review mit 96 RCTs keinen Effekt auf die Sterblichkeit, aber etwas seltener Durchfall (RR 0,91) und ein minimal stärkeres Längenwachstum, bei häufigerem Erbrechen [14]. Für Beingeschwüre fand ein Cochrane-Review mit sechs kleinen Studien keinen Heilungsvorteil durch Zinksulfat; gepoolt wurden vier Placebo-Studien bei venösen Ulzera [15].
An Risiken sind Magen-Darm-Beschwerden am besten belegt. Bei 53 Kindern mit Morbus Wilson unter Zinksulfat hatten 40 % Magen-Darm-Nebenwirkungen; bei sieben mit starken Bauchschmerzen zeigte die Spiegelung Geschwüre oder Erosionen [16]. Wie bei allen Zinkformen kann anhaltend hohe Zufuhr einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen; die EFSA hat eine tolerierbare Obergrenze für die Zinkzufuhr festgelegt [17].
Formulierungen und Herkunft: Zinksulfat wird als Tablette, Brausetablette und als Sirup für Kinder angeboten; die Präventionsstudien verwendeten meist Sirup [14]. Vergleichende Humandaten zwischen diesen Darreichungsformen wurden nicht gefunden.
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| ZIP4 (SLC39A4), Zinkimporter der Darmzelle | Transporter | Bindung | sättigbare Aufnahme | Mensch, nicht randomisiert[1][4] |
| ZnT-1 (SLC30A1), basolateraler Zinkexporter | Transporter | Bindung | Abgabe ins Pfortaderblut | Labor[1] |
| Kupferaufnahme im Darm | Sonstiges | Hemmer | bei anhaltend hoher Zinkzufuhr | Mensch, nicht randomisiert[17] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- Energiestoffwechsel
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativ
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Sulfat in wässriger Lösung, nüchtern
sättigbarIsotopenstudie mit acht Erwachsenen: Mit steigender Einzelgabe nahm die absorbierte Menge immer weniger zu [4].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Sulfat mit Milch
Randomisierte Überkreuzstudie mit acht Personen: geringere fraktionelle Absorption als aus Gluconat und Aspartat [6].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Sulfat in angereichertem Getreide
Gleich wie Oxid in Weizenprodukten (Reihenfolge randomisiert) [8], etwas besser als Oxid in Getreidebrei (laut Registereintrag randomisiert) [9].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Sirup (Kinder)
Häufigste Darreichung in Präventionsstudien bei Kindern [14].
Mensch, randomisiert
Studien am Menschen
Aufnahme in Abhängigkeit von der Gabe
Gemessen: absorbierte Zinkmenge
Ergebnis: Sättigbare Aufnahme; oberhalb mittlerer Gaben kaum Zunahme.[4]
Mensch, randomisiert
Sulfat, Gluconat, Aspartat mit Milch
Gemessen: fraktionelle Zinkabsorption (Isotopenverhältnis im Urin)
Ergebnis: Aspartat > Gluconat > Sulfat.[6]
Mensch, randomisiert
Zink-Histidin vs. Sulfat
Gemessen: Serumzink, Urinzink
Ergebnis: Serumzink unter Histidin 25 % stärker gestiegen; Urinausscheidung gleich.[7]
Mensch, nicht randomisiert
Cochrane-Review Durchfall bei Kindern
Gemessen: Durchfalldauer, Schwere, Erbrechen
Ergebnis: Über sechs Monate −11,5 Stunden; Sulfat-Untergruppe −13,2 Stunden; Erbrechen RR 1,57.[11]
Mensch, randomisiert
Niedrigere Zinksulfat-Gaben (ZTDT)
Gemessen: Durchfall > 5 Tage, Stuhlzahl, Erbrechen
Ergebnis: Niedrigere Gaben nicht unterlegen; Erbrechen 13,7 bzw. 15,6 vs. 19,3 %.[12]
Mensch, randomisiert
Cochrane-Review Vorbeugung bei Kindern
Gemessen: Sterblichkeit, Durchfall, Atemwegsinfekte, Wachstum
Ergebnis: Sterblichkeit RR 0,93 (kein Unterschied), Durchfall RR 0,91, Größe SMD 0,12, Erbrechen RR 1,29.[14]
Mensch, randomisiert
Cochrane-Review Beingeschwüre
Gemessen: vollständige Abheilung
Ergebnis: Gepoolt aus vier Placebo-Studien bei venösen Ulzera RR 1,22 (KI 0,88–1,68), kein signifikanter Unterschied.[15]
Mensch, randomisiert
Kinder mit Morbus Wilson
Gemessen: Nebenwirkungen
Ergebnis: 40 % Magen-Darm-Nebenwirkungen; Geschwüre oder Erosionen bei 7 gespiegelten Kindern.[16]
Mensch, nicht randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Erbrechen
In der Behandlung und Vorbeugung bei Kindern war Erbrechen unter Zink häufiger (RR 1,57 bzw. 1,29) [11][14]; niedrigere Gaben verursachten weniger Erbrechen [12][13].
Mensch, randomisiert
Magen-Darm-Beschwerden bis zu Geschwüren
Bei 53 Kindern mit Morbus Wilson unter Zinksulfat traten bei 40 % Magen-Darm-Nebenwirkungen auf; bei sieben mit starken Bauchschmerzen fanden sich Geschwüre oder Erosionen, vier mussten die Therapie wechseln [16].
Mensch, nicht randomisiert
Kupfermangel bei anhaltend hoher Zufuhr
Anhaltend hohe Zinkzufuhr kann einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen; die EFSA hat eine tolerierbare Obergrenze festgelegt [17].
Mensch, nicht randomisiert
Wechselwirkungen
- Eisen: Im Cochrane-Review zur Vorbeugung schwächte gleichzeitige Eisengabe den Nutzen von Zink in mehreren Untergruppenanalysen ab [14].
- Kupfer: Anhaltend hohe Zinkzufuhr hemmt die Kupferaufnahme [17].
- Phytat (Getreide, Hülsenfrüchte): Phytat ist der wichtigste Hemmstoff der Zinkaufnahme aus der Nahrung [1]; Enzymbehandlung mit Phytase steigerte die Aufnahme aus angereichertem Brei deutlich [9].
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- belegt
„Zinksulfat ist die am besten untersuchte Zinkform“
Die meisten Studien in den Cochrane-Reviews zu Durchfall und Vorbeugung bei Kindern verwendeten Sulfat [11][14].
- widerlegt
„Zink hilft bei Durchfall bei jedem Kind“
Bei Säuglingen unter sechs Monaten zeigte sich kein Effekt; für gut ernährte Kinder und Regionen mit geringem Mangelrisiko ist der Nutzen nicht belegt [11].
- teilweise belegt
„Organische Zinkformen werden besser aufgenommen als Sulfat“
In kleinen Studien besser aus Gluconat, Aspartat und Histidin [5][6][7]; ein klinischer Vorteil gegenüber Sulfat wurde nicht gezeigt [10].
- widerlegt
„Mehr Zink wirkt bei Durchfall besser“
Niedrigere Gaben waren nicht unterlegen und verursachten weniger Erbrechen [12][13].
- nicht belegt
„Zinksulfat beschleunigt die Heilung von Beingeschwüren“
Kein signifikanter Unterschied zu Placebo in den vier gepoolten Studien bei venösen Ulzera; insgesamt sechs kleine RCTs mit unklarem Verzerrungsrisiko [15].
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Im Dünndarm über ZIP4 [1]; nüchtern aus wässriger Lösung sättigbar [4]; mit Milch weniger als aus Gluconat und Aspartat [6].
- Halbwertszeit
- Nicht verifiziert.
- Abbau
- Zink wird als Element nicht abgebaut; die Darmzelle reguliert Aufnahme und Abgabe über Transporter und Metallothionein [1].
- Weg ins Gehirn
- Nicht verifiziert.
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Zugleich Arzneistoff: In AMIce sind verkehrsfähige Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Zinksulfat verzeichnet (Abruf 24.10.2026) [19]; als Mineralstoffverbindung nach Anhang II der RL 2002/46/EG in Nahrungsergänzungsmitteln zulässig [2].
- EU
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG („Zinksulfat“); damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2].
- USA
- Nicht verifiziert.
- Andere Länder
- WHO und UNICEF empfehlen Zink zur Behandlung von akutem Durchfall bei Kindern; die meisten Studien dazu verwendeten Zinksulfat [11].
Zugelassene EU-Angaben
„Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“
- Nährstoff
- Zink
- Rechtsgrundlage
- VO (EU) Nr. 432/2012[18]
- Einordnung
- rechtlich zulässig, bei Gesunden nicht formspezifisch untersucht (Präventionsstudien bei Kindern nicht nach Zinkform getrennt, siehe Versprechen)
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Sind organische Zinkformen in der Durchfallbehandlung klinisch gleichwertig oder besser verträglich als Sulfat?
- Welche Darreichung (Sirup, dispergierbare Tablette) liefert bei Kindern die verlässlichste Aufnahme?
- Welchen Nutzen hat Zinksulfat bei Kindern in Ländern mit niedrigem Mangelrisiko?
Referenzen
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- Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. ABl. L 136 vom 25.5.2012, S. 1 (CELEX 32012R0432).
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. AMIce – Arzneimittel-Informationssystem, öffentlicher Teil [Datenbank]. Suche Stoffname „Zinksulfat“ [zitiert 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://portal.bfarm.de/amguifree/
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-24. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed (Prüfskript, online).
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG, konsolidierte Fassung CELEX 02002L0046-20251126 (Cellar, XHTML, 24.10.2026): Eintrag „Zinksulfat“.
- Im Volltext (Europe PMC): ZIP4, ZnT-1, Phytat [1]; Kupfermangel, Existenz einer EFSA-Obergrenze [17]; Cochrane-Durchfall: 8 Studien Acetat, 5 Gluconat, 3 ohne Angabe, alle übrigen Sulfat; Untergruppe Sulfat 11 Studien, 1671 Kinder, MD −13,21 Stunden (KI −24,16 bis −2,27) [11].
- Am Abstract: wasserlösliche Salze, Tablette oder Sirup, Durchfall [3]; acht Personen, sättigbares Modell [4]; zehn Personen, höhere Cmax und AUC unter Gluconat als zuvor unter Sulfat [5]; acht Personen, Aspartat > Gluconat > Sulfat [6]; zehn Männer, Serumzink +25 % unter Histidin [7]; kein Unterschied Oxid/Sulfat [8]; Sulfat etwas besser als Oxid, Phytase steigert Aufnahme [9]; 301 Kinder, RR 0,90 Chelat vs. Sulfat [10]; 33 RCTs, 10 841 Kinder, −11,46 Stunden, −26,39 Stunden bei Unterernährung, kein Effekt unter sechs Monaten, Erbrechen RR 1,57 [11]; 4500 Kinder, Erbrechen 19,3/15,6/13,7 % [12]; WHO-Auftrag, weniger Erbrechen bei niedrigerer Gabe [13]; 96 RCTs, 219 584 Teilnehmende, meist Zinksulfat-Sirup, RR 0,93/0,91, SMD 0,12, Erbrechen RR 1,29, Eisen schwächt Effekt [14]; 6 RCTs, 183 Personen, RR 1,22 gepoolt aus vier Placebo-Studien bei venösen Ulzera [15]; 53 Kinder, 40 %, 7 Spiegelungen, 4 Therapiewechsel [16].
- PubChem: CID 24424 (wasserfrei, Molmasse 161,4), CID 62640 (Heptahydrat, 287,6); Zinkanteile daraus berechnet.
- Gegenprüfung (24.10.2026): [8] Reihenfolge der Zinksalze randomisiert, Brot und Brei in getrennten Gruppen; [9] Randomisierung nicht im Abstract, aber im Registereintrag NCT01210794 („a series of six similar randomized, single-blind studies“); Abstract [9] nennt den Sulfat-Vorteil ohne Angabe des Breis. [10]: Mitautor bei „Centro de Investigación y Medición, PREMEX, Medellín“.
- VO (EU) Nr. 432/2012: Wortlaut der eingetragenen Angaben in der Basisfassung (CELEX 32012R0432, Cellar, XHTML) und unverändert in der konsolidierten Fassung vom 20.08.2025 (CELEX 02012R0432-20250820, Cellar, XHTML) geprüft am 24.10.2026. Angabe zum Immunsystem [18].
- Wilkinson 2014 [15], Abstract (PubMed, 24.10.2026): Einschluss nur von RCTs mit oralem Zinksulfat.
- Rechtsstatus (G6) am 24.10.2026: AMIce (öffentlicher Teil, BfArM; Stoffname „Zinksulfat“, nur Wirkstoff, Humanarzneimittel, verkehrsfähig, Endmaskierung): 43 Treffer, einschließlich Kombinationen, Homöopathika, Apothekenrezepturen und Parallelimporten [19]. Fach- und Gebrauchsinformationen nicht gelesen.
Nicht verifiziert
- Rechtsstatus in den USA.
- Die WHO-Empfehlung selbst (Leitlinie nicht eingesehen; zitiert nach dem Cochrane-Review [11]).
- Randomisierung in [7] (im Abstract nicht beschrieben).
- In welchem Brei (Mais oder Sorghum) [9] Sulfat und Oxid verglich und wie der Vergleich im Einzelnen randomisiert war; Volltext nicht frei verfügbar.
- Ob PREMEX (Mitautor in [10]) das Chelat lieferte oder herstellt.
- Welche Salze die Studien des Wachstums- und Präventionsreviews [14] im Einzelnen verwendeten (nur „meist Zinksulfat-Sirup“ laut Abstract).
- Die Obergrenze und die Studienmengen werden gemäß Leitfaden nicht als Zahlen genannt.
- Ob der Präventionsreview [14] eine Untergruppenanalyse nach Zinkverbindung enthält: Volltext PMC10061962 über Europe PMC nicht abrufbar (24.10.2026). Falls es eine Sulfat-Untergruppe gibt, kann das zweite Versprechen neu eingestuft werden.
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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