Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Verjüngt das Immunsystem im Alter
nicht untersuchtKlinische Endpunkte der Immunalterung sind mit Everolimus allein nicht untersucht: Die einzige RCT mit Everolimus allein maß nur Antikörpertiter und Zellmarker [5]; dieser Markerbefund steht im zweiten Versprechen. Weniger Infekte zeigte laut Abstract nur die Kombination mit BEZ235, die nach der Kombinationsregel nicht zählt [6]. Nach der Markerregel deshalb Stufe 0. Nur Abstract geprüft.
Verbessert die Impfantwort älterer Menschen (nur Marker)
Einzelbefund, unbestätigtNur Marker. Eine RCT mit Everolimus allein: etwa 20 % bessere Antwort auf die Grippeimpfung und weniger PD-1-positive T-Zellen; die Autorinnen und Autoren gaben überwiegend Novartis als Affiliation an, eine Finanzierungsangabe steht nicht im PubMed-Datensatz [5]. Eine unabhängige Bestätigung mit Everolimus allein wurde nicht gefunden. Die bessere Impfantwort in der Folgestudie zeigte laut Abstract die Kombination mit BEZ235, die nach der Kombinationsregel nicht zählt [6]. Nur Abstract geprüft.
Schützt ältere Menschen vor Infekten
nicht untersuchtWeniger Infekte berichtet das Abstract nur für die Kombination aus Everolimus und BEZ235 (RTB101), die nicht für Everolimus allein zählt [6]. Für Everolimus allein ist im Abstract kein Infektbefund berichtet; die Nachfolgestudien prüften RTB101 allein bzw. mit Everolimus und blieben in Phase 3 ohne Senkung symptomatischer Atemwegserkrankungen [7]. Nach der Wirkstoff- und Kombinationsregel deshalb Stufe 0. Nur Abstract geprüft.
Verlängert das Leben wie Rapamycin
nicht untersuchtDie Lebensverlängerung bei Mäusen ist nur für Sirolimus gezeigt und zählt nicht für Everolimus [3]. Mit Everolimus selbst gibt es nur einen Tierbefund beim Fadenwurm, in dem die Lebensdauer nicht signifikant stieg (+6,8 %, p = 0,075), anders als mit Rapamycin und Temsirolimus [4]. Beim Menschen ist die Lebensdauer nicht untersucht. Studie [3] nur Abstract geprüft.
Senkt die Anfallshäufigkeit bei tuberöser Sklerose
Nutzen belegtZugelassene Zusatzbehandlung (Votubia, Tabletten zur Herstellung einer Suspension) [11]. EXIST-3, doppelblinde Phase-3-RCT mit 366 Patientinnen und Patienten zwischen 2 und 65 Jahren: Ansprechrate (mindestens 50 % weniger Anfälle) 15,1 % unter Placebo, 28,2 % bzw. 40,0 % unter niedriger bzw. hoher Wirkstoffexposition; schwerwiegende unerwünschte Ereignisse 3 % gegenüber 14 %. Finanziert von Novartis [12]. Nur Abstract geprüft.
vom Hersteller finanziert: Alle Studien, auf denen das Ergebnis beruht, wurden laut ihrer Finanzierungs- oder Interessenangabe vom Hersteller des Produkts oder Wirkstoffs ganz oder teilweise bezahlt oder haben Beschäftigte des Herstellers unter den Autorinnen und Autoren. Herstellerfinanzierte Studien fallen im Mittel günstiger für das Produkt aus.
Wirkweise
Evidenzkarte: Everolimus
Everolimus (RAD001, früher SDZ RAD) ist 40-O-(2-Hydroxyethyl)-Rapamycin, ein Derivat von Sirolimus mit einer zusätzlichen Hydroxyethylgruppe. In Zellkultur hemmte es die Proliferation von Lymphozyten, glatten Gefäßmuskelzellen und T-Zell-Klonen im subnanomolaren Bereich, etwa zwei- bis dreimal schwächer als Rapamycin; oral gegeben war es in Transplantationsmodellen der Ratte mindestens so wirksam wie Rapamycin. Die Arbeit stammt von Novartis [1]. Laut Fachinformation bindet Everolimus in der Zelle an FKBP12; der Komplex hemmt mTORC1 und senkt die Aktivität von S6K1 und 4E-BP1, die Proteinsynthese, Zellzyklus, Angiogenese und Glykolyse steuern [2].
Die Lebensverlängerung durch mTOR-Hemmung bei Mäusen ist für Sirolimus gezeigt (Interventions Testing Program, Stufe 2) [3]; dieser Befund gilt nicht für Everolimus. Eine Studie zur Lebensdauer von Säugetieren mit Everolimus wurde nicht gefunden. Beim Fadenwurm C. elegans verlängerten Rapamycin und Temsirolimus die Lebensdauer, Everolimus dagegen nicht signifikant (+6,8 %, p = 0,075 in den zusammengefassten Versuchen) [4]. Die Lebensdauer von Menschen wurde mit Everolimus nicht untersucht.
Der Ruf als Mittel gegen Immunalterung stammt aus einer randomisierten, placebokontrollierten Studie an älteren Freiwilligen: Everolimus verbesserte die Antwort auf eine Grippeimpfung um etwa 20 % bei relativ gut vertragenen Dosen und senkte den Anteil PD-1-positiver CD4- und CD8-T-Zellen [5]. Gemessen wurden Antikörpertiter und Zellmarker, keine Infekte; die Autorinnen und Autoren gaben überwiegend Novartis als Affiliation an, eine Finanzierungsangabe enthält der PubMed-Datensatz nicht [5]. In der Phase-2a-Folgestudie mit 264 Älteren war nur die Kombination aus niedrig dosiertem Everolimus und dem katalytischen mTOR-Hemmer BEZ235 (später RTB101) laut Abstract mit weniger berichteten Infekten im Folgejahr verbunden (p = 0,001), dazu mehr antivirale Genexpression und eine bessere Impfantwort; auch hier gaben die Autorinnen und Autoren überwiegend Novartis als Affiliation an, und die Kontaktadresse der Erstautorin lautet auf resTORbio [6]. Diese Kombination zählt nach der Kombinationsregel nicht für Everolimus allein. In den späteren Phase-2b- und Phase-3-Studien mit RTB101 verfehlte der Arm mit RTB101 plus Everolimus die erste vorab festgelegte Analyse, und RTB101 allein senkte in Phase 3 mit 1024 Älteren symptomatische Atemwegserkrankungen nicht; die Studien wurden vom Hersteller resTORbio finanziert, sechs Autorinnen und Autoren waren dort angestellt und beteiligt [7]. Ein systematisches Review über 19 Studien mit Sirolimus und seinen Derivaten fand Verbesserungen einzelner Immun-, Herz-Kreislauf- und Hautparameter, aber keine Effekte auf endokrine, muskuläre oder neurologische Parameter; bei Menschen mit altersbedingten Erkrankungen traten mehr Infekte und höhere Blutfette auf [8]. Das Review trennt die Wirkstoffe in der Zusammenfassung nicht.
In Deutschland ist Everolimus verschreibungspflichtig [9]. In der EU ist es zentral als Afinitor für onkologische Anwendungsgebiete und als Votubia bei tuberöser Sklerose zugelassen [10]; Votubia-Tabletten zur Herstellung einer Suspension sind zusätzlich zur Zusatzbehandlung therapierefraktärer fokaler Anfälle bei tuberöser Sklerose zugelassen [11]. In der zugehörigen, von Novartis finanzierten Phase-3-Studie EXIST-3 mit 366 Patientinnen und Patienten zwischen 2 und 65 Jahren halbierte sich die Anfallshäufigkeit bei 15,1 % unter Placebo, 28,2 % unter niedriger und 40,0 % unter hoher Wirkstoffexposition; schwerwiegende unerwünschte Ereignisse waren unter Everolimus häufiger [12]. Die onkologischen Anwendungen stehen hier nur als Zulassungsgrundlage. Die Fachinformation nennt als Klasseneffekt der Rapamycin-Derivate nicht-infektiöse Pneumonitis und gestörte Wundheilung, dazu Infektionen bis hin zu tödlichen Verläufen, Stomatitis als häufigste Nebenwirkung, Nierenversagen, steigende Blutzucker- und Blutfettwerte, Blutbildveränderungen und zahlreiche Wechselwirkungen über CYP3A4 und P-Glykoprotein [2].
Synaptik dient ausschließlich der biochemischen und pharmakologischen Aufklärung und ist keine medizinische Beratung oder Einnahmeempfehlung.
Nährstoffe da: mTORC1 an · AMPK niedrig · Autophagie auf Grundniveau · seneszente Zellen leben
- AMPK
- niedrigviel ATP
- mTORC1
- anAminosäuren da
- Autophagie
- GrundniveaumTORC1 bremst
- Seneszente Zellen
- leben, SASPÜberlebensnetz aktiv
FKBP12–Sirolimus an der FRB-Domäne · mTORC1 gehemmt · AMPK und Autophagie: nicht gemessen
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- gehemmtZellkultur · Maus
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
FKBP12–Everolimus an der FRB-Domäne · mTORC1 gehemmt · in vitro schwächer als Sirolimus
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- gehemmtFachinfo · in vitro
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Komplex I gedämpft · AMPK an · über AMP? umstritten · Glukoseabgabe der Leber sinkt
- AMPK
- anRattenleberzellen · RCT
- mTORC1
- Anstieg tendenziell ↓RCT, Muskel nach Training
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Komplex I gedämpft · AMPK an (Zellkultur) · AMP-Anstieg nicht gezeigt
- AMPK
- anZellkultur
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Komplex I gedämpft · AMP steigt · AMPK an (Zellkultur, Mausleber)
- AMPK
- anZellkultur · Mausleber
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
AMPK im Muskel: in einer RCT an, in einer anderen unverändert · Ergebnis uneinheitlich
- AMPK
- uneinheitlich2 RCTs, gegensätzlich
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Folatzyklus und Purin-Neusynthese gehemmt · AMPK an (Maus, Zellen) · Komplex I: nicht gemessen
- AMPK
- anMaus · Zellkultur
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Autophagie und Mitophagie häufiger (Mäuseherz) · AMPK und mTORC1: nicht gemessen
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- häufigerMäuseherz
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Mitophagie häufiger (Wurm, Nager) · AMPK und mTORC1: nicht gemessen
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- Mitophagie ↑Wurm · Nager
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Präadipozyte stirbt (Zellkultur) · Endothelzelle bleibt · p16 im Herz ↓ (Maus)
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- Präadipozyten sterbenZellkultur; Maus: p16 ↓
Endothelzelle stirbt (Zellkultur) · Präadipozyte bleibt · Seneszenzmarker ↓ (Maus)
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- Endothelzellen sterbenZellkultur; Maus: Marker ↓
Endothelzelle stirbt (v. a., Zellkultur) · Präadipozyte bleibt weitgehend
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- v. a. EndothelZellkultur
ATP AMP Aminosäuren SASP mTORC1-Hemmer AMPK-Aktivatoren Autophagie Senolytika Teilchen illustrativ
Normalzustand
Everolimus
Links der Normalzustand, rechts derselbe Schnitt mit dem gewählten Wirkstoff. Teilchenflüsse und Schalterstellungen sind Ausgaben dieser Abbildung, keine Messungen: Sie zeigen nur die Richtung eines Befunds, nicht sein Ausmaß, und Befunde aus Zellkultur, Tier und Mensch stehen nebeneinander.
Everolimus ist ein Sirolimus-Derivat mit einer zusätzlichen Hydroxyethylgruppe und hemmt mTORC1 auf demselben Weg über FKBP12 [1, 11]. In Zellkultur hemmte es die Teilung von Lymphozyten und anderen Zellen etwa zwei- bis dreimal schwächer als Rapamycin; die Arbeit stammt vom Hersteller Novartis [11]. Die Lebensverlängerung bei Mäusen ist nur für Sirolimus gezeigt; beim Fadenwurm verlängerte Everolimus die Lebensdauer nicht signifikant (+6,8 %, p = 0,075) [12]. Bei älteren Freiwilligen verbesserte es in einer placebokontrollierten Studie die Antwort auf eine Grippeimpfung um etwa 20 %; gemessen wurden Antikörpertiter, keine Infekte [13].
Einen beschrifteten Teil antippen oder fokussieren, um eine kurze Erklärung zu sehen.
Ebenfalls an diesem Wirkort, nicht gezeichnet
- AICAR: nicht gezeichnet
- Calcium-Alpha-Ketoglutarat: Daten widersprüchlich: TOR-abhängige Lebensverlängerung nur beim Wurm, bei Mäusen keine mTORC1-Hemmung
- Epitalon: Angriffspunkt Telomerase (hTERT), in dieser Abbildung nicht gezeichnet
- Noopept: Angriffspunkt HIF/PHD2, ein anderer Wirkort
- Pentadecansäure (C15:0): nur Herstellerangaben
- Pinealon: Befund an Caspase-3 und p53, in dieser Abbildung nicht gezeichnet
- Sulforaphan: Befund an der Glukoneogenese (Zellen, Tiere; beim Menschen nur Blutzucker in einer Untergruppe), im Profil kein Angriffspunkt an AMPK oder mTOR
- Tauroursodesoxycholsäure (TUDCA): wirkt als Chaperon am endoplasmatischen Retikulum, ein anderer Wirkort
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| FKBP12 (Immunophilin) | Sonstiges | Bindung | Komplexbildung als Voraussetzung der mTORC1-Hemmung (Fachinformation) | Labor[2] |
| mTORC1 (S6K1, 4E-BP1) | Enzym | Hemmer | allosterisch als FKBP12-Everolimus-Komplex; in vitro etwa zwei- bis dreimal schwächer als Rapamycin | Labor[1][2] |
| T-Zell- und Lymphozytenproliferation | Signalweg | Hemmer | Hemmung im subnanomolaren Bereich (in vitro); Abstoßungsschutz in Transplantationsmodellen der Ratte | Tierversuch[1] |
| PD-1 auf CD4- und CD8-T-Zellen | Rezeptor | Expression ↓ | Anteil PD-1-positiver T-Zellen bei Älteren gesenkt (RCT, Marker) | Mensch, randomisiert[5] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- Energiestoffwechsel
- Insulin · GlukoseHyperglykämie und Diabetes mellitus als Nebenwirkungen in den Zulassungsstudien (Fachinformation)[2]
- Entzündung · oxidativ
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · SeneszenzHemmt mTORC1 (Fachinformation, Zellkultur); Lebensdauer beim Fadenwurm nicht signifikant verlängert; Autophagie- oder Seneszenzmarker beim Menschen in den geprüften Studien nicht erhoben[2][4]
- ImmunsystemImmunsuppressiv mit erhöhtem Infektrisiko (Fachinformation); bei gesunden Älteren bessere Impfantwort und weniger PD-1-positive T-Zellen (eine RCT, Marker)[2][5]
- LipidstoffwechselHypercholesterinämie und Hypertriglyceridämie als Nebenwirkungen (Fachinformation); höhere Blutfette bei Kranken im systematischen Review zu Rapamycin und Derivaten[2][8]
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Tablette bzw. Tablette zur Herstellung einer Suspension (Fertigarzneimittel)
Höchstspiegel nach im Median etwa einer Stunde; bei Gesunden senkte eine fettreiche Mahlzeit die Exposition (AUC) um 22 %, eine fettarme um 32 %. Die absolute Bioverfügbarkeit nennt die Fachinformation in den gelesenen Abschnitten nicht [2].
Mensch, nicht randomisiert
Studien am Menschen
Everolimus und Grippeimpfung bei Älteren (Mannick 2014)
Gemessen: Antikörperantwort auf die Grippeimpfung; PD-1-Expression auf T-Zellen
Ergebnis: Impfantwort um etwa 20 % verbessert, weniger PD-1-positive CD4- und CD8-T-Zellen; Fallzahl und Dauer nicht im Abstract. Autorinnen und Autoren überwiegend bei Novartis.[5]
Mensch, randomisiert
Phase-2a-Studie mit Everolimus und BEZ235 (Mannick 2018; Kombination zählt nicht)
Gemessen: Sicherheit, berichtete Infekte, antivirale Genexpression, Impfantwort
Ergebnis: Laut Abstract nur in der Kombinationsgruppe weniger Infekte (p = 0,001), mehr antivirale Genexpression und bessere Impfantwort; Ergebnis für Everolimus allein im Abstract nicht berichtet. Autorinnen und Autoren überwiegend mit Novartis-Affiliation, Kontaktadresse der Erstautorin bei resTORbio.[6]
Mensch, randomisiert
Phase-2b- und Phase-3-Studien mit RTB101 (Mannick 2021; anderer Wirkstoff)
Gemessen: laborbestätigte Atemwegsinfekte (Phase 2b), symptomatische Atemwegserkrankungen (Phase 3)
Ergebnis: 652 (Phase 2b) und 1024 (Phase 3) Teilnehmende. Arm RTB101 plus Everolimus verfehlte die erste vorab festgelegte Analyse; RTB101 allein in Phase 3 ohne Effekt (26 % gegenüber 25 %). Finanziert von resTORbio und dem US National Institute on Aging.[7]
Mensch, randomisiert
EXIST-3: Anfälle bei tuberöser Sklerose (French 2016)
Gemessen: Ansprechrate (mindestens 50 % weniger Anfälle) und mediane Anfallsreduktion
Ergebnis: Ansprechrate 15,1 % (Placebo), 28,2 % (niedrige) und 40,0 % (hohe Exposition); schwerwiegende unerwünschte Ereignisse 3 % gegenüber 14 %. Finanziert von Novartis.[12]
Mensch, randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Nicht-infektiöse Pneumonitis
Klasseneffekt der Rapamycin-Derivate; laut Fachinformation häufig, teils schwer und selten tödlich [2].
Mensch, randomisiert
Infektionen durch Immunsuppression
Bakterielle, Pilz- und Virusinfektionen einschließlich Pneumocystis-Pneumonie und Reaktivierung einer Hepatitis B, teils schwer und gelegentlich tödlich (Fachinformation) [2]. Im systematischen Review zu Rapamycin und Derivaten traten bei Menschen mit altersbedingten Erkrankungen mehr Infekte auf [8].
Mensch, randomisiert
Stomatitis
Stomatitis mit Mundgeschwüren ist laut Fachinformation die häufigste Nebenwirkung, meist in den ersten acht Wochen [2].
Mensch, randomisiert
Blutzucker und Blutfette
Hyperglykämie, Diabetes mellitus, Hypercholesterinämie und Hypertriglyceridämie sind als Nebenwirkungen gelistet (Fachinformation) [2].
Mensch, randomisiert
Nierenfunktion und Blutbild
Fälle von Nierenversagen, teils tödlich, dazu Proteinurie; Abfall von Hämoglobin, Lymphozyten, Neutrophilen und Thrombozyten (Fachinformation) [2].
Mensch, randomisiert
Wundheilung und Strahlenreaktionen
Gestörte Wundheilung als Klasseneffekt; schwere, auch tödliche Strahlenreaktionen bei Gabe während oder kurz nach einer Strahlentherapie (Fachinformation) [2].
Mensch, nicht randomisiert
Schwangerschaft und Fruchtbarkeit
Reproduktionstoxizität im Tierversuch; hochwirksame Verhütung während und bis 8 Wochen nach der Behandlung; Amenorrhö und hormonelle Verschiebungen bei Patientinnen (Fachinformation) [2].
Mensch, nicht randomisiert
Wechselwirkungen
- Starke CYP3A4- bzw. P-gp-Hemmer und -Induktoren: Starke Hemmer erhöhen die Everolimus-Spiegel stark, Induktoren senken sie; die gleichzeitige Gabe starker Hemmer wird nicht empfohlen (Fachinformation) [2].
- ACE-Hemmer: Erhöhtes Risiko für Angioödeme, auch der Atemwege (Fachinformation) [2].
- Lebendimpfstoffe: Während der Behandlung zu meiden (Fachinformation) [2].
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- nicht belegt
„Everolimus verlängert das Leben“
Für Everolimus gibt es keine Lebensdauerstudie an Säugetieren; beim Fadenwurm war der Effekt nicht signifikant [4]. Die Mausdaten des Interventions Testing Program betreffen Sirolimus [3].
- nicht belegt
„Die Impfstudie belegt, dass Rapamycin das Immunsystem im Alter verjüngt“
Die Studie verwendete Everolimus, nicht Sirolimus, und maß Antikörpertiter und Zellmarker [5]. Das systematische Review fasst Sirolimus und seine Derivate zusammen und trennt die Wirkstoffe in der Zusammenfassung nicht [8].
- nicht belegt
„Niedrig dosierte mTOR-Hemmer senken die Zahl der Infekte im Alter“
Weniger Infekte zeigte in Phase 2a nur die Kombination aus Everolimus und BEZ235 [6]; in Phase 3 senkte RTB101 allein symptomatische Atemwegserkrankungen nicht [7].
- belegt
„Everolimus ist ein Immunsuppressivum mit erhöhtem Infektrisiko“
Laut Fachinformation erhöht Everolimus das Risiko bakterieller, Pilz- und Virusinfektionen bis hin zu tödlichen Verläufen [2]; zur niedrig dosierten Anwendung bei Gesunden gibt es nur kurze Studien [5][6].
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Höchstspiegel nach im Median etwa einer Stunde; Mahlzeiten senken die Exposition [2].
- Halbwertszeit
- Mittlere Eliminationshalbwertszeit etwa 30 Stunden, Gleichgewicht innerhalb von 2 Wochen [2].
- Abbau
- Substrat von CYP3A4 und P-Glykoprotein; sechs Hauptmetabolite mit etwa 100-fach geringerer Aktivität; nach radioaktiv markierter Gabe (Transplantierte, mit Ciclosporin) 80 % der Radioaktivität im Stuhl, 5 % im Urin [2].
- Weg ins Gehirn
- Nicht an einer Primärquelle geprüft.
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Verschreibungspflichtig als Arzneimittel (AMVV Anlage 1, Eintrag „Everolimus“, Stand der Verordnung 19.05.2026) [9]. Nationale Zulassungen nicht an AMIce/PharmNet geprüft (nicht verifiziert). Eine Anwendung gegen Immunalterung oder Altern ist keine zugelassene Indikation (off label).
- EU
- Zentral zugelassen als Afinitor (EMEA/H/C/001038, seit 02.08.2009) für onkologische Anwendungsgebiete (hormonrezeptorpositiver, HER2-negativer fortgeschrittener Brustkrebs in Kombination mit Exemestan, bestimmte neuroendokrine Tumoren, fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom) und als Votubia (EMEA/H/C/002311, seit 02.09.2011) bei tuberöser Sklerose: renale Angiomyolipome, subependymale Riesenzellastrozytome und, laut Fachinformation der Tabletten zur Herstellung einer Suspension, als Zusatzbehandlung therapierefraktärer fokaler Anfälle ab 2 Jahren [10][11].
- USA
- nicht verifiziert
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Hat Everolimus allein in der Phase-2a-Studie die Infektrate beeinflusst? Das Abstract berichtet nur die Kombination.
- Verlängert Everolimus die Lebensspanne von Säugetieren, oder unterscheidet es sich darin von Sirolimus?
- Führt eine bessere Impfantwort unter mTOR-Hemmung im Alter zu weniger schweren Infekten?
Referenzen
- Schuler W, Sedrani R, Cottens S, Häberlin B, Schulz M, Schuurman HJ, et al. SDZ RAD, a new rapamycin derivative: pharmacological properties in vitro and in vivo. Transplantation. 1997;64(1):36-42. doi:10.1097/00007890-199707150-00008 · PubMed
- European Medicines Agency. Afinitor (everolimus): EPAR – Product Information, Annex I: Summary of Product Characteristics. EMEA/H/C/001038 [Internet]. Amsterdam: EMA; Seite zuletzt aktualisiert 20.10.2026 [abgerufen 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/afinitor-epar-product-information_en.pdf
- Harrison DE, Strong R, Sharp ZD, Nelson JF, Astle CM, Flurkey K, et al. Rapamycin fed late in life extends lifespan in genetically heterogeneous mice. Nature. 2009;460(7253):392-5. doi:10.1038/nature08221 · PubMed
- Zhang A, Meecham-Garcia G, Nguyen Hong C, Xie P, Kern CC, Zhang B, et al. Characterization of Effects of mTOR Inhibitors on Aging in Caenorhabditis elegans. J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2024;79(11):glae196. doi:10.1093/gerona/glae196 · PubMed
- Mannick JB, Del Giudice G, Lattanzi M, Valiante NM, Praestgaard J, Huang B, et al. mTOR inhibition improves immune function in the elderly. Sci Transl Med. 2014;6(268):268ra179. doi:10.1126/scitranslmed.3009892 · PubMed
- Mannick JB, Morris M, Hockey HP, Roma G, Beibel M, Kulmatycki K, et al. TORC1 inhibition enhances immune function and reduces infections in the elderly. Sci Transl Med. 2018;10(449):eaaq1564. doi:10.1126/scitranslmed.aaq1564 · PubMed
- Mannick JB, Teo G, Bernardo P, Quinn D, Russell K, Klickstein L, et al. Targeting the biology of ageing with mTOR inhibitors to improve immune function in older adults: phase 2b and phase 3 randomised trials. Lancet Healthy Longev. 2021;2(5):e250-e262. doi:10.1016/S2666-7568(21)00062-3 · PubMed
- Lee DJW, Hodzic Kuerec A, Maier AB. Targeting ageing with rapamycin and its derivatives in humans: a systematic review. Lancet Healthy Longev. 2024;5(2):e152-e162. doi:10.1016/S2666-7568(23)00258-1 · PubMed
- Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln (Arzneimittelverschreibungsverordnung – AMVV), Anlage 1 (zu § 1 Nr. 1 und § 5), zuletzt geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 19.05.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 149). Bundesministerium der Justiz [Internet]. Abgerufen am 24.10.2026. Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/amvv/anlage_1.html
- European Medicines Agency. Afinitor (EMEA/H/C/001038, zugelassen 02.08.2009) und Votubia (EMEA/H/C/002311, zugelassen 02.09.2011): Status „Authorised“ und Anwendungsgebiete laut Medicines output – medicines JSON report [Internet]. Amsterdam: EMA; Stand 24.10.2026 [abgerufen 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/report/medicines-output-medicines_json-report_en.json
- European Medicines Agency. Votubia (everolimus): EPAR – Product Information, Annex I: Summary of Product Characteristics (Tabletten und Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen). EMEA/H/C/002311 [Internet]. Amsterdam: EMA; Seite zuletzt aktualisiert 20.11.2025 [abgerufen 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/votubia-epar-product-information_en.pdf
- French JA, Lawson JA, Yapici Z, Ikeda H, Polster T, Nabbout R, et al. Adjunctive everolimus therapy for treatment-resistant focal-onset seizures associated with tuberous sclerosis (EXIST-3): a phase 3, randomised, double-blind, placebo-controlled study. Lancet. 2016;388(10056):2153-2163. doi:10.1016/S0140-6736(16)31419-2 · PubMed
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-25. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- Abstracts über PubMed (efetch, XML mit Affiliationen und COI-Angaben) gelesen; DOIs und PMIDs mit tools/pruefe_profile.py online aufgelöst.
- Am Abstract: 40-O-(2-Hydroxyethyl)-Rapamycin, in vitro zwei- bis dreimal schwächer, oral in Rattenmodellen mindestens gleich wirksam, Affiliation Novartis [1]; Fütterung ab 600 Tagen, Lebensverlängerung beider Geschlechter mit Sirolimus [3]; Impfantwort etwa +20 %, PD-1-positive T-Zellen gesenkt, Affiliationen überwiegend Novartis [5]; 264 Ältere, 6 Wochen, nur die Kombination BEZ235 plus RAD001 mit weniger Infekten (p = 0,001) [6]; Phase 2b/3: Arme, Ergebnisse (26 % gegenüber 25 %), Finanzierung resTORbio und NIA, COI-Erklärung [7]; 19 Studien, Systemeffekte, Infekte und Blutfette bei Kranken [8]; EXIST-3: 366 Randomisierte, Ansprechraten, schwerwiegende Ereignisse, Finanzierung Novartis [12].
- Volltext Zhang 2024 (PMC11374883): Everolimus beim Fadenwurm +6,8 %, p = 0,075 (zusammengefasste Daten), Temsirolimus +13,9 %, p = 0,0005 [4].
- Fachinformation Afinitor (EPAR, englisch, abgerufen 24.10.2026): Abschnitte 4.3–4.8, 5.1 und 5.2 gelesen (Mechanismus, Pneumonitis, Infektionen, Stomatitis, Nierenversagen, Blutzucker und Blutfette, Wundheilung, Strahlenreaktionen, Verhütung, Halbwertszeit etwa 30 h, Nahrungseffekt, Metabolite) [2]. Fachinformation Votubia: Abschnitt 4.1 beider Darreichungsformen (Anfallsindikation nur bei den Tabletten zur Herstellung einer Suspension) [11].
- AMVV Anlage 1 am 24.10.2026 bei gesetze-im-internet.de abgerufen: Eintrag „Everolimus“ ohne Ausnahme; Stand der Verordnung 19.05.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 149) [9]. Nicht in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz (Volltextsuche am 24.10.2026, ohne eigene Referenz).
- EMA-Datenexport (medicines JSON, Zeitstempel 24.10.2026): Afinitor EMEA/H/C/001038, zugelassen 02.08.2009 (Novartis Europharm), Votubia EMEA/H/C/002311, zugelassen 02.09.2011 [10].
- PubChem (CID 6442177): Summenformel und SMILES; gegenüber Sirolimus nur die 2-Hydroxyethylgruppe am Cyclohexylring.
- Gegenprüfung 25.10.2026: PubMed-Datensätze von Mannick 2014 (PMID 25540326: Affiliationen überwiegend Novartis, dazu Stanford und ein Studienzentrum, keine Finanzierungsangabe) und Mannick 2018 (PMID 29997249: Affiliationen Novartis, Biometrics Matters, P3 Research; Kontaktadresse jmannick@restorbio.com) gelesen. „Herstellerfinanziert“ ersetzt; Hauptversprechen nach der Markerregel auf Stufe 0, Impfantwort als Zweitversprechen „nur Marker“; Kante von der Impfantwort zur Kombination auf Stufe 0.
- 25.10.2026, Entscheidung q010 (Bereich „Nervensystem“): zugelassene Anfallsbehandlung bei tuberöser Sklerose als Versprechen „Patienten: tuberöse Sklerose mit therapierefraktären fokalen Anfällen“ ergänzt (Votubia laut Fachinformation [11] und EMA-Export [10]); Abstract von EXIST-3 [12] erneut über PubMed efetch gelesen (366 Randomisierte, Ansprechraten 15,1 / 28,2 / 40,0 %, schwerwiegende Ereignisse 3 / 14 / 14 %, Finanzierung Novartis). Onkologische Indikationen bleiben nur in Text und status.
- 25.10.2026, Entscheidung q052 (Tilman: beide wie everolimus): Lesart hier unverändert (Hauptversprechen Stufe 0, Impfantwort als Marker-Zweitversprechen). Das Ergebnis der Impfantwort bleibt „Einzelbefund, unbestätigt“, nicht „nur Marker belegt“: eine einzelne RCT ohne unabhängige Bestätigung ist nach Leitfaden („Mehrdeutige Ergebnisse“) ein Einzelbefund, „nur Marker belegt“ setzt eine gesicherte Markerveränderung voraus.
- 25.10.2026, Entscheidung q103: Beziehung zu sirolimus bleibt „Analogon“.
- 25.10.2026, Entscheidung q012 (nur Abstract geprüft): Alle Bewertungen aus Zeitschriftenartikeln außer Zhang 2024 [4] beruhen nur auf den Abstracts; im Wortlaut gelesen wurden der Volltext von [4], die Fachinformationen [2] und [11], der EMA-Export [10] und die AMVV [9].
- 25.10.2026, Entscheidung q018 (Handelsnamen): „Afinitor“ und „Votubia“ standen schon in synonyme (EMEA/H/C/001038 und EMEA/H/C/002311 laut EMA-Export [10]). Weitere in der EU gebräuchliche Namen (z. B. für die Transplantationsindikation) nicht an EPAR, Fachinformation oder Drugs@FDA geprüft und deshalb nicht aufgenommen; Generika und Kombinationspräparate nicht aufgenommen.
- 25.10.2026, Entscheidung q040: rx_referenz gesetzt (Paket P1, Tier 2; Verschreibungspflicht laut AMVV Anlage 1 [9]).
- 25.10.2026, Handelsnamen einheitlich (q018; Leitfaden „Handelsnamen“, Entscheidung 25.10.2026: Art.-57-Datenbank als Beleg gleichrangig mit EPAR, Fachinformation und Drugs@FDA; US-Namen nur ohne DE/EU-Namen; keine Kombinationspräparate): „Certican“ in synonyme ergänzt (oben als nicht geprüfter Name für die Transplantationsindikation vermerkt). Beleg: EMA-Datenbank nach Art. 57 (Article 57 product data, EMA/518502/2018 Rev. 90, Datenstand 09.10.2026, am 25.10.2026 abgerufen): „Certican“ (oral, Everolimus) in 29 Ländern bzw. Gebieten einschließlich Deutschland; „Afinitor“ und „Votubia“ dort zentral für die EU gelistet. Die Listung belegt nicht den Zulassungsinhalt (Anwendungsgebiet von Certican nicht geprüft). Generika und „Certican Dispers“ (Zusatz im Namen) nicht aufgenommen.
- Präzisions-Flags (m004; Regeln Leitfaden 26.10.2026; Teilnehmendenzahlen, Richtung und Finanzierung am 26.10.2026 per PubMed efetch an Abstract, COI-Angabe und Affiliationen geprüft): „Verbessert die Impfantwort älterer Menschen“: herstellerfinanziert – tragend [5] (Novartis Institutes for BioMedical Research, Novartis Pharmaceuticals; [6] Kombination zählt nicht). „Senkt die Anfallshäufigkeit bei tuberöser Sklerose“: herstellerfinanziert – [12] „FUNDING: Novartis Pharmaceuticals Corporation.“
Nicht verifiziert
- Fallzahl, Dauer und Dosisgruppen der Studie Mannick 2014 stehen nicht im Abstract; der Volltext ist nicht frei verfügbar, ein Registereintrag wurde bei ClinicalTrials.gov nicht gefunden.
- Ob die Phase-2a-Studie einen Arm mit Everolimus allein hatte und wie dieser abschnitt, ist am Abstract nicht prüfbar (Volltext nicht frei).
- Nationale Zulassungen in Deutschland (AMIce/PharmNet) nicht abgefragt.
- US-Zulassungsstatus nicht an einer Primärquelle geprüft.
- Absolute Bioverfügbarkeit und ZNS-Gängigkeit beim Menschen nicht an einer Primärquelle geprüft.
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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