Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.

Versprechen im Check

  • Verlängert das Leben und verlangsamt das Altern bei Gesunden

    nicht untersucht

    Langlebigkeit · gesund · Tierversuch

    Lebensverlängerung ist nur bei Mäusen gezeigt (ITP, drei Standorte, auch bei spätem Beginn) [4]. Beim Menschen gibt es keine Studie zu Lebensdauer oder Alterungsendpunkten; die vorhandenen RCTs messen Sicherheit und Marker an kleinen Gruppen über höchstens 48 Wochen [5][6]. Der Nutzen bei zugelassenen Indikationen hebt diese Stufe nicht. Studien [4] und [5] nur Abstract geprüft.[6]

  • Verbessert Körperzusammensetzung, Fitness und Wohlbefinden älterer Gesunder (nur Marker)

    Einzelbefund, unbestätigt

    Langlebigkeit · gesund (ältere Erwachsene) · Mensch, randomisiert

    Nur Marker und Fragebögen, keine klinischen Endpunkte. PEARL verfehlte den primären Endpunkt viszerales Fett; Magermasse, Schmerz und Wohlbefinden besserten sich nur in einzelnen Untergruppen (Sekundärbefunde), Interessenkonflikt: Alle Autorinnen und Autoren waren beim durchführenden Unternehmen angestellt und daran beteiligt; es rekrutierte über seine Online-Medizinplattform und trug Studienbetrieb und Publikationskosten [6]. Die Pilot-RCT bei 70- bis 95-Jährigen fand keine Änderung von Kognition, Kraft oder Gehgeschwindigkeit [5]. Das systematische Review mischt Sirolimus mit Derivaten und mit kranken Gruppen [7]. Studien [5] und [7] nur Abstract geprüft.

  • Verjüngt das Immunsystem im Alter

    nicht untersucht

    Immunsystem & Infekte · gesund (ältere Erwachsene) · Keine Daten

    Klinische Endpunkte der Immunalterung (Infekte, Impfschutz) sind mit Sirolimus allein nicht untersucht. Zur Immunalterung gibt es mit Sirolimus allein an gesunden Älteren nur Immunmarker aus einer kleinen Pilot-RCT, die daneben Kognition, körperliche Leistung und Glukosetoleranz maß [5]; PEARL nennt im Abstract keine Immunendpunkte [6]. Der Markerbefund steht im nächsten Versprechen. Die bessere Impfantwort stammt aus einer Studie mit Everolimus, deren Autorinnen und Autoren überwiegend Novartis als Affiliation angaben, und zählt nach der Wirkstoffregel nicht [8]. Nach der Markerregel deshalb Stufe 0, wie bei Everolimus. Nur Abstract geprüft.

  • Verbessert Immunmarker älterer Menschen (nur Marker)

    Einzelbefund, unbestätigt

    Immunsystem & Infekte · gesund (ältere Erwachsene) · Mensch, randomisiert kleine StudienJede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

    Nur Marker. Eine kleine Pilot-RCT mit 25 gesunden 70- bis 95-Jährigen (11 gegen 14 ausgewertet): Immunparameter weitgehend unverändert, mehr Zellen einer myeloischen Untergruppe und mehr regulatorische T-Zellen, die meisten übrigen Zellpopulationen ohne signifikante Änderung [5]. Eine unabhängige Bestätigung fehlt. Eine Studie zur Impfantwort mit Sirolimus allein bei Älteren wurde nicht gefunden; der oft zitierte Impfbefund stammt von Everolimus und zählt nicht [8]. Nur Abstract geprüft.

  • Bremst den Verlust der Lungenfunktion bei Lymphangioleiomyomatose

    Nutzen belegt

    Lunge & Atemwege · Patienten: Lymphangioleiomyomatose mit mittelschwerer Lungeneinschränkung · Mensch, randomisiert kleine StudienJede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

    Zugelassene Indikation (Rapamune, sporadische LAM) [11]. In der doppelblinden RCT MILES mit 89 Patientinnen blieb die FEV1 über 12 Monate unter Sirolimus stabil (+1 ± 2 ml pro Monat gegenüber −12 ± 2 ml unter Placebo, p < 0,001); Vitalkapazität, Lebensqualität und körperliche Funktion besserten sich, Gehstrecke und Diffusionskapazität nicht. Nach dem Absetzen setzte der Verlust wieder ein. Finanziert vor allem von den US National Institutes of Health [9]. Nur Abstract geprüft.

kleine Studien: Jede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

Wirkweise

Evidenzkarte: Sirolimus (Rapamycin)

Jede Linie steht für einen publizierten Befund; Linienstil und Farbe zeigen, woher er stammt. Der Filter blendet schwächere Evidenzstufen aus. Quellen: siehe Referenzen.

Sirolimus bindet in der Zelle an das Immunophilin FKBP12; dieser Komplex hemmt die Kinaseaktivität von mTORC1, einem Komplex aus mTOR, mLST8 und Raptor. Der zweite Komplex mTORC2 bindet den Komplex nicht, doch längere Behandlung hemmte in vielen Zelltypen seinen Aufbau und damit das Akt-Signal (Zellkultur) [1]. Laut Fachinformation hemmt Sirolimus so die Aktivierung von T-Zellen und wirkt immunsuppressiv; bei LAM bremst es den durch den Verlust der TSC-Gene aktivierten mTOR-Weg [2]. Bei Mäusen verschlechterte chronische Gabe Glukosetoleranz und Insulinwirkung, vermittelt über den Verlust von mTORC2; genetisch verminderte mTORC1-Aktivität allein verlängerte bei weiblichen Mäusen die Lebensspanne ohne diese Stoffwechselstörung [3].

Im Interventions Testing Program verlängerte Sirolimus im Futter ab einem Alter von 600 Tagen die mittlere und die maximale Lebensspanne genetisch gemischter Mäuse beider Geschlechter an drei Standorten; das Alter bei 90 % Sterblichkeit stieg um 14 % (Weibchen) bzw. 9 % (Männchen) [4]. Das ist ein Tierbefund (Stufe 2). Die Lebensdauer von Menschen wurde mit Sirolimus nicht untersucht.

Beim Menschen gibt es nur kleine Studien mit Sicherheits- und Markerendpunkten. In einer Pilot-RCT mit 25 gesunden 70- bis 95-Jährigen (11 mit Sirolimus und 14 mit Placebo ausgewertet) änderten sich Kognition, Handkraft, Gehgeschwindigkeit und Glukosetoleranz nicht; mehrere Erythrozytenwerte (u. a. Hämoglobin, Hämatokrit) sanken ohne klinische Folgen [5]. PEARL, eine dezentrale, doppelblinde RCT über 48 Wochen mit 50- bis 85-Jährigen und intermittierender Gabe, verfehlte den primären Endpunkt (viszerales Fett unverändert); Verbesserungen von Magermasse und Schmerz bei Frauen in einer Gruppe sowie von Wohlbefinden in der anderen sind Sekundärbefunde. 114 Teilnehmende wurden ausgewertet, 11 Abbrüche nicht. Nach Angaben der Autorinnen und Autoren erreichte das verwendete Rezeptur-Rapamycin nur etwa ein Drittel der Blutkonzentration eines Fertigarzneimittels. Interessenkonflikt: Alle Autorinnen und Autoren sind Angestellte und Anteilseigner des Unternehmens, das die Studie durchführte und über seine Online-Medizinplattform rekrutierte; das Unternehmen trug Studienbetrieb und Publikationskosten, die übrigen Mittel stammten überwiegend aus Crowdfunding [6]. Ein systematisches Review (19 Studien mit Sirolimus und seinen Derivaten) fand Verbesserungen einzelner Immun-, Herz-Kreislauf- und Hautparameter, aber keine Effekte auf endokrine, muskuläre oder neurologische Parameter; bei Menschen mit altersbedingten Erkrankungen traten mehr Infekte und höhere Blutfette auf [7]. Die oft zitierte bessere Impfantwort älterer Menschen stammt aus einer Studie mit Everolimus (RAD001) von Novartis; sie zählt nicht als Sirolimus-Befund [8].

Bei sporadischer LAM stabilisierte Sirolimus in einer placebokontrollierten RCT mit 89 Patientinnen die Lungenfunktion (FEV1-Verlauf); nach dem Absetzen setzte der Verlust wieder ein. Die Studie wurde vor allem von den US National Institutes of Health finanziert [9]. Diese Indikation und die Prophylaxe der Abstoßung nach Nierentransplantation sind die Grundlage der Zulassung [10][11]. Die Fachinformation nennt Infektionen bis zu Sepsis, Lymphome und Hautkrebs, gestörte Wundheilung, Ödeme und Ergüsse, steigende Blutfette und Blutzuckerwerte, interstitielle Lungenerkrankungen, Stomatitis und zahlreiche Wechselwirkungen über CYP3A4 und P-Glykoprotein [2].

Synaptik dient ausschließlich der biochemischen und pharmakologischen Aufklärung und ist keine medizinische Beratung oder Einnahmeempfehlung.

Nur Wirkmechanismus. Schematischer Schnitt, nicht maßstabsgetreu: links eine Körperzelle mit den Nährstoffschaltern AMPK und mTORC1, rechts zwei seneszente Zellen. Teilchen, Geschwindigkeiten und Schalterstellungen sind illustrativ und zeigen nur die Richtung eines Befunds; die Schalterleiste nennt, woher er stammt (Zellkultur, Tier oder Mensch). Lebensdauerbefunde stammen aus Würmern und Mäusen; die Lebensdauer von Menschen wurde mit keinem dieser Wirkstoffe untersucht.

FKBP12–Sirolimus an der FRB-Domäne · mTORC1 gehemmt · AMPK und Autophagie: nicht gemessen

AMPK
nicht gemessen
mTORC1
gehemmtZellkultur · Maus
Autophagie
nicht gemessen
Seneszente Zellen
nicht gemessen
Wirkstoff
Ansicht

ATP  AMP  Aminosäuren  SASP  mTORC1-Hemmer  AMPK-Aktivatoren  Autophagie  Senolytika  Teilchen illustrativ

Sirolimus (Rapamycin) bindet in der Zelle an FKBP12; der Komplex setzt sich an die FRB-Domäne von mTOR und hemmt mTORC1 (mTOR, Raptor, mLST8) [1, 8]. mTORC2 bindet ihn nicht, längere Behandlung hemmte in Zellkultur aber auch dessen Aufbau [8]. Im Interventions Testing Program verlängerte Sirolimus im Futter, ab einem Alter von 600 Tagen gegeben, die Lebensspanne genetisch gemischter Mäuse; das Alter bei 90 % Sterblichkeit stieg um 14 % (Weibchen) bzw. 9 % (Männchen) [9]. Das sind Tierdaten. In einer Pilot-RCT mit 25 gesunden 70- bis 95-Jährigen änderten sich Kognition, Handkraft, Gehgeschwindigkeit und Glukosetoleranz nicht [10].

Einen beschrifteten Teil antippen oder fokussieren, um eine kurze Erklärung zu sehen.

Ebenfalls an diesem Wirkort, nicht gezeichnet

  • AICAR: nicht gezeichnet
  • Calcium-Alpha-Ketoglutarat: Daten widersprüchlich: TOR-abhängige Lebensverlängerung nur beim Wurm, bei Mäusen keine mTORC1-Hemmung
  • Epitalon: Angriffspunkt Telomerase (hTERT), in dieser Abbildung nicht gezeichnet
  • Noopept: Angriffspunkt HIF/PHD2, ein anderer Wirkort
  • Pentadecansäure (C15:0): nur Herstellerangaben
  • Pinealon: Befund an Caspase-3 und p53, in dieser Abbildung nicht gezeichnet
  • Sulforaphan: Befund an der Glukoneogenese (Zellen, Tiere; beim Menschen nur Blutzucker in einer Untergruppe), im Profil kein Angriffspunkt an AMPK oder mTOR
  • Tauroursodesoxycholsäure (TUDCA): wirkt als Chaperon am endoplasmatischen Retikulum, ein anderer Wirkort

Was die Abbildung zeigt und wie sicher das ist

Nur zur Erklärung von Wirkmechanismen. Keine medizinische Beratung und keine Aussage zu Nutzen, Risiken, Mengen oder Anwendung. Sirolimus, Everolimus, Metformin, Canagliflozin und Dasatinib sind verschreibungspflichtige Arzneimittel; eine Anwendung gegen das Altern ist für keinen von ihnen zugelassen.

Vereinfacht. Eine Zelle steht für viele Zelltypen; die Befunde stammen aus Leber-, Muskel-, Fett- und Herzzellen verschiedener Arten, die Figur zeigt nur, wo der Wirkstoff ansetzt. Größen, Zahl der Organellen, Teilchen und Geschwindigkeiten sind illustrativ; die Glukoseabgabe gilt nur für Leberzellen. Die Signallinien stehen für mehrere Zwischenschritte (z. B. AMPK über TSC2 und Raptor). Schalter, deren Wert „nicht gemessen“ ist, folgen nicht dem Lehrbuchweg: Ob etwa Metformin in diesen Zellen die Autophagie steigert, steht nicht in den Quellen des Profils. Wirkstoffe sind als Marken gezeichnet, nicht als Strukturformeln. Calcium-Alpha-Ketoglutarat, Pentadecansäure, Sulforaphan, TUDCA und weitere Stoffe stehen im Figuren-Katalog an diesem Ort, sind aber nicht gezeichnet; die Gründe stehen in der Liste unter der Abbildung. Die γ-Untereinheit ist mit vier CBS-Domänen gezeichnet, Nukleotide nur an den drei Bindestellen aus [3]. Die Zahlen aus [5], [6], [8] bis [15] und [17] bis [35] stammen aus den Synaptik-Profilen der Wirkstoffe und sind dort an den Quellen geprüft. [1] und [2] wurden am Volltext, [3], [4], [7] und [16] am PubMed-Abstract geprüft (25.10.2026).

Angriffspunkte

ZielTypWirkungKennwertEvidenz
FKBP12 (Immunophilin)SonstigesBindungKomplexbildung als Voraussetzung der mTORC1-Hemmung (Zellkultur, Fachinformation) Labor[1][2]
mTORC1 (mTOR, mLST8, Raptor)EnzymHemmerallosterisch als FKBP12-Sirolimus-Komplex; Lebensspanne bei Mäusen ↑ Tierversuch[1][4]
mTORC2 (mTOR, mLST8, Rictor)EnzymHemmerindirekt: Aufbau bei längerer Behandlung gehemmt (Zellkultur); Insulinresistenz bei Mäusen Tierversuch[1][3]
T-Zell-AktivierungSignalwegHemmerklinisch genutzte Immunsuppression (Nierentransplantation) Mensch, randomisiert[2]

Wirkprofil

Welche Botenstoffsysteme die Substanz nach heutiger Datenlage beeinflusst. ↑ verstärkt, ↓ gedämpft, ≈ moduliert, ○ kein Effekt; Punkte = Evidenzstufe.

  • Dopaminkeine Daten
  • Noradrenalinkeine Daten
  • Serotoninkeine Daten
  • Acetylcholinkeine Daten
  • Glutamat · AMPAkeine Daten
  • Glutamat · NMDAkeine Daten
  • GABAkeine Daten
  • Histaminkeine Daten
  • Orexinkeine Daten
  • Adenosinkeine Daten
  • Opioidekeine Daten
  • Melatoninkeine Daten
  • Neurotrophinekeine Daten
  • Durchblutungkeine Daten
  • Stickstoffmonoxidkeine Daten
  • Energiestoffwechselkeine Daten
  • Insulin · Glukosemoduliert · Hyperglykämie und neuer Diabetes laut Fachinformation, Insulinresistenz über mTORC2 bei Mäusen; bei gesunden Älteren keine Änderung im Glukosetoleranztest (Pilot-RCT)[2][3][5]
  • Entzündung · oxidativkeine Daten
  • Stressachsekeine Daten
  • Testosteron-Achsekeine Daten
  • Endocannabinoidekeine Daten
  • Autophagie · Seneszenzmoduliert · Hemmt mTORC1 (Zellkultur) und verlängert die Lebensspanne von Mäusen; Autophagie- oder Seneszenzmarker beim Menschen in den geprüften Studien nicht erhoben[1][4]
  • Immunsystem↓ · Zugelassenes Immunsuppressivum; bei gesunden Älteren Immunparameter in einer Pilot-RCT weitgehend unverändert[2][5]
  • Lipidstoffwechsel↑ · Cholesterin und Triglyceride steigen (Fachinformation); höhere Blutfette bei Kranken im systematischen Review[2][7]
  • Gerinnung · Fibrinolysekeine Daten
  • Methylierungkeine Daten

Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit

Wie viel eines Wirkstoffs im Blut oder Zielgewebe ankommt, hängt vom Weg in den Körper und von der Darreichungsform ab. Alle Aufnahmewege erklärt

  • Oral (geschluckt) · Lösung bzw. überzogene Tablette (Fertigarzneimittel)

    ≈ 14 % (Mensch, gleichzeitig mit Ciclosporin)

    Schnelle Aufnahme, Höchstspiegel nach etwa einer Stunde bei Gesunden; Sirolimus reichert sich stark in Blutzellen an [2].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Oral (geschluckt) · Rezepturkapsel (in PEARL)

    Laut den Autorinnen und Autoren von PEARL erreichte Rezeptur-Rapamycin nur etwa ein Drittel der Blutkonzentration eines Fertigarzneimittels; die zugehörige Messung wurde nicht selbst geprüft [6].

    Mensch, nicht randomisiert

Studien am Menschen

  • Pilot-RCT bei gesunden Hochbetagten (Kraig 2018)

    randomisiert, placebokontrolliert, Pilotstudie · gesund (70–95 Jahre) · n = 25 · mindestens 8 Wochen

    Gemessen: Machbarkeit und Sicherheit; Kognition, körperliche Leistung, Glukosetoleranz, Immunparameter

    Ergebnis: 11 gegen 14 ausgewertet; keine Änderung von Kognition, Leistung oder Glukosetoleranz; Erythrozytenwerte gesunken; je ein Fall von Stomatitis in beiden Gruppen.[5]

    Mensch, randomisiert

  • PEARL (Moel 2025)

    RCT, doppelblind, dezentral, drei Arme · gesund bzw. mit stabilen chronischen Erkrankungen (50–85 Jahre) · n = 114 · 48 Wochen

    Gemessen: viszerales Fett (DXA), Blutwerte, Magermasse, Knochen, Fragebögen

    Ergebnis: Primärer Endpunkt verfehlt; Magermasse und Schmerz nur bei Frauen in einer Gruppe besser; Nebenwirkungen in allen Gruppen ähnlich. Interessenkonflikt: Autorinnen und Autoren beim durchführenden Unternehmen angestellt und daran beteiligt; das Unternehmen trug Studienbetrieb und Publikationskosten.[6]

    Mensch, randomisiert

  • MILES (McCormack 2011)

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert, danach 12 Monate Beobachtung · Patienten: Lymphangioleiomyomatose mit mittelschwerer Lungeneinschränkung · n = 89 · 12 Monate Behandlung

    Gemessen: Verlauf der FEV1

    Ergebnis: Lungenfunktion unter Sirolimus stabil, unter Placebo abnehmend; nach Absetzen erneuter Verlust; mehr Nebenwirkungen, schwere Ereignisse nicht häufiger.[9]

    Mensch, randomisiert

Risiken und Warnhinweise

  • Infektionen durch Immunsuppression

    Laut Fachinformation erhöhte Anfälligkeit für Infektionen einschließlich opportunistischer und tödlicher Infektionen und Sepsis; Impfungen können schwächer wirken, Lebendimpfstoffe sind zu meiden [2]. Im systematischen Review traten bei Menschen mit altersbedingten Erkrankungen unter Sirolimus und Derivaten mehr Infekte auf [7].

    Mensch, randomisiert

  • Lymphome und Hautkrebs

    Die Fachinformation nennt ein mögliches Risiko für Lymphome und andere Malignome, besonders der Haut, als Folge der Immunsuppression; die Daten stammen von Transplantierten mit kombinierter Immunsuppression [2].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Blutfette, Blutzucker und Diabetes

    Cholesterin und Triglyceride steigen und können eine Behandlung erfordern; Hyperglykämie und Diabetes mellitus sind als Nebenwirkungen gelistet [2]. Bei Mäusen entsteht die Insulinresistenz über den Verlust von mTORC2 [3]; in der kurzen Pilot-RCT bei gesunden Hochbetagten blieb die Glukosetoleranz unverändert [5].

    Mensch, randomisiert

  • Mundschleimhaut, Blutbild, Wundheilung

    Stomatitis, Anämie und Thrombozytopenie sind laut Fachinformation häufige Nebenwirkungen, dazu gestörte Wundheilung, Ödeme und Ergüsse [2]. In der Pilot-RCT bei Hochbetagten sanken mehrere Erythrozytenwerte [5].

    Mensch, randomisiert

  • Interstitielle Lungenerkrankung

    Fälle von Pneumonitis und interstitieller Lungenerkrankung, teils nach Absetzen rückläufig (Fachinformation) [2].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Fruchtbarkeit und Schwangerschaft

    Veränderte Spermienparameter (meist reversibel), Ovarialzysten und Zyklusstörungen; wirksame Verhütung während und bis 12 Wochen nach der Behandlung, Reproduktionstoxizität im Tierversuch (Fachinformation) [2].

    Mensch, nicht randomisiert

  • Unsichere Wirkstoffmenge bei Rezepturen

    In PEARL erreichte Rezeptur-Rapamycin nach Angaben der Autorinnen und Autoren nur etwa ein Drittel der Blutkonzentration eines Fertigarzneimittels [6]; Ergebnisse mit Rezepturen sind daher nicht ohne Weiteres auf Fertigarzneimittel übertragbar und umgekehrt.

    Mensch, nicht randomisiert

Wechselwirkungen

  • Starke CYP3A4- bzw. P-gp-Hemmer und -Induktoren (z. B. Ketoconazol, Clarithromycin; Rifampicin): Hemmer erhöhen, Induktoren senken die Sirolimus-Spiegel; die gleichzeitige Gabe wird nicht empfohlen (Fachinformation) [2].
  • ACE-Hemmer: Angioödeme bei gleichzeitiger Gabe berichtet (Fachinformation) [2].
  • Calcineurin-Hemmer (Ciclosporin, Tacrolimus): Möglicherweise erhöhtes Risiko für hämolytisch-urämisches Syndrom bzw. thrombotische Mikroangiopathie; Nierenfunktion überwachen (Fachinformation) [2].

Faktencheck: verbreitete Behauptungen

  • nicht belegt

    „Rapamycin verlängert das Leben“

    Bei Mäusen belegt (ITP) [4]; beim Menschen fehlen Studien zu Lebensdauer oder Alterungsendpunkten. Die Humanstudien messen Sicherheit und Marker [5][6].

  • teilweise belegt

    „Niedrig dosiert und intermittierend gegeben ist Rapamycin für Gesunde sicher“

    In PEARL waren unerwünschte Ereignisse über 48 Wochen in allen Gruppen ähnlich, allerdings mit Rezeptur-Rapamycin, dessen Blutspiegel laut den Autorinnen und Autoren niedriger lag [6]; die Pilot-RCT bei Hochbetagten war kurz und sah sinkende Erythrozytenwerte [5]. Das systematische Review fand bei Gesunden keine schweren Nebenwirkungen, aber kaum Langzeitdaten [7]. Für die Langzeitanwendung bei Gesunden gibt es keine Sicherheitsdaten.

  • nicht belegt

    „Rapamycin verbessert die Impfantwort im Alter“

    Der Befund stammt aus einer Studie mit Everolimus (RAD001), nicht mit Sirolimus [8]; in der Sirolimus-Pilot-RCT blieben die meisten Immunparameter unverändert [5].

  • teilweise belegt

    „Rapamycin macht zuckerkrank“

    Hyperglykämie und Diabetes sind bei Transplantierten unter kombinierter Immunsuppression belegt (Fachinformation) [2], Insulinresistenz bei Mäusen über mTORC2 [3]; bei gesunden Hochbetagten blieb der Glukosetoleranztest in einer kurzen Pilot-RCT unverändert [5].

Pharmakokinetik

Aufnahme
Schnell resorbiert, systemische Verfügbarkeit etwa 14 % bei gleichzeitiger Gabe von Ciclosporin [2].
Halbwertszeit
Terminal etwa 62 Stunden bei Nierentransplantierten; effektive Halbwertszeit kürzer, Gleichgewicht nach 5 bis 7 Tagen [2].
Abbau
Substrat von CYP3A4 und P-Glykoprotein; O-Demethylierung und Hydroxylierung, Ausscheidung überwiegend über den Stuhl [2].
Weg ins Gehirn
Nicht an einer Primärquelle geprüft.

Rechtlicher Status

Deutschland
Verschreibungspflichtig als Arzneimittel (AMVV Anlage 1, Eintrag „Sirolimus“, Stand der Verordnung 19.05.2026) [10]. Nationale Zulassungen nicht an AMIce/PharmNet geprüft (nicht verifiziert). Die Anwendung zur Verlangsamung des Alterns ist keine zugelassene Indikation (off label).
EU
Zentral zugelassen als Rapamune (EMEA/H/C/000273, seit 13.03.2001): Prophylaxe der Organabstoßung bei Erwachsenen mit geringem bis mittlerem immunologischem Risiko nach Nierentransplantation und Behandlung der sporadischen Lymphangioleiomyomatose (LAM) mit mittelschwerer Lungenerkrankung oder abnehmender Lungenfunktion; außerdem als Hyftor (EMEA/H/C/005896, seit 15.05.2023) zur Anwendung auf der Haut bei Angiofibromen im Gesicht bei tuberöser Sklerose [11].
USA
Von der FDA zugelassen: Laut Drugs@FDA sind Rapamune als orale Lösung (NDA 021083, Erstzulassung 15.09.1999) und als Tabletten (NDA 021110, Erstzulassung 25.08.2000; eine Stärke eingestellt) verschreibungspflichtig im Verkehr [12]. Anwendungsgebiete, weitere Präparate und Generika nicht an einer Primärquelle geprüft.

Verwandte Substanzen

Offene Fragen

  • Verlängert Sirolimus bei Menschen die gesunde Lebensspanne, und wie ließe sich das ohne jahrzehntelange Studien prüfen?
  • Wie sicher ist eine jahrelange intermittierende Anwendung bei Gesunden?
  • Lassen sich mTORC1-Effekte ohne mTORC2-bedingte Stoffwechselstörung beim Menschen erreichen?

Referenzen

  1. Sarbassov DD, Ali SM, Sengupta S, Sheen JH, Hsu PP, Bagley AF, et al. Prolonged rapamycin treatment inhibits mTORC2 assembly and Akt/PKB. Mol Cell. 2006;22(2):159-68. doi:10.1016/j.molcel.2006.03.029 · PubMed
  2. European Medicines Agency. Rapamune (sirolimus): EPAR – Product Information, Annex I: Summary of Product Characteristics. EMEA/H/C/000273 [Internet]. Amsterdam: EMA; letzte Aktualisierung 04.06.2026 [abgerufen 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/rapamune-epar-product-information_en.pdf
  3. Lamming DW, Ye L, Katajisto P, Goncalves MD, Saitoh M, Stevens DM, et al. Rapamycin-induced insulin resistance is mediated by mTORC2 loss and uncoupled from longevity. Science. 2012;335(6076):1638-43. doi:10.1126/science.1215135 · PubMed
  4. Harrison DE, Strong R, Sharp ZD, Nelson JF, Astle CM, Flurkey K, et al. Rapamycin fed late in life extends lifespan in genetically heterogeneous mice. Nature. 2009;460(7253):392-5. doi:10.1038/nature08221 · PubMed
  5. Kraig E, Linehan LA, Liang H, Romo TQ, Liu Q, Wu Y, et al. A randomized control trial to establish the feasibility and safety of rapamycin treatment in an older human cohort: Immunological, physical performance, and cognitive effects. Exp Gerontol. 2018;105:53-69. doi:10.1016/j.exger.2017.12.026 · PubMed
  6. Moel M, Harinath G, Lee V, Nyquist A, Morgan SL, Isman A, et al. Influence of rapamycin on safety and healthspan metrics after one year: PEARL trial results. Aging (Albany NY). 2025;17(4):908-936. doi:10.18632/aging.206235 · PubMed
  7. Lee DJW, Hodzic Kuerec A, Maier AB. Targeting ageing with rapamycin and its derivatives in humans: a systematic review. Lancet Healthy Longev. 2024;5(2):e152-e162. doi:10.1016/S2666-7568(23)00258-1 · PubMed
  8. Mannick JB, Del Giudice G, Lattanzi M, Valiante NM, Praestgaard J, Huang B, et al. mTOR inhibition improves immune function in the elderly. Sci Transl Med. 2014;6(268):268ra179. doi:10.1126/scitranslmed.3009892 · PubMed
  9. McCormack FX, Inoue Y, Moss J, Singer LG, Strange C, Nakata K, et al. Efficacy and safety of sirolimus in lymphangioleiomyomatosis. N Engl J Med. 2011;364(17):1595-606. doi:10.1056/NEJMoa1100391 · PubMed
  10. Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln (Arzneimittelverschreibungsverordnung – AMVV), Anlage 1 (zu § 1 Nr. 1 und § 5), zuletzt geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 19.05.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 149). Bundesministerium der Justiz [Internet]. Abgerufen am 24.10.2026. Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/amvv/anlage_1.html
  11. European Medicines Agency. Rapamune (EMEA/H/C/000273, zugelassen 13.03.2001) und Hyftor (EMEA/H/C/005896, zugelassen 15.05.2023): Status „Authorised“ und Anwendungsgebiete laut Medicines output – medicines JSON report [Internet]. Amsterdam: EMA; Stand 24.10.2026 [abgerufen 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/report/medicines-output-medicines_json-report_en.json
  12. U.S. Food and Drug Administration. Drugs@FDA (openFDA-Abfrage): Sirolimus, NDA 021083 Rapamune (orale Lösung) „Prescription“, Originalzulassung (ORIG, AP) 15.09.1999; NDA 021110 Rapamune (Tabletten) „Prescription“ (ein Produkt „Discontinued“), Originalzulassung (ORIG, AP) 25.08.2000 [Internet]. Silver Spring (MD): FDA; Datenstand 23.10.2026, abgerufen am 25.10.2026. Verfügbar unter: https://api.fda.gov/drug/drugsfda.json?search=application_number:NDA021083
Wie dieses Profil geprüft wurde

Stand: 2026-10-25. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.

Geprüft

  • Abstracts über PubMed (efetch) gelesen; DOIs und PMIDs mit tools/pruefe_profile.py aufgelöst.
  • Am Abstract: FKBP12-Komplex hemmt mTORC1, mTORC2-Aufbau bei längerer Behandlung gehemmt, Zellkultur [1]; Insulinresistenz über mTORC2, Lebensverlängerung durch verminderte mTORC1-Aktivität bei weiblichen Mäusen [3]; Fütterung ab 600 Tagen, +14 % (Weibchen) bzw. +9 % (Männchen) beim Alter mit 90 % Sterblichkeit, drei Standorte [4]; 25 randomisiert, 70–95 Jahre (der Abstract nennt an anderer Stelle 70–93 Jahre), 11 gegen 14 ausgewertet, Erythrozytenwerte, Treg- und myeloische Zellen, OGTT unverändert [5]; PEARL: primärer Endpunkt viszerales Fett unverändert, Sekundärbefunde bei Frauen bzw. in der niedrigeren Gruppe [6]; 19 Studien, Systemeffekte, Infekte und Blutfette bei Kranken [7]; RAD001, Impfantwort, Novartis-Affiliationen [8]; 89 Patientinnen, FEV1-Verlauf, NIH-Finanzierung [9].
  • PEARL im Volltext (PMC12074816): 114 ausgewertet, 11 Abbrüche nicht ausgewertet; Rekrutierung über die Online-Medizinplattform des durchführenden Unternehmens; alle Autorinnen und Autoren dort angestellt und Anteilseigner; Finanzierung überwiegend über Crowdfunding, Studienbetrieb und Publikationskosten durch dieses Unternehmen; Rezeptur-Rapamycin mit etwa einem Drittel der Blutkonzentration (eigene Folgestudie der Gruppe) [6].
  • Fachinformation Rapamune (EPAR, englische Fassung, abgerufen 24.10.2026) gelesen: Abschnitte 4.3–4.8, 5.1 und 5.2 (Mechanismus, Infektionen, Malignome, Wundheilung, Blutfette, Pneumonitis, Fertilität, CYP3A4/P-gp, systemische Verfügbarkeit 14 %, terminale Halbwertszeit) [2].
  • AMVV Anlage 1 am 24.10.2026 bei gesetze-im-internet.de abgerufen: Eintrag „Sirolimus“ ohne Ausnahme; Vollzitat mit Änderung vom 19.05.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 149) [10].
  • EMA-Datenexport (medicines JSON, 24.10.2026): Rapamune EMEA/H/C/000273 zugelassen seit 13.03.2001 (Inhaber Pfizer Europe MA EEIG), Hyftor EMEA/H/C/005896 seit 15.05.2023 [11].
  • 25.10.2026, Entscheidung q052 (Tilman: beide wie everolimus, Stufe 0 plus Marker-Zweitversprechen): Abstract von [5] erneut über PubMed efetch gelesen (25 randomisiert, 11 gegen 14 ausgewertet; Immunparameter weitgehend unverändert, Anstieg einer myeloischen Untergruppe und regulatorischer T-Zellen). „Verjüngt das Immunsystem im Alter“ von Stufe 4 „Einzelbefund, unbestätigt“ auf Stufe 0 „nicht untersucht“; neues Zweitversprechen „Verbessert Immunmarker älterer Menschen (nur Marker)“ mit Stufe 4 „Einzelbefund, unbestätigt“ (Leitfaden: ein einzelner Markerbefund ist kein „nur Marker belegt“). PubMed-Suche nach einer Impfstudie mit Sirolimus allein bei Älteren (25.10.2026) ohne Treffer; die Impfantwort ist deshalb kein eigenes Versprechen, sie steht als Behauptung „nicht belegt“.
  • 25.10.2026, Entscheidung q054 (Tilman: Firmenname nicht nennen; Interessenkonflikt sichtbar ohne Namen): Volltext von [6] (Europe PMC, PMC12074816) erneut gelesen: Abschnitte „Conflicts of interest“ (alle sieben Autorinnen und Autoren Angestellte und Anteilseigner des durchführenden Unternehmens), „Funding“ (überwiegend Crowdfunding, Studienbetrieb, Publikationskosten und Gebühren durch das Unternehmen) und „Study population“ (Rekrutierung über dessen Online-Medizinplattform). Interessenkonflikt in wirkweise_text, im Versprechen und in studien_mensch ohne Firmennamen ergänzt. Dass das Unternehmen Sirolimus-Verordnungen vermittelt, steht so nicht in der Quelle und wurde nicht übernommen.
  • 25.10.2026, Entscheidung q010 (Bereich „Lunge & Atemwege“): zugelassene Indikation LAM als Versprechen „Patienten: Lymphangioleiomyomatose mit mittelschwerer Lungeneinschränkung“ ergänzt (Rapamune laut EMA-Export [11]); Abstract von MILES [9] über PubMed efetch gelesen (89 Patientinnen, FEV1-Verlauf −12 ± 2 gegenüber +1 ± 2 ml pro Monat, p < 0,001, NIH-Finanzierung). Die Nierentransplantation bleibt nur in Text und status.
  • 25.10.2026, Entscheidung q012 (nur Abstract geprüft): Alle Bewertungen aus Zeitschriftenartikeln außer PEARL [6] beruhen nur auf den Abstracts; im Wortlaut gelesen wurden der Volltext von [6], die Fachinformation [2], der EMA-Export [11] und die AMVV [10].
  • 25.10.2026, Entscheidung q018 (Handelsnamen): „Rapamune“ und „Hyftor“ standen schon in synonyme (EMEA/H/C/000273 und EMEA/H/C/005896 laut EMA-Export [11]; Rapamune auch Drugs@FDA NDA021083 und NDA021110, über openFDA am 25.10.2026 abgefragt). Generika und Kombinationspräparate nicht aufgenommen.
  • 25.10.2026, Entscheidung q103: everolimus bleibt als „Derivat“ verlinkt, Gegenbeziehung dort „Analogon“.
  • 25.10.2026, Entscheidung q040: rx_referenz gesetzt (Paket P1; Verschreibungspflicht laut AMVV Anlage 1 [10]).
  • 25.10.2026, Rechtsstatus (FDA-Kennungen): Drugs@FDA über openFDA (Datenstand 23.10.2026, Abfrage 25.10.2026) selbst abgefragt: NDA 021083 Rapamune (orale Lösung) „Prescription“, ORIG AP 15.09.1999; NDA 021110 Rapamune (Tabletten) „Prescription“, ein Produkt „Discontinued“, ORIG AP 25.08.2000 [12]. status.usa von „nicht verifiziert“ auf diese Primärquelle umgestellt; der Widerspruch zum Handelsnamen-Vermerk (q018), der die NDA schon nannte, ist damit aufgelöst.
  • 26.10.2026, Präzisions-Flags (m004; Regeln im Leitfaden unter „Zahlenregel und Präzisions-Flags“, Umsetzung Claude zur Bestätigung durch Tilman): „Verbessert Immunmarker älterer Menschen (nur Marker)“: kleine_studien – [5] 25 Personen (Abstract); [8] prüfte Everolimus und zählt nicht. „Bremst den Verlust der Lungenfunktion bei Lymphangioleiomyomatose“: kleine_studien – [9] 89 Patientinnen (Abstract).

Nicht verifiziert

  • Nationale Zulassungen in Deutschland (AMIce/PharmNet) nicht abgefragt.
  • Wer die Zulassungsstudien für die Nierentransplantation finanziert hat, geht aus der Fachinformation nicht hervor; Primärpublikationen nicht gelesen.
  • US-Anwendungsgebiete, weitere US-Präparate und Generika nicht geprüft.
  • ZNS-Gängigkeit beim Menschen nicht geprüft.

Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Fehler gefunden oder etwas vermisst?

Wünsch dir einen Wirkstoff, schlag eine Verbesserung vor oder melde einen Fehler. Jede Rückmeldung wird gelesen.

Art der Nachricht

Die Website speichert nichts. Der Button öffnet dein E-Mail-Programm mit einer vorbereiteten Nachricht.