Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Mehr Energie und weniger Müdigkeit
kleiner NutzenMetaanalyse von 13 RCTs mit 1126 Personen: kleine Verringerung der Müdigkeit (g −0,40), gleichgerichtet bei Gesunden und Kranken [14]; in einer Metaanalyse bei Gesunden war der Effekt auf subjektive Müdigkeit nur andeutungsweise belegt [13].
Bessere sportliche Leistung
uneinheitlichMetaanalyse von 24 Studien: Blutspiegel steigen zuverlässig, Leistungseffekte klein, inkonsistent und nach Ausschluss von Ausreißern nicht stabil; Vertrauenswürdigkeit sehr niedrig bis niedrig [13].
Lindert Muskelbeschwerden unter Statinen
uneinheitlichZwei Metaanalysen fanden keinen Nutzen [7][9], zwei eine Linderung der Beschwerden [8][10]; die Kreatinkinase blieb unverändert [7][8].[7][8][9][10]
Stärkt das Herz bei Herzinsuffizienz
Einzelbefund, unbestätigtWeniger schwere kardiovaskuläre Ereignisse und Todesfälle in einer RCT mit 420 Betroffenen [11]; laut Cochrane-Review beruht der Mortalitätsvorteil auf dieser einen Studie, insgesamt fehlt überzeugende Evidenz [12].
Wirkweise
Evidenzkarte: Coenzym Q10
Coenzym Q10 ist ein fettlösliches Chinon, das in der inneren Mitochondrienmembran Elektronen in der Atmungskette weiterreicht und dabei Protonen über die Membran transportiert. In seiner reduzierten Form (Ubichinol) wirkt es in allen Membranen als Antioxidans, direkt oder durch Regeneration von Tocopherol und Ascorbat. Ein Mangel kann durch Mutationen in Biosynthesegenen oder durch Hemmung der Biosynthese mit HMG-CoA-Reduktase-Hemmern (Statinen) entstehen [1]. Eine Metaanalyse placebokontrollierter Studien bestätigt, dass Statine die CoQ10-Konzentration im Plasma senken (im Mittel −0,44 µmol/l), unabhängig vom Statintyp [2].
Die Aufnahme aus dem Darm ist langsam und hängt stark von der Zubereitung ab; eine Übersichtsarbeit von zwei Angestellten eines CoQ10-Herstellers betont die Bedeutung gelöster statt kristalliner Wirkstoffform und hält Ubichinol nicht für die aktivere Form, weil beide Formen im Körper ständig ineinander umgewandelt werden [3]. In einer Überkreuzstudie mit 14 jungen Gesunden unterschieden sich sieben Präparate deutlich; am besten aufgenommen wurden Weichkapseln mit Ubichinon oder Ubichinol, und die Unterschiede zwischen Personen waren groß [4]. Bei zehn älteren Männern erhöhte Ubichinol über zwei Wochen das Gesamt-CoQ10 im Plasma signifikant (1,5-fach), Ubichinon nicht signifikant; CoQ10 und ATP in Blutzellen sowie Marker für oxidativen Stress blieben unverändert [5]. In einer Einzelgabe-Studie mit 21 gesunden Älteren war Ubichinol gegenüber Ubichinon nicht signifikant besser (1,7-fach), eine wasserlösliche Zubereitung dagegen 2,4-fach; im Blut lag CoQ10 unabhängig von der eingenommenen Form überwiegend als Ubichinol vor [6].
Bei statinbedingten Muskelbeschwerden widersprechen sich Metaanalysen: Eine fand bei 302 Behandelten keinen Effekt auf Muskelschmerz und Kreatinkinase [7], eine andere mit 12 RCTs und 575 Behandelten weniger Schmerz, Schwäche, Krämpfe und Müdigkeit bei unveränderter Kreatinkinase [8]. Eine Metaanalyse bei Menschen mit statinbedingter Myalgie fand weder weniger Schmerz noch bessere Therapietreue [9], die jüngste mit sieben RCTs eine kleine Schmerzlinderung [10]. Bei chronischer Herzinsuffizienz senkte CoQ10 in der RCT Q-SYMBIO mit 420 Betroffenen schwere kardiovaskuläre Ereignisse nach zwei Jahren (15 % vs. 26 %), die Kurzzeitendpunkte nach 16 Wochen änderten sich nicht [11]. Ein Cochrane-Review stuft den Mortalitätsvorteil als wahrscheinlich ein, stützt ihn aber auf diese eine Studie und sieht insgesamt keine überzeugende Evidenz für oder gegen den Einsatz [12]. Bei Gesunden steigen die Blutspiegel zuverlässig, Leistungseffekte sind aber klein und uneinheitlich [13]; eine Metaanalyse von 13 RCTs fand eine kleine Verringerung der Müdigkeit (Hedges g −0,40) [14]. In einer RCT mit 24 dauerhaft mit Warfarin behandelten Personen veränderte CoQ10 weder INR noch Warfarinbedarf [15].
Formangaben: Ubichinon und Ubichinol haben eigene Formprofile (ubichinon, ubichinol). Die Metaanalysen zu Statinbeschwerden, Leistung und Müdigkeit [7][8][9][10][13][14] und der Cochrane-Review [12] trennen im Abstract nicht nach Redoxform; Q-SYMBIO [11] verwendete laut einer Auswertung der europäischen Zentren Ubichinon (Beleg im Formprofil ubichinon). Nach der Formregel zählen Studien ohne Formangabe in den Formprofilen nicht für die Stufe; in diesem Übersichtsprofil stehen sie für Coenzym Q10 insgesamt.
Eingeordnet am Wirkort Zelle mit Mitochondrium, Glutathion-Zyklus, Keap1–Nrf2 und Plasmamembran; in der Abbildung dort nicht gezeichnet: gleiche Aussage wie Ubichinol, das gezeichnet ist.
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| Mitochondriale Atmungskette (Elektronenübertragung, Protonentransport) | Sonstiges | Bindung | Labor[1] | |
| Lipidperoxidation in Membranen (als Ubichinol) | Sonstiges | Hemmer | Labor[1] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- Energiestoffwechselzentraler Elektronenüberträger der Atmungskette; Ergänzung erhöht Blutspiegel, in einer kleinen RCT aber nicht CoQ10 und ATP in Blutzellen[1][5][13]
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativMarker für oxidativen Stress in einer kleinen RCT bei älteren Männern unverändert[5]
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Ubichinon (Weichkapsel, in Öl gelöst)
absolute Bioverfügbarkeit nicht bestimmt; stark zubereitungs- und personenabhängigWeichkapseln mit gelöstem Ubichinon gehörten in einer Überkreuzstudie zu den am besten aufgenommenen Präparaten [4]. Im Blut liegt CoQ10 überwiegend als Ubichinol vor, auch wenn Ubichinon eingenommen wurde [6].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Ubichinol (reduzierte Form)
im Vergleich zu Ubichinon 1,5-fach (signifikant, 10 Männer) bzw. 1,7-fach (nicht signifikant, 21 Ältere)Bei älteren Männern über zwei Wochen besser als Ubichinon [5], in einer Einzelgabe-Studie bei Älteren nicht signifikant [6]; eine herstellernahe Übersicht hält die Annahme einer aktiveren Form für unbegründet [3].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · wasserlöslich solubilisiert
2,4-fach gegenüber Ubichinon-Kapsel (Einzelgabe, 21 Ältere)In einer Studie besser aufgenommen als Ubichinon-Kapseln [6]; die Zusammensetzung der Zubereitung beeinflusst die Aufnahme generell stark [4].
Mensch, randomisiert
Studien am Menschen
Sieben Präparate im Vergleich
Gemessen: Fläche unter der Plasmakurve
Ergebnis: Große Unterschiede; Weichkapseln mit Ubichinon oder Ubichinol am besten; starke individuelle Unterschiede.[4]
Mensch, randomisiert
Ubichinol vs. Ubichinon bei älteren Männern
Gemessen: CoQ10 in Plasma und Blutzellen, oxidativer Stress, ATP
Ergebnis: Ubichinol: Gesamt-CoQ10 1,5-fach (signifikant), Ubichinon nicht signifikant; Blutzellen, ATP und Stressmarker unverändert.[5]
Mensch, randomisiert
Drei Formulierungen bei Älteren
Gemessen: Fläche unter der Plasmakurve
Ergebnis: Wasserlöslich 2,4-fach, Ubichinol 1,7-fach (nicht signifikant) gegenüber Ubichinon.[6]
Mensch, randomisiert
Metaanalyse statinbedingte Muskelbeschwerden (positiv)
Gemessen: Muskelschmerz, Schwäche, Krämpfe, Müdigkeit, Kreatinkinase
Ergebnis: Beschwerden gelindert, Kreatinkinase unverändert.[8]
Mensch, randomisiert
Metaanalyse statinbedingte Myalgie (negativ)
Gemessen: Muskelschmerz, Therapietreue
Ergebnis: Kein Unterschied zu Placebo (WMD −0,42; 95-%-KI −1,47 bis 0,62).[9]
Mensch, randomisiert
Q-SYMBIO
Gemessen: schwere kardiovaskuläre Ereignisse; Kurzzeitendpunkte nach 16 Wochen
Ergebnis: 15 % vs. 26 % Ereignisse (HR 0,50); Kurzzeitendpunkte unverändert.[11]
Mensch, randomisiert
Metaanalyse Müdigkeit
Gemessen: Müdigkeitswerte
Ergebnis: Hedges g −0,40 (95-%-KI −0,64 bis −0,16).[14]
Mensch, randomisiert
Warfarin-Wechselwirkung
Gemessen: INR, Warfarinbedarf
Ergebnis: INR stabil, Warfarinbedarf unverändert.[15]
Mensch, randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Verträglichkeit
In einer Metaanalyse wurde unter CoQ10 bei 602 Personen nur ein unerwünschtes Ereignis (Magen-Darm) berichtet [14]; laut Cochrane-Review ist die Evidenz zu unerwünschten Wirkungen bei Herzinsuffizienz von niedriger Qualität und nicht eindeutig [12].
Mensch, randomisiert
Wechselwirkung mit Warfarin
Fallberichte beschreiben ein schwächeres Ansprechen auf Warfarin; in einer kleinen RCT blieben INR und Warfarinbedarf unverändert [15]. Größere Studien fehlen.
Mensch, randomisiert
Produktqualität und Zubereitung
Die Aufnahme unterscheidet sich zwischen Präparaten deutlich [4][6]. Mehrere Arbeiten zur Bioverfügbarkeit stammen von Angestellten eines Herstellers [3].
Mensch, randomisiert
Wechselwirkungen
- Warfarin: In einer RCT mit 24 Personen kein Einfluss auf INR und Warfarinbedarf; Fallberichte hatten ein schwächeres Ansprechen beschrieben [15].
- Statine: Statine senken die CoQ10-Konzentration im Plasma, weil sie seine Biosynthese hemmen [1][2].
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- teilweise belegt
„Ubichinol ist die bessere, aktive Form von Q10“
In einer kleinen RCT stiegen die Plasmaspiegel mit Ubichinol stärker [5], in einer anderen Studie nicht signifikant [6]; im Blut liegt CoQ10 ohnehin überwiegend als Ubichinol vor [6], und die Zubereitung wirkt sich stärker aus als die Redoxform [4]. Dass Ubichinol klinisch besser wirkt, ist nicht untersucht.
- teilweise belegt
„Wer Statine nimmt, braucht Q10 gegen Muskelschmerzen“
Statine senken CoQ10 im Plasma [2], doch Metaanalysen zur Wirkung auf Muskelbeschwerden widersprechen sich [7][8][9][10].
- nicht belegt
„Q10 steigert die Energie der Mitochondrien und damit die Leistung bei Gesunden“
CoQ10 und ATP in Blutzellen blieben in einer RCT unverändert [5]; Leistungseffekte bei Gesunden sind klein und instabil [13].
- teilweise belegt
„Q10 senkt die Sterblichkeit bei Herzschwäche“
Gezeigt in einer RCT [11]; laut Cochrane-Review fehlt die Bestätigung durch weitere Studien [12].
- nicht belegt
„Q10 hebt die Wirkung von Gerinnungshemmern auf“
Nur Fallberichte; in einer RCT keine Änderung von INR und Warfarinbedarf [15].
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Oral, langsam und stark zubereitungsabhängig, mit großen Unterschieden zwischen Personen [3][4].
- Halbwertszeit
- Nicht verifiziert.
- Abbau
- Ubichinon und Ubichinol werden im Körper ineinander umgewandelt; im Blut überwiegend als Ubichinol [3][6].
- Weg ins Gehirn
- Nicht verifiziert.
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Nicht verifiziert.
- EU
- Kein Eintrag „Coenzym Q10“, „Ubichinon“ oder „Ubichinol“ in der konsolidierten Unionsliste der neuartigen Lebensmittel, Stand 10.08.2026 [16]; kein EU-Rechtsakt mit „coenzyme Q10“ oder „ubiquinol“ im Titel und kein EFSA-Novel-Food-Gutachten in PubMed gefunden. Laut Novel-Food-Katalog gilt Coenzym Q10 als nicht neuartig in Lebensmitteln (Eintrag POL-NF-00261 „Coenzyme Q10“, letzte Änderung 08.05.2023); der Eintrag nennt keine Form (Ubichinon oder Ubichinol) [17]. Der Katalog ist eine Orientierungshilfe der Kommission, kein Rechtsakt.
- USA
- Nicht verifiziert.
- Andere Länder
- Nicht verifiziert.
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Steigt CoQ10 durch Ergänzung auch in Muskel, Herz oder Mitochondrien Gesunder relevant an?
- Welche Zubereitung ist bei gleicher Redoxform am besten aufnehmbar, unabhängig von Herstellerangaben?
- Lässt sich der Q-SYMBIO-Befund bei Herzinsuffizienz in einer zweiten großen RCT bestätigen?
- Welche Untergruppe mit statinbedingten Muskelbeschwerden profitiert, wenn überhaupt?
Referenzen
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- Banach M, Serban C, Ursoniu S, Rysz J, Muntner P, Toth PP, et al. Statin therapy and plasma coenzyme Q10 concentrations – a systematic review and meta-analysis of placebo-controlled trials. Pharmacol Res. 2015;99:329–36. doi:10.1016/j.phrs.2015.07.008 · PubMed
- Mantle D, Dybring A. Bioavailability of coenzyme Q10: an overview of the absorption process and subsequent metabolism. Antioxidants (Basel). 2020;9(5):386. doi:10.3390/antiox9050386 · PubMed
- López-Lluch G, Del Pozo-Cruz J, Sánchez-Cuesta A, Cortés-Rodríguez AB, Navas P. Bioavailability of coenzyme Q10 supplements depends on carrier lipids and solubilization. Nutrition. 2019;57:133–40. doi:10.1016/j.nut.2018.05.020 · PubMed
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- Engelsen J, Nielsen JD, Hansen KF. [Effect of coenzyme Q10 and Ginkgo biloba on warfarin dosage in patients on long-term warfarin treatment. A randomized, double-blind, placebo-controlled cross-over trial]. Ugeskr Laeger. 2003;165(18):1868–71. PubMed
- Durchführungsverordnung (EU) 2017/2470 der Kommission vom 20. Dezember 2017 zur Erstellung der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel gemäß der Verordnung (EU) 2015/2283. ABl. L 351 vom 30.12.2017, S. 72. Konsolidierte Fassung vom 10.08.2026 (CELEX 02017R2470-20260810).
- Europäische Kommission. Novel Food Status Catalogue: Coenzyme Q10 [Datenbank]. POL-NF-00261, letzte Änderung 08.05.2023 [zitiert 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://ec.europa.eu/food/food-feed-portal/screen/novel-food-catalogue/search
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-26. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- Alle Referenzen über PubMed abgerufen; DOIs und PMIDs aus den PubMed-Datensätzen übernommen ([15] ohne DOI in PubMed).
- Am Abstract: Elektronen- und Protonentransport, Antioxidans, Mangel durch Mutationen und Statine [1]; Plasma-CoQ10 −0,44 µmol/l unter Statinen [2]; Bedeutung der Kristalldispersion [3]; 14 Personen, sieben Präparate, Weichkapseln am besten, große individuelle Unterschiede [4]; 10 Männer, Gesamt-CoQ10 1,5-fach, Blutzellen, ATP und Stressmarker unverändert [5]; 21 Ältere, 2,4-fach bzw. 1,7-fach (p = 0,129), überwiegend Ubichinol im Blut [6]; 6 Studien, 302 Behandelte, kein Effekt [7]; 12 RCTs, 575 Behandelte, Linderung, CK unverändert [8]; 7 RCTs, 321 Behandelte, WMD −0,42, Therapietreue unverändert [9]; 7 RCTs, 389 Behandelte, WMD −0,96 [10]; 420 Betroffene, 15 % vs. 26 %, HR 0,50, Kurzzeitendpunkte unverändert [11]; RR Mortalität 0,58 aus einer Studie, keine überzeugende Evidenz [12]; 24 Studien, kleine instabile Effekte [13]; 13 RCTs, 1126 Personen, g −0,40, ein unerwünschtes Ereignis bei 602 Personen [14]; 24 Behandelte, INR stabil [15].
- Im Volltext: Mantle und Dybring halten Ubichinol nicht für die aktivere Form, beide Autoren sind Angestellte von Pharma Nord [3].
- ClinicalTrials.gov: 388 Einträge zu „coenzyme Q10“, 45 zu „ubiquinol“ (23.10.2026).
- Rechtsstatus (24.10.2026): konsolidierte Unionsliste 02017R2470-20260810 (DE und EN, XHTML über Cellar) nach Coenzym Q10, Q10, Ubichinon, Ubichinol und Ubiquinol durchsucht, 0 Treffer [16]; Cellar-SPARQL (englische Titel): kein Rechtsakt mit „coenzyme Q10“, „ubiquinol“ oder „ubidecarenone“ im Titel; PubMed (EFSA J): kein Gutachten.
- Struktureller Umbau 24.10.2026 (Mikrobiom-Auftrag, Paket E): Familie energiestoffwechsel → coenzym-q10-formen; Ubichinol-Synonyme in das Formprofil ubichinol verschoben; Ubichinon-Synonyme bleiben hier, bis es ein Profil ubichinon gibt; Verbindung zu pqq, kreatin-monohydrat und acetyl-l-carnitin über verwandt. Wissenschaftliche Aussagen unverändert.
- Entscheidung 7 von Tilman vom 24.10.2026 umgesetzt: Formprofil ubichinon angelegt; die Synonyme „Ubichinon“, „Ubiquinone“ und „Ubidecarenon“ sind dorthin umgezogen, verwandt „andere Form“ zu ubichinon ergänzt. Neuer Schlussabsatz „Formangaben“ in wirkweise_text: Die Abstracts der Metaanalysen [7][8][9][10][13][14] und des Cochrane-Reviews [12] wurden am 24.10.2026 auf eine Formangabe geprüft (keine Trennung nach Ubichinon und Ubichinol); die Ubichinon-Angabe zu Q-SYMBIO stammt aus der Auswertung der europäischen Zentren (PMID 30835327, Volltext PMC8086660), zitiert im Profil ubichinon. Übrige Aussagen unverändert.
- 26.10.2026, Sachkorrektur nach Prüfbericht E-20 (Block D, Entscheidung n021): Novel-Food-Katalog selbst abgerufen (Backend-Schnittstelle der Katalogseite, Einzeleintrag): POL-NF-00261 „Coenzyme Q10“, Beschreibung „The entry concerns the use of coenzyme Q10“ ohne Formangabe, Teil „Whole“ = NOT_NOVEL_IN_FOOD, letzte Änderung 08.05.2023 [17]. Vorher stand „Katalog nicht geprüft“.
Nicht verifiziert
- Rechtlicher Status in Deutschland (Arzneimittelstatus von Ubidecarenon in AMIce nicht abgefragt) und den USA; ob der formlose Katalogeintrag POL-NF-00261 beide Redoxformen erfasst, ist rechtlich unklar.
- Fallberichte zur Warfarin-Wechselwirkung nur über die Einleitung von [15] erwähnt, nicht einzeln geprüft.
- Ob der Hersteller des Studienpräparats an Q-SYMBIO [11] beteiligt war (keine Interessenkonflikterklärung im PubMed-Datensatz).
- Halbwertszeit beim Menschen.
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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