Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.

Versprechen im Check

  • Mehr Ausdauer und Leistung im Sport

    kleiner Nutzen

    Muskel & Leistung · gesund (junge, freizeitaktive Erwachsene, überwiegend Männer) · Mensch, randomisiert

    Metaanalyse von 80 placebokontrollierten Überkreuzstudien: d = 0,17; kein Effekt bei sehr gut trainierten Ausdauerathleten und in Studien nur mit Frauen [7]. Übersicht über 20 Metaanalysen: Vorteile vor allem bis zur Erschöpfung, Qualität meist niedrig [8].

  • Senkt den Blutdruck

    kleiner Nutzen

    Herz & Gefäße · gesund (überwiegend normotensive Erwachsene) · Mensch, randomisiert

    Akut −10,4/8 mmHg nach einer großen Portion [3]; Metaanalyse von 16 Kurzzeitstudien systolisch −4,4 mmHg [9]. Über Wochen nur in der Praxismessung, nicht im 24-Stunden- oder Heimblutdruck [10].

  • Senkt dauerhaft einen erhöhten Blutdruck

    Einzelbefund, unbestätigt

    Herz & Gefäße · Patienten: Bluthochdruck · Mensch, randomisiert

    Eine RCT mit 68 Menschen mit Bluthochdruck: 24-Stunden-Blutdruck −7,7/5,2 mmHg über vier Wochen, ohne Wirkverlust [11]; eine Metaanalyse mittelfristiger Studien fand in genauen Messungen keinen Effekt [10].

  • Bessere Hirndurchblutung und geistige Leistung

    kein Nutzen

    Kognition & Fokus · gesund (Erwachsene, kleine Studien) · Mensch, randomisiert

    Metaanalyse von 13 randomisierten Studien (297 Teilnehmende): kein Effekt auf Kognition (SMD 0,06) und Hirndurchblutung [12].

Wirkweise

Evidenzkarte: Nitrat (Rote-Bete-Saft)

Jede Linie steht für einen publizierten Befund; Linienstil und Farbe zeigen, woher er stammt. Der Filter blendet schwächere Evidenzstufen aus. Quellen: siehe Referenzen.

Lange galten Nitrat und Nitrit als inerte Endprodukte des Stickstoffmonoxid-Stoffwechsels. Inzwischen ist bekannt, dass der Körper sie wieder zu Stickstoffmonoxid (NO) recyceln kann, besonders bei Sauerstoffmangel. Dieser Nitrat-Nitrit-NO-Weg ist eine zweite NO-Quelle neben dem klassischen Weg über Arginin und die NO-Synthasen [1]. Er beginnt im Mund: Die Speicheldrüsen ziehen Nitrat aus dem Blut und reichern es im Speichel an, Bakterien auf der Zunge reduzieren es zu Nitrit. Eine antiseptische Mundspülung senkte bei 19 Gesunden die Nitritbildung im Mund um 90 % und das Plasma-Nitrit um 25 %; der Blutdruck stieg um 2 bis 3,5 mmHg [2]. Diese Studie war nicht randomisiert, und die Autoren erinnern daran, dass Nitrit auch die Bildung möglicherweise krebserregender N-Nitrosamine fördern kann [2].

Nach einer großen Portion Rote-Bete-Saft sank der Blutdruck bei Gesunden nach etwa drei Stunden um bis zu 10,4/8 mmHg, parallel zum Anstieg des Plasma-Nitrits; wurde der Speichel nicht geschluckt, blieben Nitritanstieg und Blutdrucksenkung aus, ebenso die Hemmung der Blutplättchen ex vivo [3]. Das Plasma-Nitrit steigt mengenabhängig und erreicht seinen Gipfel nach 2 bis 3 Stunden; die Leistung nahm in derselben Studie über eine mittlere Menge hinaus nicht weiter zu [4].

Der bekannteste Effekt ist ein geringerer Sauerstoffverbrauch bei gleicher Belastung. In einer randomisierten Überkreuzstudie mit neun trainierten Männern sank er nach drei Tagen Natriumnitrat bei submaximaler Last im Mittel von 2,98 auf 2,82 l/min, ohne Änderung von Laktat und Herzfrequenz [5]. Mit Rote-Bete-Saft verlängerte sich bei acht Männern die Zeit bis zur Erschöpfung bei sehr intensiver Belastung (675 gegenüber 583 Sekunden) [6]. Eine Metaanalyse von 80 placebokontrollierten Überkreuzstudien bestätigt einen Leistungsgewinn, nennt ihn aber objektiv klein (d = 0,17); bei sehr gut trainierten Ausdauerathleten und in den wenigen Studien nur mit Frauen war er nicht nachweisbar [7]. Eine Übersicht über 20 Metaanalysen fand Vorteile vor allem bei Belastungen bis zur Erschöpfung (SMD 0,33), bei vielen anderen Leistungsmaßen keinen Effekt und bewertete die Qualität der meisten Metaanalysen als niedrig bis kritisch niedrig [8].

Für den Blutdruck ergab eine Metaanalyse von 16 kurzen Überkreuzstudien eine Senkung des systolischen Werts um 4,4 mmHg [9]. Über ein bis sechs Wochen zeigte sich die Senkung nur bei Messungen in der Praxis, nicht in der genaueren 24-Stunden- oder Heimmessung [10]. Dem steht eine randomisierte Studie mit 68 Menschen mit Bluthochdruck gegenüber, in der nitratreicher Saft gegenüber nitratfreiem Saft über vier Wochen auch den 24-Stunden-Blutdruck um 7,7/5,2 mmHg senkte [11]. Auf Kognition und Hirndurchblutung hatten Nitrat und Nitrit in einer Metaanalyse von 13 kleinen randomisierten Studien keinen Effekt [12].

Synaptik dient ausschließlich der biochemischen und pharmakologischen Aufklärung und ist keine medizinische Beratung oder Einnahmeempfehlung.

Nur Wirkmechanismus. Schematischer Längsschnitt durch den Rand einer Skelettmuskelfaser mit Kapillare, nicht maßstabsgetreu. Die Figur wechselt zwischen Ruhe mit Insulin und kurzer Belastung. Teilchen, Geschwindigkeiten und die Balken der Live-Anzeige sind Modellausgaben (illustrativ) und zeigen nur die Richtung laut Studienlage; Zahlen in Anzeige und Text stammen aus den genannten Studien.
Wirkstoff
Ansicht

Insulin  Glukose  H⁺  Phosphokreatin  Bicarbonat  Wirkstoff  Leuchten = aktiver Signalknoten

Aus Nitrat entsteht über Nitrit Stickstoffmonoxid, besonders bei Sauerstoffmangel und unabhängig von den NO-Synthasen [35]. In einer placebokontrollierten Überkreuzstudie mit neun trainierten Männern sank nach drei Tagen Natriumnitrat die Sauerstoffaufnahme bei submaximaler Last im Mittel von 2,98 auf 2,82 l/min, der Wirkungsgrad stieg von 19,7 auf 21,1 % [34]. Gemessen wurde die Sauerstoffaufnahme des ganzen Körpers; wo im Muskel das ansetzt, zeigt die Studie nicht. Die Figur markiert deshalb den Endpunkt am Blut; im Modell kommt bei gleicher Arbeit etwas weniger O₂ aus der Kapillare.

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Ebenfalls an diesem Wirkort, nicht gezeichnet

Angriffspunkte

ZielTypWirkungKennwertEvidenz
Nitratreduktase der MundbakterienEnzymBindungNitrat → Nitrit; antiseptische Mundspülung senkt die orale Nitritbildung um 90 % und Plasma-Nitrit um 25 % Mensch, nicht randomisiert[2]
Reduktion von Nitrit zu StickstoffmonoxidSignalwegAktivatorbesonders bei Sauerstoffmangel; unabhängig von den NO-Synthasen (Übersichtsarbeit) Labor[1]
Sauerstoffverbrauch bei submaximaler BelastungSonstigesHemmer2,98 → 2,82 l/min (n = 9); Wirkungsgrad 19,7 → 21,1 % Mensch, randomisiert[5]
Thrombozytenaggregation (ex vivo)SonstigesHemmerAggregation auf Kollagen und ADP abgeschwächt; aufgehoben ohne Schlucken des Speichels Mensch, randomisiert[3]

Wirkprofil

Welche Botenstoffsysteme die Substanz nach heutiger Datenlage beeinflusst. ↑ verstärkt, ↓ gedämpft, ≈ moduliert, ○ kein Effekt; Punkte = Evidenzstufe.

  • Dopaminkeine Daten
  • Noradrenalinkeine Daten
  • Serotoninkeine Daten
  • Acetylcholinkeine Daten
  • Glutamat · AMPAkeine Daten
  • Glutamat · NMDAkeine Daten
  • GABAkeine Daten
  • Histaminkeine Daten
  • Orexinkeine Daten
  • Adenosinkeine Daten
  • Opioidekeine Daten
  • Melatoninkeine Daten
  • Neurotrophinekeine Daten
  • Durchblutung↑ · Blutdruck kurzfristig gesenkt, Gefäßfunktion bei Bluthochdruck verbessert; Hirndurchblutung unverändert[3][11][12]
  • Stickstoffmonoxid↑ · Plasma-Nitrit steigt mengenabhängig, Gipfel nach 2–3 Stunden; abhängig von Mundbakterien[2][3][4]
  • Energiestoffwechselmoduliert · Geringerer Sauerstoffverbrauch bei gleicher Belastung[5][6]
  • Insulin · Glukosekeine Daten
  • Entzündung · oxidativkeine Daten
  • Stressachsekeine Daten
  • Testosteron-Achsekeine Daten
  • Endocannabinoidekeine Daten
  • Autophagie · Seneszenzkeine Daten
  • Immunsystemkeine Daten
  • Lipidstoffwechselkeine Daten
  • Gerinnung · Fibrinolysekeine Daten
  • Methylierungkeine Daten

Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit

Wie viel eines Wirkstoffs im Blut oder Zielgewebe ankommt, hängt vom Weg in den Körper und von der Darreichungsform ab. Alle Aufnahmewege erklärt

  • Oral (geschluckt) · Rote-Bete-Saft bzw. Konzentrat

    Plasma-Nitrit mengenabhängig, Gipfel nach 2–3 Stunden

    Leistungseffekt über eine mittlere Menge hinaus nicht größer [4]; Umwandlung setzt das Schlucken des nitritreichen Speichels voraus [3].

    Mensch, randomisiert

  • Oral (geschluckt) · Natriumnitrat (Studienform)

    Pharmakologische Form in frühen Studien; senkte den Sauerstoffverbrauch ebenso wie später der Saft [5][6].[5][6]

    Mensch, randomisiert

  • Oral (geschluckt) · bei gleichzeitiger antiseptischer Mundspülung

    orale Nitritbildung −90 %, Plasma-Nitrit −25 %

    Die Mundbakterien sind für die Umwandlung nötig; Chlorhexidin-Mundspülung hob den Blutdruck um 2 bis 3,5 mmHg (nicht randomisiert) [2].

    Mensch, nicht randomisiert

Studien am Menschen

  • Mundbakterien und Blutdruck

    nicht randomisierte Vorher-nachher-Studie · gesund · n = 19 · 2 × 7 Tage

    Gemessen: orale und Plasma-Nitritbildung, Blutdruck

    Ergebnis: Mundspülung: Nitritbildung −90 %, Plasma-Nitrit −25 %, Blutdruck +2 bis 3,5 mmHg.[2]

    Mensch, nicht randomisiert

  • Akute Blutdrucksenkung

    randomisiert · gesund · Einzelgabe

    Gemessen: Blutdruck, Plasma-Nitrit, Thrombozytenaggregation

    Ergebnis: Maximal −10,4/8 mmHg nach etwa 3 Stunden; ohne Schlucken des Speichels kein Effekt.[3]

    Mensch, randomisiert

  • Mengen-Wirkungs-Beziehung

    randomisiert, Überkreuz, nitratfreier Saft als Placebo · gesund (Männer) · n = 10 · Einzelgaben

    Gemessen: Plasma-Nitrit, Sauerstoffaufnahme, Zeit bis zur Erschöpfung

    Ergebnis: Nitrit-Gipfel nach 2–3 Stunden; Zeit bis zur Erschöpfung +14 % bzw. +12 % bei mittlerer und hoher Menge, niedrigste Menge ohne Effekt.[4]

    Mensch, randomisiert

  • Sauerstoffkosten unter Natriumnitrat

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert, Überkreuz · gesund (trainierte junge Männer) · n = 9 · 2 × 3 Tage

    Gemessen: Sauerstoffaufnahme, Wirkungsgrad

    Ergebnis: VO2 2,98 → 2,82 l/min; Wirkungsgrad 19,7 → 21,1 %.[5]

    Mensch, randomisiert

  • Metaanalyse Leistung

    Metaanalyse von 80 randomisierten, placebokontrollierten Überkreuzstudien · gesund (junge Erwachsene)

    Gemessen: Leistungsmaße

    Ergebnis: d = 0,17; bei sehr gut Trainierten d = 0,02 (nicht signifikant).[7]

    Mensch, randomisiert

  • Metaanalyse Blutdruck mittelfristig

    Metaanalyse von 13 RCTs (1–6 Wochen) · gesund und Patienten (gemischt) · n = 325 · 1–6 Wochen

    Gemessen: Praxis-, 24-Stunden- und Heimblutdruck

    Ergebnis: −4,1/−2,0 mmHg nur in der Praxismessung; 24-Stunden- und Heimmessung unverändert.[10]

    Mensch, randomisiert

  • Bluthochdruck über vier Wochen

    RCT, doppelblind, nitratfreier Saft als Placebo · Patienten: Bluthochdruck (behandelt und unbehandelt) · n = 68 · 4 Wochen

    Gemessen: Praxis-, 24-Stunden- und Heimblutdruck

    Ergebnis: 24-Stunden-Blutdruck −7,7/5,2 mmHg; Gefäßfunktion +20 %, Gefäßsteifigkeit gesenkt.[11]

    Mensch, randomisiert

  • Metaanalyse Kognition

    Metaanalyse von 13 RCTs · gesund (Erwachsene) · n = 297

    Gemessen: kognitive Funktion, Hirndurchblutung

    Ergebnis: Kein Effekt (SMD 0,06).[12]

    Mensch, randomisiert

Risiken und Warnhinweise

  • N-Nitrosamine (theoretisch)

    Nitrit kann die Bildung möglicherweise krebserregender N-Nitrosamine fördern; deshalb galt der Weg lange als schädlich [2]. Daten am Menschen zu Nitrat aus Gemüse oder Saft wurden für dieses Profil nicht geprüft.

    Keine Daten

  • Wenige Langzeitdaten

    Die längste hier geprüfte RCT dauerte vier Wochen und wurde gut vertragen [11]; die Leistungsstudien prüfen fast nur Tage [5][6][7].

    Mensch, randomisiert

Wechselwirkungen

  • Antiseptische Mundspülungen (z. B. Chlorhexidin): Unterbrechen die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit; Plasma-Nitrit sank um 25 %, der Blutdruck stieg leicht [2]. Ohne Schlucken des Speichels blieb die Blutdrucksenkung nach Rote-Bete-Saft aus [3].

Faktencheck: verbreitete Behauptungen

  • teilweise belegt

    „Rote-Bete-Saft steigert die Ausdauerleistung“

    Kleiner, aber robuster Effekt bei freizeitaktiven jungen Männern (d = 0,17) [7], vor allem bei Belastungen bis zur Erschöpfung [8].

  • nicht belegt

    „Auch Spitzensportler profitieren von Nitrat“

    Bei sehr gut trainierten Ausdauerathleten war in der Metaanalyse kein Effekt nachweisbar (d = 0,02) [7].

  • teilweise belegt

    „Rote Bete senkt den Blutdruck“

    Kurzfristig klar [3][9]; über Wochen bei Gesunden nur in der Praxismessung [10], bei Bluthochdruck in einer einzelnen RCT auch im 24-Stunden-Blutdruck [11].

  • nicht belegt

    „Nitrat verbessert die Hirndurchblutung und macht geistig leistungsfähiger“

    Kein Effekt auf Kognition oder Hirndurchblutung in einer Metaanalyse von 13 kleinen RCTs [12].

  • widerlegt

    „Mundspülung spielt für die Wirkung keine Rolle“

    Mundbakterien sind für die Umwandlung nötig; antiseptische Mundspülung senkte Plasma-Nitrit und hob den Blutdruck [2], ohne Schlucken des Speichels blieb der Effekt aus [3].

Pharmakokinetik

Aufnahme
Nitrat wird aufgenommen, von den Speicheldrüsen angereichert und im Mund bakteriell zu Nitrit reduziert (enterosalivarer Kreislauf) [2][3].
Halbwertszeit
Nicht verifiziert; Plasma-Nitrit erreicht den Gipfel nach 2–3 Stunden [4].
Abbau
Nitrat → Nitrit (Mundbakterien) → Stickstoffmonoxid, besonders bei Sauerstoffmangel [1][2].
Weg ins Gehirn
Nicht verifiziert; keine Änderung der Hirndurchblutung in einer Metaanalyse [12].

Rechtlicher Status

Deutschland
Nicht verifiziert.
EU
Nicht verifiziert.
USA
Nicht verifiziert.

Verwandte Substanzen

Offene Fragen

  • Wirkt Nitrat bei Frauen anders, oder fehlen schlicht Studien?
  • Hält die Blutdrucksenkung über Monate an, und senkt sie Herz-Kreislauf-Ereignisse?
  • Wie groß ist das Nitrosamin-Risiko bei dauerhaft hoher Nitratzufuhr aus Saftkonzentraten?

Referenzen

  1. Lundberg JO, Weitzberg E, Gladwin MT. The nitrate-nitrite-nitric oxide pathway in physiology and therapeutics. Nat Rev Drug Discov. 2008;7(2):156–67. doi:10.1038/nrd2466 · PubMed
  2. Kapil V, Haydar SM, Pearl V, Lundberg JO, Weitzberg E, Ahluwalia A. Physiological role for nitrate-reducing oral bacteria in blood pressure control. Free Radic Biol Med. 2013;55:93–100. doi:10.1016/j.freeradbiomed.2012.11.013 · PubMed
  3. Webb AJ, Patel N, Loukogeorgakis S, Okorie M, Aboud Z, Misra S, et al. Acute blood pressure lowering, vasoprotective, and antiplatelet properties of dietary nitrate via bioconversion to nitrite. Hypertension. 2008;51(3):784–90. doi:10.1161/HYPERTENSIONAHA.107.103523 · PubMed
  4. Wylie LJ, Kelly J, Bailey SJ, Blackwell JR, Skiba PF, Winyard PG, et al. Beetroot juice and exercise: pharmacodynamic and dose-response relationships. J Appl Physiol (1985). 2013;115(3):325–36. doi:10.1152/japplphysiol.00372.2013 · PubMed
  5. Larsen FJ, Weitzberg E, Lundberg JO, Ekblom B. Effects of dietary nitrate on oxygen cost during exercise. Acta Physiol (Oxf). 2007;191(1):59–66. doi:10.1111/j.1748-1716.2007.01713.x · PubMed
  6. Bailey SJ, Winyard P, Vanhatalo A, Blackwell JR, DiMenna FJ, Wilkerson DP, et al. Dietary nitrate supplementation reduces the O2 cost of low-intensity exercise and enhances tolerance to high-intensity exercise in humans. J Appl Physiol (1985). 2009;107(4):1144–55. doi:10.1152/japplphysiol.00722.2009 · PubMed
  7. Senefeld JW, Wiggins CC, Regimbal RJ, Dominelli PB, Baker SE, Joyner MJ. Ergogenic effect of nitrate supplementation: a systematic review and meta-analysis. Med Sci Sports Exerc. 2020;52(10):2250–61. doi:10.1249/MSS.0000000000002363 · PubMed
  8. Poon ET, Iu JC, Sum WM, Wong PS, Lo KK, Ali A, et al. Dietary nitrate supplementation and exercise performance: an umbrella review of 20 published systematic reviews with meta-analyses. Sports Med. 2025;55(5):1213–31. doi:10.1007/s40279-025-02194-6 · PubMed
  9. Siervo M, Lara J, Ogbonmwan I, Mathers JC. Inorganic nitrate and beetroot juice supplementation reduces blood pressure in adults: a systematic review and meta-analysis. J Nutr. 2013;143(6):818–26. doi:10.3945/jn.112.170233 · PubMed
  10. Ashor AW, Lara J, Siervo M. Medium-term effects of dietary nitrate supplementation on systolic and diastolic blood pressure in adults: a systematic review and meta-analysis. J Hypertens. 2017;35(7):1353–9. doi:10.1097/HJH.0000000000001305 · PubMed
  11. Kapil V, Khambata RS, Robertson A, Caulfield MJ, Ahluwalia A. Dietary nitrate provides sustained blood pressure lowering in hypertensive patients: a randomized, phase 2, double-blind, placebo-controlled study. Hypertension. 2015;65(2):320–7. doi:10.1161/HYPERTENSIONAHA.114.04675 · PubMed
  12. Clifford T, Babateen A, Shannon OM, Capper T, Ashor A, Stephan B, et al. Effects of inorganic nitrate and nitrite consumption on cognitive function and cerebral blood flow: a systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. Crit Rev Food Sci Nutr. 2019;59(15):2400–10. doi:10.1080/10408398.2018.1453779 · PubMed
Wie dieses Profil geprüft wurde

Stand: 2026-10-23. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.

Geprüft

  • Alle Abstracts über PubMed (efetch) gelesen; DOIs und PMIDs mit tools/pruefe_profile.py abgeglichen.
  • Kernzahlen am Abstract: zweiter NO-Weg, v. a. bei Hypoxie [1]; n = 19, −90 % orales Nitrit, −25 % Plasma-Nitrit, +2–3,5 mmHg, Hinweis auf N-Nitrosamine [2]; −10,4/8 mmHg nach ≈ 3 h, Blockade ohne Schlucken des Speichels, Thrombozyten [3]; n = 10, Gipfel nach 2–3 h, +14 %/+12 %, keine Steigerung über mittlere Menge [4]; n = 9, VO2 2,98 → 2,82, Wirkungsgrad 19,7 → 21,1 % [5]; n = 8, 675 vs. 583 s, systolisch 124 vs. 132 mmHg [6]; 80 Studien, d = 0,174, Trainierte d = 0,021, Frauen d = 0,116 [7]; 20 Metaanalysen, SMD 0,33, AMSTAR-2 niedrig bis kritisch niedrig [8]; 16 Studien, 254 Teilnehmende, −4,4/−1,1 mmHg [9]; 13 Studien, 325 Teilnehmende, nur Praxismessung signifikant [10]; n = 68, 24 h −7,7/5,2 mmHg, Finanzierung British Heart Foundation [11]; 13 Studien, 297 Teilnehmende, SMD 0,06 [12].
  • PubChem: Nitrat-Ion CID 943.
  • ClinicalTrials.gov: 369 Einträge zu „beetroot OR dietary nitrate“ (23.10.2026).

Nicht verifiziert

  • Rechtlicher Status von Nitrat als Lebensmittelbestandteil oder Zusatzstoff nicht geprüft.
  • Fallzahl der Akutstudie [3] (nicht im Abstract).
  • Die Einstufung von aufgenommenem Nitrat bzw. Nitrit durch die IARC (Grosse et al., Lancet Oncol 2006, PMID 16900606) konnte nicht gelesen werden, da kein Abstract und kein freier Volltext vorliegen; sie wurde deshalb nicht verwendet.
  • Mögliche Herstellerbeteiligung (Saftkonzentrate) an den Leistungsstudien [4][6] nicht am Volltext geprüft.
  • Dass Rote Bete auch Oxalat und Farbstoffe (Betalaine) enthält, ist nicht recherchiert; ihre Rolle bleibt offen.

Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

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